25 November 2021 Film 3x3 #37: Mit Gerd Wiegel: Vor 20 Jahren eröffnete die "Wehrmachtsausstellung" in Berlin

Reihe: Panke Digital

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25.11.2021, 14:00 - 23:00 Hr

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Dr. Gerd Wiegel

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Erinnerungspolitik / Antifaschismus

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Am 27. November 2001 öffneten sich die Türen zur zweiten „Wehrmachtsausstellung“ in Berlin. Es war die umgangssprachliche Bezeichnung der beiden Wanderausstellungen „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ und „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 19411944“. Beide machten die Verbrechen der Wehrmacht in Osteuropa, vor allem im Krieg gegen die Sowjetunion, einer breiten Öffentlichkeit bekannt und lösten Kontroversen dazu aus. Die politische Rechte, von konservativen Kreisen bis hin zu Neonazis, lief Sturm gegen die Ausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Gegen die rechte Mobilmachung regte sich aber auch an allen Veranstaltungsorten antifaschistischer Widerstand.

Dem zwanzigsten Jahrestag der Berliner Station und Eröffnung der „zweiten Wehrmachtsausstellung“ als zeitgeschichtlichen Ereignis widmen wir dieses „3x3“.

Wir befragen dafür unser langjähriges aktives Vereinsmitglied Dr. Gerd Wiegel. Er war Guide bei der Marburger Station der Ausstellung in den 1990er Jahren und behandelt in seinem Buch Die Zukunft der Vergangenheit: konservativer Geschichtsdiskurs und kulturelle Hegemonie vom Historikerstreit zur Walser-Bubis-Debatte ebenfalls die „Wehrmachtsausstellung“.

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Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

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