News | Kunst / Performance - Krieg / Frieden Ausstellung «Krieg und Frieden»

«War ist over! If you want it....» Eine Ausstellung im Foyer der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Foto: Rosa-Luxemburg-Stiftung New York Büro

Pablo Picasso war verwundert darüber, dass seine Mailänder Lockentaube zu so einem berühmten Friedenssymbol wurde. Mit «Guernica» (1939) schuf er eines der wichtigsten Bilder gegen den Krieg. Seine Friedenstaube (1949) und sein Bild «Der Krieg und Der Frieden» (1952) sind neben Otto Dix «Die sieben Todsünden» (1933), John Heartfields «Adolf der Übermensch: Schluckt Gold und redet Blech» (1932) und weiteren Kunstreproduktionen Teil der neuen Ausstellung am Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mit «Krieg und Frieden» widmet sich diese einem alten Thema der Menschheitsgeschichte, das gleichzeitig hochaktuell ist.

Die Ausstellung kann regulär von Mo. bis Fr. in der Zeit von 10 bis 18 Uhr im Haus besucht werden. Dieses ist nur unter Einhaltung der üblichen Hygiene-, Abstands-, und Maskenregelung zu betreten. An Feiertagen ist das Haus geschlossen. Die Ausstellung läuft bis zum 23.12.2021.

Schulen, Lehrer*innen oder Studierende mit Interesse an einer Führung und/oder Gesprächen wenden sich bitte an Michaela Klingberg Michaela.Klingberg@rosalux.org.

Ausstellungsort
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

Was so schlicht binär daherkommt und scheinbar so einfach zu erfassen ist, wie der Gegensatz Krieg – Frieden, ist facettenreich und bietet eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten. Bezüge zu historischen Ereignissen sind ebenso gegeben, wie zu aktuellen politischen Diskussionen. Für diese aufwändig recherchierte Ausstellung wurden verschiedene Kunstformate, Bild- und Text-Dokumente, Zahlen und Fakten zu Krieg und Friedensbewegung, Waffenexport und Migration, Zerstörung und Hoffnung zusammengetragen. Im Wechsel von Kunst und Politik, Fakten und Eindrücken/Impressionen bestehet der Reiz und die Einmaligkeit der Ausstellung, die ab dem 21.Juni am Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu sehen sein wird.

«Bei Kriegen und Konflikten wird gern auf Personen und Länder fokussiert, Trump gegen Putin oder Israel gegen den Iran. Doch fast immer geht es um Herrschaftsinteressen, um kapitalistische Ökonomie und Handel, um Ressourcen und Technologiepolitik von Machtgruppen. Die Leidtragenden sind andere», so Dagmar Enkelmann, Vorstandsvorsitzende. Diese Strukturen und Interessen gelte es offenzulegen, um sich nicht mit den Falschen zu solidarisieren. Das Beispiel Syrien zeige, wie ein Land durch die Aufrüstung religiös-fundamentalistischer Befreiungskämpfer gegen das diktatorische Assad-Regime zum Spielfeld großer und regionaler Mächte wurde.

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Video | 29.07.2021«Krieg und Frieden»

Einblick in die Ausstellung