Publication "Wenn jemand seinen Kopf bewußt hinhielt...".

Beiträge zu Werk und Wirken von Walter Markov. Kolloquium im April 1994. Autor*innen: Walter Grab, Manfred Kossok, Hannes Schmidt, Herbert Bartholmes, Eberhard Wächtler, Veit Didczuneit, Peter Sebald, Bärbel Plötner, Werner Bramke, Volker Külow, Jean Suret-Canale, Fernand L`Huillier, Ernstgert Kalbe, Werner Bahner, Erhard Hexelschneider, Georg G. Iggers, Werner Berthold, Matthias Middell, Wolfgang Küttler, Michail N. Maschkin, Rigobert Günther, Katharina Middell, Waltraud Seidel-Höppner, Joachim Höppner, Walter Schmidt, Hans Jürgen Friederici, Lothar Rathmann, Hans Piazza, Sarkis Latchinian, Dieter Wittich, Hermann Klenner, Uwe-Jens Heuer, Wolfgang Eichhorn, Klaus Dieter Eichler und Volker Caysa

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January 1998

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Der hier vorgelegte Band enthält den Ertrag eines Colloquiums, das am 16. und 17. April 1994 zu Ehren von Walter Markov vom Rosa-Luxemburg-Verein und von der Karl-Lamprecht-Gesellschaft in der Moritzbastei in Leipzig veranstaltet wurde. Alle eingereichten Beiträge – sowohl wissenschaftliche Abhandlungen, wissenschaftspolitische Überlegungen als auch Erinnerungen – wurden aufgenommen. Es ging den Herausgebern nicht um ein abgeschlossenes Markov-Bild, sondern um die Dokumentierung vielfältiger Einflüsse und Anregungen, die von dem Gelehrten und Politiker ausgegangen sind. Ein bisher unveröffentlichtes Manuskript von Walter Markov, das sein Sohn Claudius auf dem Colloquium vortrug, leitet die Publikation ein. Die Herausgeber hielten es weiterhin für ihre Pflicht, einen Aufsatz des zu früh verstorbenen Manfred Kossok über seinen akademischen Lehrer aus dem Jahre 1989 aufzunehmen. Wer könnte Markov als Historiker besser charakterisieren als sein Schüler, engster Mitarbeiter und Fortsetzer seines Werkes.

Inhalt

  • Vorbemerkungen der Herausgeber (S. 7)
  • Walter Markov: Wieviel Leben lebt der Mensch? (S. 9)
  • Grußworte zur Eröffnung des Walter-Markov-Colloquiums am 16. April 1994 in Leipzig (S. 11)
  • Weg und Werk Walter Markovs. Erinnerungen von Freunden und Schülern
    • Walter Grab: Walter Markovs Weg und Werk (S. 17)
    • Manfred Kossok: Walter Markov (S. 23)
    • Hannes Schmidt: Erinnerungen an Walter Markovs Wirken in den Jahren 1935 und 1936 (S. 33)
    • Eberhard Wächtler: Erinnerungen an die Fachrichtung Geschichte der Universität Leipzig im Jahre 1951 (S. 41)
    • Veit Didczuneit: Walter Markov und die SED-Bezirksleitung Leipzig im Dezember 1956 (S. 45)
    • Peter Sebald: Das Markovsche "atmosphärische Umfeld" (S. 49)
    • Bärbel Plötner: Erinnerungen an Walter Markov. Gedankensplitter zum Kolloquium "Jakobinismus und Volksbewegung" zu Ehren seines 80. Geburtstages im Oktober 1989 (S. 53)
    • Werner Bramke: "Wenn jemand seinen Kopf bewußt hinhielt...". Walter Markov und die Widerstandsforschung in der DDR         (S. 59)
    • Volker Külow: Von Holzhausen nach Summt. Anmerkungen zum letzten Lebensabschnitt Walter Markovs (S. 65)
    • Jean Suret-Canale: Hommage à Walter Markov (S. 67)
    • Fernand L'Huillier: Souvenirs personnels (S. 69)
  • Studien zur Geschichte der süd- und osteuropäischen Länder
    • Ernstgert Kalbe: Und der schwierige Balkan blieb immer im Blick (73)
    • Werner Bahner: Zu einigen spezifischen Aspekten der rumänischen Aufklärung in Siebenbürgen (S. 81)
    • Erhard Hexelschneider: Markov liest Karamsin - eine Miszelle (S. 85)
  • Geschichtswissenschaft in Deutschland und Universalgeschichte
    • Georg G. Iggers: Einige Bemerkungen zum historischen Denken und zur Geschichtsschreibung im 18. Jahrhundert in Europa (S. 93)
    • Werner Berthold: Walter Markov zur Geschichte und zu Perspektiven der deutschen Geschichtswissenschaft (S. 105)
    • Matthias Middell: "Gelesen, aber ehrlich gesagt nicht für marxistisch gehalten!" Walter Markov in der DDR-Geschichtswissenschaft (S. 113)
    • Wolfgang Küttler: "Weltgeschichte im Revolutionsquadrat". Zu Theorieauffassung und Geschichtskonzeption Walter Markovs (S. 127)
    • Michail N. Maschkin: Walter Markov als Universalhistoriker (S. 141)
    • Rigobert Günther: Walter Markovs Forschungsbreite und einige spezielle Probleme des Übergangs von der Antike zum Mittelalter in Westeuropa (S. 143)
  • Walter Markovs Stellung in der Geschichtsschreibung über die "Große Revolution der Franzosen"
    • Katharina Middell: "Im Niemandsland jenseits von Marat". Walter Markov über "legitime" und "illegitime" Linke in der Französischen Revolution (S. 147)
    • Waltraud Seidel-Höppner und Joachim Höppner: "Die Freiheiten des Priesters Roux" und die Sozialismus-Forschung                 (S. 155)
    • Walter Schmidt: Walter Markov und die 1848er Revolutionsforschung in der DDR (S. 165)
  • Durchbrechung der eurozentristischen Geschichtsschreibung
    • Hans Jürgen Friederici: Zum Vorlesungszyklus "Geschichte der Revolutionen der Neuzeit" (S. 179)
    • Lothar Rathmann: Walter Markov und die "farbigen Kontinente". Persönliche Reminiszenzen (S. 183)
    • Hans Piazza: Von der Totalität der Geschichte (S. 187)
    • Sarkis Latchinian: Die nationale Befreiungsbewegung im Werk Walter Markovs (S. 191)
  • Geschichtsphilosophie und Politik
    • Dieter Wittich: Wie berechtigt ist die Metapher "wissenschaftliche Revolution"? (S. 197)
    • Hermann Klenner: Rechtsentwicklung von Unten versus Rechtsentwicklung von Oben. Hommage à Walter Markov (S. 203)
    • Uwe-Jens Heuer: Wissenschaft, Politik und Moral gestern und heute. Überlegungen und Erfahrungen (S. 207)
    • Wolfgang Eichhorn: Überlegungen zum Vico-Theorem (S. 213)
    • Klaus-Dieter Eichler: Utopie und Geschichte. Anmerkungen zu Walter Markov und Ernst Bloch (S. 221)
    • Volker Caysa: Wider das klassizistische Ende des Romans. Anmerkungen zu Walter Markov und Georg Lukács (S. 237)
  • Anhang
  • Ausgewählte Veröffentlichungen über Walter Markov (S. 251)
  • Personenverzeichnis (S. 253)

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