Publication Alternatives to Society - Analysis of Capitalism - GK Klassen und Sozialstruktur Berufliche Arbeitsteilung und Prekarisierung

Zur Entwicklung der Erwerbsstruktur und insbesondere der Prekarität auf der Datengrundlage des Mikrozensus 1991-2011. Bericht zu dem von der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderten Projekt.

Information

Series

RLS Papers

Author

Sonja Weber-Menges,

Published

July 2014

Ordering advice

Only available online

Related Files

Prof. Daniel Oesch (Universität Lausanne) hat ein neues Konzept für eine integrierte und differenzierte Analyse der beruflichen Arbeitsteilung entworfen, welches von Prof. Vester und Dr. Weber-Menges im Rahmen eines Kurzprojektes der Hans-Böckler- Stiftung mit dem Titel „Zum Strukturwandel der Arbeitsteilung: Erprobung eines neuen Untersuchungsinstruments für integrierte und differenzierte Langfrist-Analysen der beruflichen Arbeitsteilung mit Daten des Mikrozensus“ zu einem für differenzierte Langzeitanalysen mit dem deutschen Mikrozensus geeigneten Klassifikationssystem weiterentwickelt worden ist. Auf dieser Grundlage können Logiken der Entwicklungen (Richtungen, Interdependenzen und kausale Bedingtheiten) der beruflichen Arbeitsteilung besser aufgedeckt werden. Es geht hierbei vor allem um das Hinzufügen neuer Differenzierungen nach bestimmten Berufsgruppen, Regionen usw. sowie auch insbesondere um Aufschlüsselungen nach Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund, Bildungsabschlüssen, Qualifikationserfordernissen, Einkommen, Prekarisierung, Arbeitszeit und Arbeitsvertragsform.

Aus den Ergebnissen des genannten Kurzprojektes der Hans-Böckler-Stiftung hat Prof. Vester im Juni 2013 im Gesprächskreis soziale Ungleichheit der Rosa-Luxemburg- Stiftung vorgetragen. Dabei hat sich als wünschenswert erwiesen, insbesondere die im Rahmen des Kurzprojekts erarbeitete Landkarte der Prekarität mittels weiterer Variablen zu differenzieren und zu präzisieren, sowie die bisherigen Berechnungen mit den Mikrozensusdaten der Jahre 1991, 1995, 2000, 2005 und 2009 um den aktuellen Mikrozensus auszudehnen. Die Ergebnisse der diesbezüglichen Zusatzauswertungen sollen im vorliegenden Bericht dargestellt werden.