Jump to main content

Publication : „Gender raus!“

Zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik

Key facts

Series
Buch/ Broschur
Published
July 2017
Ordering advice
Only available online

Details

Angriffe gegen Feminismus, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und emanzipative Familien- und Lebensmodelle, gegen Gender Studies, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken werden seit längerem in Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, Blogs, Artikeln und Büchern kontrovers verhandelt. Dies spiegelt sich auch in vielen Auseinandersetzungen im Alltag, in der Kneipe und auf Veranstaltungen wider. Mit dem Satz „Das muss man doch mal sagen dürfen …“ werden rassistische, sexistische und anti-egalitäre Parolen und Verunglimpfungen formuliert. Sie finden Resonanz in einem gesellschaftlichen Klima, das sich von emanzipativen Positionen und Diskursen weg nach rechts verschiebt.

Nicht allein rechts-gerichtete oder christlich-fundamentalistische Akteur*innen sind hier aktiv. Manches Argument findet auch in einer weiteren bürgerlich-konservativen Öffentlichkeit Anklang. Der Kampf um errungene Gleichstellungs- und Emanzipationsziele von Frauen, Schwulen und Lesben, für alternative Formen des Familien-Lebens, für reproduktive Rechte und sexuelle Selbstbestimmung ist daher wichtiger denn je.

Geschlechterverhältnisse und Geschlecht zu leben, bedeutet eben nicht, biologische Faktoren gesellschaftlichen Verhältnissen voranzustellen, sondern zu verstehen, dass Erziehung, Kultur, Ökonomie und Machtstrukturen sich auf Geschlechterverhältnisse und Lebensweisen strukturierend auswirken.

Die gemeinsam von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Broschüre stellt zwölf gängigen antifeministischen Positionen Richtigstellungen gegenüber und gibt Hintergrundinformationen. Sie liefert Argumente, z.B. gegen überkommene und national-konservative Vorstellungen von Familie und der Rolle und vermeintlichen Zuständigkeiten von Frauen für Kindererziehung oder dagegen, Geflüchtete als „Gefahr von außen“ darzustellen und damit rassistische Ausgrenzungen zu legitimieren. 


Link zur Veröffentlichung der Broschüre beim GWI der Heinrich-Böll-Stiftung:
http://www.gwi-boell.de/de/2017/07/04/gender-raus

Mit der Autorin Franziska Schutzbach sprach Radio Corax.  

More on this theme

Film: Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt, 30 August 2026

: Movie

Frankfurt19:00 Hr

im Rahmen der Antischistischen Filmreihe Frankfurt

Zwischen Kämpfen und Kontinuitäten, 18 September 2026

: Workshop

Hamburg10:00 Hr

Ein migrantisch-feministischer Gesprächsraum

Bread and Roses!, 25 September 2026 - 27 September 2026

: Convention/Conference

Bochum

Feminist Socialization Conference