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Publication : Henselmann 1/2017

Beiträge zu Wohnungsbau und Stadtentwicklung in Berlin

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Online-Publ.
Published
October 2017
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Fast schien es so, als ob die Stadtdebatte zur Berliner Mitte mit den im Sommer 2016 vom Abgeordnetenhaus beschlossenen Bürgerleitlinien ihre Erledigung gefunden hätte. Viele fragten sich bereits, ob bzw. wann und wie es weitergeht. Nun hat der neue rot-rot-grüne Senat von Berlin die Fortführung und Neuausrichtung der Berliner Stadtdebatte beschlossen. Wir widmen daher unsere fünfte Ausgabe diesem Thema.

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher (DIE LINKE) erläutert uns einleitend den neuen Senatsbeschluss.
Klaus Brake und Stefan Richter kommentieren die angekündigte Neuausrichtung der Stadtdebatte. Was Katrin Lompscher andeutet: Die Neuaufteilung der Senatsressorts macht die Lösung zentraler Fragen der Berliner Mitte nicht einfacher. Wir wollen einige dieser Fragen jetzt schon diskutieren:
Thomas Flierl und Theresa Keilhacker gehen der Frage nach, ob die Zentral- und Landesbibliothek in die Mitte der Stadt sollte.
Der Architekt Peter Meyer würdigt die den Stadtinnenraum prägenden Raumkanten, die beiden Großwohneinheiten an der Rathaus und an der Karl-Liebknecht-Straße.
Gabi Dolff-Bonekämper setzt die beiden umstrittenen Projekte, die Rekonstruktion der Bauakademie Schinkels und die Errichtung des Freiheits- und Einheitsdenkmals („Wippe“), zueinander in Beziehung.
Schließlich erörtert Markus Wollina die Verkehrsfrage am Beispiel der Spandauer Straße.

Der erweiterte Betrachtungsraum schafft Möglichkeiten, die Berliner Mitte stärker in ihrer Vernetzung mit der Umgebung und der Gesamtstadt zu diskutieren. Gleichzeitig
geht es um Entscheidungen über die zukünftige Gestaltung. Wir bleiben dran!

Übrigens: Ab 2018 wird „Henselmann“ mehr als einmal im Jahr erscheinen. Wir hoffen auf Ihr Interesse und Ihre Anregungen.

Thomas Flierl, Vorstandsvorsitzender der Hermann-Henselmann-Stiftung


Die Hermann-Henselmann-Stiftung ist eine rechtlich unselbstständige Stiftung und wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung treuhänderisch betreut. Die Stiftung hat sich das Programm gegeben, die Auseinandersetzung mit Fragen von Architektur, Städtebau, Wohnen und sozialer Stadtentwicklung zu fördern.

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