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Publication : Vermögensteuer Die Linke

DIW-Studie zu Aufkommens- und Verteilungswirkungen

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Nicht nur in Deutschland Thema: Die linke US-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez nimmt 2021 an der Met Gala teil, um für eine stärkere Besteuerung von Reichen zu werben. Die Zielgruppe ist getroffen, der Eintritt kostet hier mindestens 30.000 Dollar. Foto: picture alliance / NDZ/STAR MAX/IPx

Deutschland ist mit Blick auf die Vermögen eine der ungleichsten Demokratien der Welt. Während die untere Hälfte der Bevölkerung quasi nichts besitzt, gehören den oberen 10 Prozent hierzulande fast 70 Prozent des gesamten privaten Nettovermögens. Diese Ungleichheit, die sich im Zuge der neoliberalen Wende und dann vor allem seit den 1990er Jahren deutlich zugespitzt hat, hat gravierende Folgen. Sie führt zu wachsender Armut, leeren öffentlichen Kassen und dazu, dass unsere Demokratie zerstört wird. […] Die große Ungleichheit zu reduzieren und etwas von dem Reichtum an der Spitze zurück zu verteilen, sollte ein wichtiges Anliegen für jeden und jede sein, dem die Demokratie und ein gutes Leben für die wirkliche Mehrheit in diesem Land am Herzen liegen.


Bernd Riexinger, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung, im Vorwort

Die Ergebnisse einer neuen DIW-Studie zeigen: Mit einer wirksamen Vermögensteuer hätten wir auf einen Schlag 100 Milliarden Euro mehr Geld zur Verfügung – für Schulen, Kitas, Straßen und den Nahverkehr. Gemeinsam mit der Fraktion Die Linke im Bundestag und der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Linksfraktionen in den Landtagen hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung mit einer Studie zur Wirkung einer linken Vermögenssteuer beauftragt.

In diesem Forschungsprojekt werden die Aufkommens- und Verteilungswirkungen einer Wiedererhebung der Vermögensteuer in Deutschland untersucht, wie sie Die Linke vorschlägt. In der Tradition der Vermögensteuer bis 1996 soll eine jährliche Steuer auf hohe persönliche Nettovermögen erhoben werden. Analysiert werden auch die Aufkommenswirkungen von Anpassungsreaktionen der Steuerpflichtigen.

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