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Media Collection, : Kommende Livestreams

Warum Marxismus?

„linksbündig“-Buchpremiere mit Ingar Solty, Bafta Sarbo, Nadja Rakowitz über die Aktualität materialistischer Gesellschaftskritik

Details: Warum Marxismus?

In Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit, ökologischer Krisen und politischer Unsicherheiten erlebt die kritische Gesellschaftsanalyse nach Marx eine neue Aktualität. Doch was bedeutet Marxismus heute? Welche Antworten kann er auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geben? Welche Begriffe müssen heute hinterfragt oder neu interpretiert werden? Wie kann sich der Marxismus als lebendige Denktradition weiterentwickeln? Wie kann Marx heute dazu beitragen die Welt nicht nur neu zu interpretieren, sondern auch zu verändern?

Der Brumaire-Verlag hat die auf 36 Bände angelegte Reihe „Edition Marxismen“ mit dem Autor Ingar Solty gestartet, um zentrale Denker*innen des Marxismus auf ihre Relevanz für heute zu befragen.  Mit dem Abschluss des ersten Teils der Edition diskutieren wir diese Fragen.

Mit:

  • Ingar Solty ist Autor der „Edition Marxismen“ und arbeitet als Referent für Außen- und Sicherheitspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Bafta Sarbo ist Sozialwissenschaftlerin und Autorin, langjährige Teamerin der Marx-Lesekreise der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Nadja Rakowitz ist Politologin und Medizinsoziologin und arbeitet für den Verein demokratischer Ärzt*innen und ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Moderation: Joana Georgi

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem Brumaire Verlag.

Braucht es eine antifaschistische Volksfront?

Podiumsdiskussion und Release Zeitschrift Luxemburg - Strategien der Hoffnung

Details: Braucht es eine antifaschistische Volksfront?

Die anstehende Wahl in Sachsen-Anhalt im September 2026 könnte zur Zäsur werden. Sie wird zeigen, ob die bereits wackelnde Brandmauer gegen rechts standhält oder ob die AfD erstmals in einem Bundesland an die Regierung gelangt. Doch nicht nur in Ostdeutschland ist der Rechtsruck unübersehbar. Er zeigt sich auch in einer verschärften rechtspopulistischen Agenda der konservativen Parteien und in ihrem Liebäugeln mit schwarz-blauen Kooperationen. Wie gelingt es in dieser Konstellation der gesellschaftlichen Linken und der Partei Die Linke der Faschisierung Einhalt zu gebieten und darüber hinaus einen Gegenpol zu bilden? Welche antifaschistischen Allianzen sind möglich? Kann das historische Bündnis einer antifaschistischen Volksfront während des Faschismus dafür Ansatzpunkte liefern? Und wie muss solch eine gesellschaftliche Allianz aus progressiven Kräften heute beschaffen sein, um politischen Druck ausüben und den Diskurs nach links verschieben zu können?

Um diese Fragen dreht sich die neue Ausgabe der Zeitschrift LUXEMBURG Strategien der Hoffnung. In der Launch-Veranstaltung am 29. Januar werden die Autor*innen Anika Taschke und Mario Candeias gemeinsam mit der Linken-Politikerin Kerstin Köditz und dem Journalisten und Rechtsextremismusexperten Nils Schniederjann über Chancen und Widersprüche einer antifaschistischen Volksfront diskutieren.

Podiumsgäste:

  • Mario Candeias ist Referent für sozialistische Transformationsforschung, linke Strategien und Parteien der Rosa-Luxemburg-Stiftung und leitender Redakteur der Zeitschrift LuXemburg.
  • Kerstin Köditz war Mitglied der Landtagsfraktion der LINKEN in Sachsen und engagiert sich seit vielen Jahren gegen Rechtsextremismus, u.a. in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e. V.).
  • Nils Schniederjann ist Journalist in Berlin. Gemeinsam mit Sebastian Friedrich betreibt er den Newsletter und Podcast «Über Rechts».
  • Anika Taschke ist Referentin für Neonazismus der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Im letzten Jahr gab sie zusammen mit Steven Hummel die »Hält die Brandmauer?« zu Kooperationen mit der extremen Rechten in ostdeutschen Kommunen heraus.
  • Moderation: Lea Fauth (Journalistin)

Mein Körper – wessen Entscheidung?

Warum wir reproduktive Gerechtigkeit brauchen. linksbündig Buchpremiere mit Sibel Schick, im Gespräch mit Barbara Fried

Participants
Sibel Schick, Barbara Fried,
Details: Mein Körper – wessen Entscheidung?

Die Gesellschaft rückt nach rechts, der gebärfähige Körper wird zum Politikum. Bestechend klug analysiert Sibel Schick, warum mit unseren Körpern keine Politik gemacht werden darf.

Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.

Sibel Schick im Gespräch mit Barbara Fried, Referentin für klassenpolitischen Feminismus der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

In Kooperation mit S.Fischer Verlage