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Video, : Eine vergessene Allianz? Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken

Florian Weis im Gespräch mit Bodo Ramelow, Prof. Dr. Reinhard Schramm und Dr. Angelika Timm | Erfurt, Kleine Synagoge, 6. Januar 2025

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Viele jüdische Sozialist*innen, die die Nazi-Diktatur überlebt hatten, wählten die Sowjetische Besatzungszone beziehungsweise die DDR bewusst als das Land, in dem sie eine antifaschistische neue Ordnung mit aufbauen wollten, so etwa Helene Weigel und Anna Seghers, Stephan Hermlin und Stefan Heym. Doch wie waren ihre und die Erfahrungen anderer Jüdinnen und Juden nach 1945 in der DDR und in der BRD? An welches gemeinsame Erbe lässt sich nicht nur erinnern, sondern auch aktuell anknüpfen? Und welchen Versäumnissen und Vergehen muss sich eine Linke stellen, will sie glaubhaft gegen jeden Antisemitismus antreten?
 
Diese und andere Fragen diskutierten in Erfurt:

- Bodo Ramelow, Mitglied des Thüringer Landtags und Ministerpräsident a.D.

- Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen

- Dr. Angelika Timm, Nahostwissenschaftlerin und ehemalige Leiterin des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Moderation: Dr. Florian Weis, Historiker, Co-Herausgeber der RLS-Reihe „Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken“

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