Veranstaltungen https://www.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2022 Rosa Luxemburg Stiftung Mon, 03 Oct 2022 07:04:22 +0200 Mon, 03 Oct 2022 07:04:22 +0200 TYPO3 Veranstaltungen https://www.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-nqkoz Flucht & Rassismus https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/NQKOZ?cHash=98b306a60988844249689c135e41ca32 Berlin, 03.10.2022: Die Selektive Solidarität gegenüber Schutzsuchenden Während die einen Flüchtenden richtigerweise unterstützend behandelt werden, erfahren andere diese eigentliche Selbstverständlichkeit nicht.

Am 3. Oktober veranstaltet der Verein Wir packen’s an e.V. eine Podiumsdiskussion in der Kulturmarkhalle Berlin in Medienpartnerschaft mit Flux FM und gefördert von der Rosa-Luxemburg Stiftung.

Über die Ungleichbehandlung von Schutzsuchenden in Deutschland und der EU diskutieren:

Christian Jakob, TAZ-Journalist
Tahir Della von der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD)
Cathy C. von Comm-Unities Support for BIPoC Refugees Ukraine
Collins O. vom BIPoC Ukraine and Friends in Germany
Axel Grafmanns von Wir packen’s an über die Ungleichbehandlung von Schutzsuchenden in Deutschland und der EU


Eingerahmt wird die Diskussion von der Multiinstrumentalistin LIN, die in Zusammenarbeit mit dem afghanischen Rapper Mohamad Hussein den Song «Azadi Azizam» - eine Kampfrede an die Verantwortlichen der europäischen Geflüchteten Politik- veröffentlichte.

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event-59beq Anforderungen an eine linke Einwanderungspolitik https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/59BEQ?cHash=0fe0bbe8aecce1caf8b2d87c2d251adf Hildburghausen, 04.10.2022: Allerweltsgespräch in Hildburghausen Die Referentin Gökay Akbulut ist migrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion „DIE LINKE“.

Sie ist in der Türkei geboren und hat einen kurdisch-alevitischen Hintergrund. Seit 1990 ist Deutschland ihr Zuhause. Ihre langjährige Mitarbeit in kurdischen Vereinen hat sie politisiert und für die Benachteiligungen in der Migrationsgesellschaft sensibilisiert.

Seit 2006 ist sie Mitglied der LINKEN und seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages für die Partei DIE LINKE.

Gemeinsam mit der Gruppe "Allerweltsgespräch Hildburghausen"

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event-s93ub Kämpfe gegen Abschiebungen – ein historischer Rückblick https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/S93UB?cHash=59b41a2ab304809524fccadfbe570631 Hannover, 04.10.2022: Zum Start der Veranstaltungsreihe „Aktiv werden gegen Abschiebungen aus Hannover“ wollen wir zunächst einen historischen Rückblick auf die Antira/Refugee – Bewegung bundesweit mit besonderem... Zum Start der Veranstaltungsreihe „Aktiv werden gegen Abschiebungen aus Hannover“ wollen wir zunächst einen historischen Rückblick auf die Antira/Refugee – Bewegung bundesweit mit besonderem Fokus auf Hannover geben und uns darüber unterhalten, was wir aus den antirassistischen Kämpfen der Vergangenheit für unsere politische Praxis lernen und woran wir gemeinsam anknüpfen können


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Aktiv werden gegen Abschiebungen aus Hannover“. Die einzelnen Veranstaltungen finden am 04.10., 11.10. und 18.10.2022, jeweils um 19 Uhr im Kleiner Saal des Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, statt.

Weitestgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit werden auch aus Hannover Menschen in Länder abgeschoben, in denen Krieg und Hunger herrschen oder in denen sie verfolgt wer-den. Mit dem Flughafen Hannover-Langenhagen, von dem aus regelmäßig und in letzter Zeit vermehrt Sammelabschiebungen stattfinden und dem Abschiebegefängnis in unmittelbarer Nähe des Flughafens befinden wir uns hier in Hannover an einem zentralen Punkt der deut-schen Abschiebelogistik. Aber auch an einem Punkt, um besonders effektiv gegen Abschie-bungen tätig werden zu können. In dieser Veranstaltungsreihe wollen das Netzwerk gegen Abschiebungen, die Seebrücke Hannover und Solinet Hannover, gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen euch über die bisherigen Kämpfe gegen Abschiebungen informieren, mit euch ins Gespräch darüber kommen, was wir ganz konkret gegen Abschiebungen tun können, uns miteinander vernetzen und gemeinsam aktiv werden

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event-5mpov Geschichte und Klassenbewusstsein, Marxismus und Philosophie https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/5MPOV?cHash=1b58ae9e6845a60777f7ab5493054bbb Jena, 04.10.2022: Projekt „100 Jahre Marxisitsche Arbeitswoche" Georg Lukács und Karl Korsch

Über die beiden bedeutenden Werke des westlichen Marxismus, die 1923 parallel erschienen, tragen vor und diskutieren Werner Jung und Michael Buckmiller.

Die Marxistische Arbeitswoche war ein Treffen von Marxist*innen und Kommunist*innen, die sich Pfingten 1923 in Geraberg bei Ilmenau trafen, um die zu diskutieren, wie eine kritische Theorie der Gesellschaft aussehen könnte. Angesichts der Welle revolutionärer Erhebungen von 1917 bis 1923 in Europa, aber auch der zunehmenden Verringerung der Möglichkeit, Theorie frei innerhalb der kommunistischen Partei zu diskutieren, trafen sich die Anwesenden – unter ihnen Fukumoto Kazou, Karl Korsch, Georg Lukács, Friedrich Pollock, Felix Weil und Richard Sorge – und diskutierten die gerade erschienenen Schriften Lukács und Korschs. Es war somit die erste Veranstaltung des Instituts für Sozialforschung, das bis 1933 in Frankfurt am Main residierte.

In Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum der Marxistischen Arbeitswoche im Jahr 2023 wird das Projekt „100 Jahre Marxistische Arbeitswoche“ schon 2022 in die Bedeutung der MAW und der auf ihr diskutierten Texte einzuführen. Wir wollen zur Auseinandersetzung aus unterschiedlichen Perspektiven anregen und laden alle Interessierten ein, sich ebenfalls mit den Diskussionen und Entwicklungen in der (Thüringer) Arbeiter*innenbewegung auseinanderzusetzen, die zur Arbeitswoche in Geraberg führten. Dazu stellen wir auf der ‚Plattform 100 Jahre MAW‘ (http://www.marxistische-arbeitswoche.de) Materialien bereit.

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event-8gmev “Weder links, noch rechts?” Das Konzept Querfront. https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/8GMEV?cHash=06e339bc6f2b337ac3aea18748f8108b Chemnitz, 04.10.2022: Reihe: "Neue" politische Unübersichtlichkeiten Mit Volkmar Wölk (Autor)

Ein Gespenst geht um in Deutschland. Das Gespenst der „Querfront“. Alles und nichts erscheint als Querfront. Wenn Linke gegen die soziale Kälte mit einem heißen Herbst protestieren wollen, gleichzeitig Rechte gegen die Demokratie mobilisieren: Querfront.

Die Bildung einer Querfront ist ein politisches Konzept, ein Konzept der extremen Rechten. Es ist stets verbunden mit dem Versuch der Verknüpfung der sozialen Frage mit dem Nationalismus. Die Spur dieses Konzeptes zieht sich vom Frankreich des Jahres 1911 mit dem „Cercle Proudhon“ über die antidemokratischen Denker der Weimarer Republik bis zur Neuen Rechten in der Gegenwart. Und es fand teilweise Widerhall in der Linken: beim Schlageter-Kurs der historischen KPD ebenso wie beim „Friedenswinter“ von Teilen der Friedensbewegung in der Gegenwart.

Volkmar Wölk (Grimma) bietet einen historischen Abriss und eine Ideologieanalyse dieses Ansatzes.

Weitere Veranstaltungen der Reihe "Neue" politische Unübersichtlichkeiten:

 

Hinweis zum Infektionsschutz

Wir bitte alle Teilnehmenden, sich vor der Veranstaltung zu testen und während der Veranstaltung eine Maske zu tragen, damit sich alle wohlfühlen.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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event-ajxs7 Zum Fortleben sexueller Gewalt in aufgeklärten und linken Kreisen https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/AJXS7?cHash=8d7ce973ddc315985dca7879b5d79131 Jameln, 04.10.2022: Ein Vortrag mit anschließender Diskussion mit Jeja Klein Aufgeklärte Kreise und linke Milieus gerieren sich gern als Gegenpol zu Phänomenen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie oder Antisemitismus. Schilder in linken Läden lassen etwa verlauten, Sexismus werde hier schlicht nicht geduldet. Doch warum hält sich etwa sexuelle Gewalt so hartnäckig in diesen Kreisen?

Der Widerspruch zwischen antisexistischem Selbstbild und sexistischer Lebenspraxis liegt auch an der massiven Unterschätzung der Tiefe, mit der sich sexistische Gesellschaftsstrukturen in Denken, Fühlen und Handeln von uns allen eingraben. Auch eine weitgehende Unaufgeklärtheit über psychologische Grundlagen stellt ein Hindernis dar, um von progressiver Selbstinszenierung zu einem Handeln fortzuschreiten, das sexistische Normalitäten wirklich transformieren kann.

Im Vortrag sollen psychologische und soziologische Grundlagen hinter Phänomenen wie sexueller und sexualisierter Gewalt geschärft und die besondere Bedeutung von Männern herausgearbeitet werden. Es wird sich zeigen, dass die Widersprüche, die die DNA des Konzepts der Männlichkeit bilden, notwendig und immer wieder zu Angriffen auf Frauen, Trans, Schwule, Lesben, Nichtbinäre usw. führen müssen. Besonders perfide: derlei Angriffe werden oft nicht mal bewusst als solche geplant und durchgeführt, sondern ergeben sich unterhalb der Schwelle des Bewusstseins aus einer archaischen Normalität, der niemand von uns gänzlich zu entfliehen vermag.

Im Vortrag wird darum für eine antisexistische Praxis plädiert, die Konsensualität für alle Lebensbereiche vorschreibt und gelingende Beziehungsarbeit und vorausschauende Verantwortung in Beziehungsnetzwerken gegenüber Awareness- und Unterstützer*innengruppen vorzieht. Das Bild des Täter-Dämons müsste dann ersetzt werden durch die Einsicht in die tiefe persönliche Verstrickung, die wir alle mitbringen – als selber grenzüberschreitende Person einerseits und als sozialer Faktor andererseits, als der wir die Übernahme von Verantwortung hemmen und abwehren.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und des Rosa-Luxemburg-Club Wendland.

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event-vfwcn Das Leben wird teuer https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/VFWCN?cHash=60c40bdd6fa43e3380a88cbc3678253f Kassel, 04.10.2022: Inflation – zwischen Rezession, Profiten und Verteilungskämpfen Nach den wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Coronakrise und der ohnehin wachsenden sozioökonomischen Ungleichheit trifft nun eine Inflationswelle historischen Ausmaßes die Bundesrepublik. Es sind die höchsten Teuerungsraten der vergangenen 40 Jahre. Die Kaufkraft privater Haushalte sinkt dabei so stark wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland.

Auch wenn die teils massiven Preissteigerungen den Menschen in fast in allen Bereichen begegnen, kann keine Rede davon sein, dass wir alle im gleichen Boot säßen. Mal abgesehen davon, dass das wohlhabendste Viertel der bundesdeutschen Bevölkerung im Dampfer vorbeischippert und die reichsten zehn Prozent gleich im Flugzeug sitzen: Für Hartz-IV-Beziehende oder Menschen in Altersgrundsicherung sowie Geflüchtete und Studierende sind diese Preissteigerungen eine Katastrophe. Aber auch Erwerbstätige und Lohnabhängige sind betroffen. Während die Reallöhne um mehr als vier Prozent einbrechen, sollen mit der »Konzertierten Aktion« wirksame Lohnerhöhungen verhindert werden.

Die Entlastungspakete sind dabei ein Tropfen auf den heißen Stein. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung soll selbst in der Krise die Lasten in unverhältnismäßigem Umfang tragen.

Der Referent wird in seinem Vortrag diese Entwicklung beschreiben und dabei folgenden Fragen nachgehen:

  • Was ist eine Inflation und wie kann diese entstehen?
  • Wie sehen aktuelle Gegenmaßnahmen, bspw. die Entlastungs- und Unterstützungspakete, aus und welche Interessen werden mit jeweiligen Plänen verfolgt?
  • Gibt es die Gefahr einer Stagflation?
  • Wie sieht es mit den Krisenprofiten aus?
  • In welcher Verbindung stehen Verteilungskämpfe und Inflation?
  • Und letztlich, wie können wir uns wirksam wehren?

Referent: Maurice Höfgen, Ökonom und Betriebswirt, derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag tätig. Des Weiteren ist er Autor der Bücher »Der Neue Wirtschaftskrieg« und »Mythos Geldknappheit«, YouTuber bei »Geld für die Welt« und »Jung und Naiv« sowie Kolumnist bei der Berliner Zeitung.

EINTRITT FREI.

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event-cv6m1 Der Tag der deutschen Einheit - kein Grund zum Feiern https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/CV6M1?cHash=0dd92c7a066298e764dbf40efb16f2e9 Erfurt, 04.10.2022: Rassistische Überfälle und Übergriffe am Vorabend des 03.10.1990 Konstantin Behrends
Konstantin Behrends

Mit Konstantin Behrends (ZweiterOktober1990, Jena)

zweiteroktober90

Mit den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Erfurt in diesem Jahr befassen wir uns kritisch.

Der Referent wird die rassistischen Übergriffe und Überfälle auf Flüchtlinge und linke Projekte am 02.10.1990 im Vorfeld der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung thematisieren. Dabei wird der Bezug zur aktuellen Situation von Migrant*nnen in der bundesdeutschen Gesellschaft dargestellt.

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

 

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event-889hi Der Laute Krieg https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/889HI?cHash=7817f7417f2ea0fff4116e8a0ef11cc2 Oldenburg, 04.10.2022: ein labournet.tv - Film Im Rahmen des Antimilitaristischen Bündnis Oldenburg wollen wir mit „Der laute Frühling“ auf die Ursachen von Krieg, Aufrüstung und Militarisierung zu sprechen kommen: Den Wachstumszwang kapitalistischer Gesellschaften und die daraus folgende Sicherung von Macht und Einfluss zur ungebremsten Ausbeutung von Mensch und Natur.


Der Laute Frieden
BRD, 2022, 62min, ein labournet.tv - Film, Regie: Johanna Schellhagen


Seit Beginn der UN-Klimakonferenzen 1992 sind die jährlichen CO2 Emissionen nicht gesunken, sondern um 60% gestiegen. Warum? Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die in der Lage wäre den Klimawandel einzudämmen? In der Klimabewegung setzt sich zwar mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass Kapitalismus und Klimaschutz unvereinbar sind, es fehlt aber eine Vorstellung davon, wie wir einen Systemwandel herbeiführen können.

Der laute Frühling skizziert, wie die tiefgreifende Veränderung, die wir brauchen, aussehen könnte. In einer Situation, in der das öffentliche Bewusstsein für die drastischen Konsequenzen des Klimawandels rapide wächst, lenkt der Film die Aufmerksamkeit auf die entscheidende Frage: woher kommt die politische Macht, die Dinge tatsächlich zu ändern?


Einleitung und Diskussion mit: Johannes Petrich, Attac Oldenburg

Weitere Informationen zum Film findet sich unter https://de.labournet.tv/project/der-laute-fruehling

Eine Veranstaltung des Filmriss – Vereins für Kino & Kultur in Oldenburg e.V. und des Antimilitaristischen Bündnisses Oldenburg in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

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event-mvnxw Nasim https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/MVNXW?cHash=79371b9b81332174a9d44e8e3d25e071 Kiel, 04.10.2022: Flucht aus Afghanistan. Ein Erfahrungsbericht Nasim, Dokumentarfilm von Ole Jacobs und Arne Büttner (2021, 120 min)

Acht Monate lang begleitete das Filmteam um Ole Jacobs und Arne Büttner die Afghanin Nasim und ihre Familie im Geflüchtetenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos, wo zeitweise 20.000 Menschen auf einem für weniger als 3.000 Personen konzipierten Raum leben mussten. Der beobachtende Dokumentarfilm zeigt äußerst einfühlsam den Alltag der zweifachen Mutter, die es auf beeindruckende Weise schafft, die Herausforderungen dieser unzumutbaren Extremsituation immer wieder aufs Neue zu meistern.

Nasim lebte mit ihrer Familie zuvor im Iran, wo sie bereits Diskriminierung erdulden musste. Ihre Ehe ist zerrüttet, die stillen Konflikte mit ihrem Mann fängt die Kamera behutsam ein – Blicke erzählen alles. Nasim leidet an Rheuma und kann ihre Hände kaum noch bewegen. Trotzdem findet sie dafür liebevolle, erklärende Worte – ihren eigenen und den anderen Kindern gegenüber. Sie springt sogar vorübergehend als Ersatz für die weggegangene Schullehrerin ein: „Heute werden wir malen …“ Das Verständnis, das sie anderen stets entgegenbringt, bleibt ihr selbst jedoch verwehrt: Alle in ihrem Umfeld meinen besser zu wissen, was sie braucht. Als das Camp im September 2020 in Flammen aufgeht, scheint jede Hoffnung auf eine bessere Welt verloren. Nasim ist auf sich allein gestellt – doch ganz vielleicht birgt diese erneute Katastrophe auch eine Chance.

Anschließend ein Gesprächsabend mit den beiden Regisseuren. Sie werden über ihre Erfahrungen, die sie während ihrer Zeit dort gemacht haben, berichten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und Rosenpictures Filmproduktion.

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event-7dyb6 Gute Arbeit in der Transformation https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/7DYB6?cHash=c5eb58de0c57a864bcc8b5fb516d8525 Kirchheim Teck, 04.10.2022: Über eingreifende Politik im digitalisierten Kapitalismus Diskussion/Vortrag mit Hans-Jürgen Urban

Die Arbeitswelt transformiert sich tiefgreifend. Digitalisierung, Corona-Pandemie und Strukturwandel sind nur drei der zahlreichen Treiber von Umbrüchen und Veränderungen. Einige Arbeitgeber wollen manche Kompromisse weiter verschlechtern und Standards absenken – Rente erst mit 70 oder kürzere Ruhezeiten etwa.

Dementgegen ringen Betriebsräte und Gewerkschafter:innen tagtäglich um Gute Arbeit. Sie kämpfen für eine humanere Arbeitswelt, zukunftssichere Jobs, gerechte Entlohnung und Demokratie im Betrieb. Welche gesetzlichen Veränderungen würden ihrem Engagement Rückenwind geben? Wie kann verhindert werden, dass die gesellschaftlichen Kosten der Corona-Pandemie auf die Beschäftigten abgeladen werden?

Erste Antworten auf diese Fragen gibt der Vortrag mit Dr. Hans-Jürgen Urban erste Antworten.
Hans-Jürgen Urban ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und Sozialwissenschaftler. Er hat sich als gewerkschaftlicher Vordenker, Kapitalismuskritiker und Verfechter eines wirtschaftsdemokratischen Systemwechsels einen Namen gemacht.

Zuletzt veröffentlichte er  das Buch «Gute Arbeit in der Transformation» (VSA-Verlag. 2019).

Veranstaltung des Rosa Luxemburg Club Kirchheim unter Teck

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event-gg9zr 10 Jahre AfD https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/GG9ZR?cHash=b46ac2baa9ac7c00cbe2cb59b9d2051f Tübingen, 04.10.2022: Wie steht es um das wichtigste Projekt der deutschen Rechten? Diskussion/ Vortrag mit Sebastian Friedrich

Der Rechtspopulismus hat sich seit den ersten Anstößen um die Bücher von Thilo Sarrazin in den 2010er Jahren und dem Aufkommen und Pegida & Co. und zuletzt mit dem Aufstieg der AfD in unserer Gesellschaft verfestigt. Auf die Zunahme von rechtspopulistischen Einstellungen und Rassismus folgten rechtsextremistische Terrorakte wie die in Halle, Hanau und Kassel. Die AfD ist und bleibt dabei der Dreh- und Angelpunkt und das erfolgreichste Projekt der deutschen Rechten. Als im Bundestag vertretene Partei mit weitgehender Verankerung in
einigen Bundesländern, mit einer staatlich geförderten politischen Bildungseinrichtung hat die Rechte eine organisatorische Basis und einen Apparat, den es so zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gab.
Im Frühjahr 2023 wird die AfD 10 Jahre alt. Zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Sebastian Friedrich wollen wir einen Blick zurückwerfen. Mit welchen Strategien konnte die AfD und der Rechtspopulismus erstarken? Wie hat sich der Charakter des Projekts über die Jahre verändert. Und schließlich und vielleicht am wichtigsten: wo steht die AfD heute nach Pandemie und in einer völlig neuartigen geopolitischen Situation? Was sind die Zukunftsaussichten und Gefahren und wie könnte die politische Linke ihr beikommen?

Sebastian Friedrich ist Journalist und Publizist. Er arbeitet als Autor für das ARD-Magazin Panorama, macht Radiofeatures und hat Texte u.a. in den Wochenzeitungen «Der Freitag», «WOZ» und «Die Zeit» veröffentlicht. Als Fachjournalist verfolgte Friedrich die gesellschaftlichen Umstände, die zum Entstehen der AfD beitrugen. Seine Analysen veröffentlichte er in mehreren Büchern, zuletzt in «Die AfD - Analysen, Hintergründe, Kontroversen» (3. Auflage 2019, Bertz und Fischer Verlag Berlin).

Veranstaltung in Kooperation mit der VVN-BdA Tübingen Mössingen und dem Club Voltaire


Buchpräsentation und Diskussion: «Exkludierende Solidarität der Rechten»
Di, 04. Oktober 2022, 17 Uhr, Universität Tübingen, Wilhelmstraße 19, Raum 002

Im Rahmen des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Promotionskollegs «Rechtspopulistische Sozialpolitik und Exkludierende Solidarität» erschien vor wenigen Wochen ein Buch mit den im Kolleg erzielten Forschungsergebnissen. Vorstellung des Sammelbands durch die Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, und durch den Journalisten Sebastian Friedrich.

Anschließende Podiumsdiskussion über die Forschungsergebnisse und über die gesellschaftliche und politische Bedeutung von Rechtspopulismus und extremer Rechte mit Prof. Dr. Kohlrausch, Sebastian Friedrich und den Mitgliedern des Kollegs.

Veranstaltung des Promotionskollegs «Rechtspopulistische Sozialpolitik und Exkludierende Solidarität» an der Uni Tübingen

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event-n1vvi O-Platz wird 10 – Baustelle Migration https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/N1VVI?cHash=1bb0de787cfaca0dfd106014ebce87db Berlin, 05.10.2022: Fünftägiges Open-Air-Festival zeichnet die Stationen des migrantischen Widerstands in Berlin nach Vor zehn Jahren wurde der Kreuzberger Oranienplatz und später dann auch die Gerhart-Hauptmann Schule in der Ohlauer Straße besetzt. Anlässlich dieses Jubiläums findet vom 5. bis 9. Oktober auf dem Oranienplatz eine Versammlung und Feier der Geschichte der rebellischen Geflüchteten-Bewegung statt. Gemeinsam mit International Women* Space wird der O-Platz zu einer fünftägigen Open-Air-Kunstbaustelle, auf der die Geschichte des Refugee-Resistance-Movements und die zahlreichen Facetten der Kämpfe, die auf und um den O-Platz geführt wurden gezeigt werden.

Menschen die damals wie heute in der Bewegung aktiv sind und auf dem O-Platz präsent waren, werden ein Festivalprogramm mit Theater, Grafik, Malerei, Literatur, Fotografie und Film gestalten, in dem auf vielfältige künstlerische Weise die Stationen des Widerstands nachgezeichnet werden: Vom langen Marsch nach Berlin bis hin zur schändlichen Räumung des Camps durch den Berliner Senat und den Bezirk.

Zehn Jahre nach dem Beginn der Besetzung des O-Platzes soll aber nicht nur die Geschichte gefeiert werden, sondern auch einen Vorschlag für eine Gesellschaft unterbreitet werden, die sich als vielfältig, postkolonial, basisdemokratisch und postmigrantisch versteht.

Unser Widerstand lebt. O-Platz lebt.

Weitere Informationen

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event-xpwhh Kritik der Männlichkeit vs. Kritische Männlichkeit https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XPWHH?cHash=8f5bb655e75118c59090525ab51f009b Chemnitz, 05.10.2022: Eine Veranstaltung im Rahmen der KRETA KMS Mit Kim Posster (Publizist)

Eine Veranstaltung der KRETA KMS in Kooperation mit der RLS Sachsen.

"Männlichkeit ist ein Problem, mit dem sich vor allem Männer mit emanzipatorischem Anspruch auseinandersetzen müssen" – da ist man sich in der Linken oft einig. Aber um welche Männer und welche Männlichkeit geht es dabei überhaupt und wie soll diese Auseinandersetzung genau aussehen? Der Vortrag ist eine Einführung in eine grundlegende Kritik der Männlichkeit und diskutiert, warum aktuelle Ansätze wie "Kritische Männlichkeit" sowohl theoretisch als auch praktisch meistens zu kurz greifen.

Die Veranstaltung ist Teil der Kritischen Einführungstage Karl-Marx-Stadt (KRETA KMS), welche vom 02. bis 16. Oktober in Chemnitz stattfinden. Alle Infos, das gesamte Programm sowie Corona-Regelungen finden sich auf https://kretakms.blackblogs.org/


Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

 

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event-s3b6z 10 Jahre AfD – Wie steht es um das wichtigste Projekt der deutschen Rechten? https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/S3B6Z?cHash=07e21f20bb920999920dbd2d3fbce637 Stuttgart, 05.10.2022: Diskussion/ Vortrag mit Sebastian Friedrich Der Rechtspopulismus hat sich seit den ersten Anstößen um die Bücher von Thilo Sarrazin in den 2010er Jahren und dem Aufkommen und Pegida & Co. und... Diskussion/ Vortrag mit Sebastian Friedrich

Der Rechtspopulismus hat sich seit den ersten Anstößen um die Bücher von Thilo Sarrazin in den 2010er Jahren und dem Aufkommen und Pegida & Co. und zuletzt mit dem Aufstieg der AfD in unserer Gesellschaft verfestigt. Auf die Zunahme von rechtspopulistischen Einstellungen und Rassismus folgten rechtsextremistische Terrorakte wie die in Halle, Hanau und Kassel. Die AfD ist und bleibt dabei der Dreh- und Angelpunkt und das erfolgreichste Projekt der deutschen Rechten. Als im Bundestag vertretene Partei mit weitgehender Verankerung in einigen Bundesländern, mit einer staatlich geförderten politischen Bildungseinrichtung hat die Rechte eine organisatorische Basis und einen Apparat, den es so zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gab.

Im Frühjahr 2023 wird die AfD 10 Jahre alt. Zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Sebastian Friedrich wollen wir einen Blick zurückwerfen. Mit welchen Strategien konnte die AfD und der Rechtspopulismus erstarken? Wie hat sich der Charakter des Projekts über die Jahre verändert. Und schließlich und vielleicht am wichtigsten: wo steht die AfD heute nach Pandemie und in einer völlig neuartigen geopolitischen Situation? Was sind die Zukunftsaussichten und Gefahren und wie könnte die politische Linke ihr beikommen?

Sebastian Friedrich ist Journalist und Publizist. Er arbeitet als Autor für das ARD-Magazin Panorama, macht Radiofeatures und hat Texte u.a. in den Wochenzeitungen «Der Freitag», «WOZ» und «Die Zeit» veröffentlicht. Als Fachjournalist verfolgte Friedrich die gesellschaftlichen Umstände, die zum Entstehen der AfD beitrugen. Seine Analysen veröffentlichte er in mehreren Büchern, zuletzt in «Die AfD - Analysen, Hintergründe, Kontroversen» (3. Auflage 2019, Bertz und Fischer Verlag Berlin).

Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem ver.di Bezirk Stuttgart

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event-bnpxw „Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933 bis 1945 in der preußischen Provinz Brandenburg“ https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/BNPXW?cHash=ed1d228d4fd18f80d4d45b80f7a2996f Cottbus/Chóśebuz, 05.10.2022: Buchvorstellung mit Dr. Hans-Rainer Sandvoß & Steffen Krestin Kooperation mit dem Stadtmuseum Cottbus

mit

  • Dr. Hans-Rainer Sandvoß (Politologe, Historiker, von 1977 bis 2014 Mitarbeiter und stellv. Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie Autor des gleichnamigen Buches)
  • Moderation: Steffen Krestin (Leiter des Stadtmuseums Cottbus)


Das Stadtmuseum Cottbus und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg laden sehr herzlich zu einer Buchvorstellung mit dem Autor Dr. Hans-Rainer Sandvoß ein.

Das Buch „Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933-1945 in der preußischen Provinz Brandenburg“, 2019 im Lukas-Verlag erschienen, stellt den Widerstand aus der Arbeiterbewegung erstmals umfassend in seiner Vielfalt dar.

Ausgehend vom Kampf des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold um den Erhalt der Weimarer Republik schildert Sandvoß anhand von Prozessunterlagen, Flugblättern und Erinnerungsberichten insbesondere den Widerstand von sozialdemokratischen und kommunistischen Arbeiterinnen und Arbeitern in den Industriestädten der Lausitz und würdigt ebenso unabhängige Gruppen zwischen den beiden Parteien. Der Süden der Provinz Brandenburgs war auch nach 1933 das Zentrum des Arbeiterwiderstandes verschiedener Parteien und gewerkschaftlicher Richtungen.

Dr. Hans-Rainer Sandvoß hat Politikwissenschaften und Geschichte an der FU Berlin studiert, war von 1977 bis 2014 Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und ist Herausgeber der „Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945“.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Leiter der Städtischen Sammlungen Cottbus, Steffen Krestin.

Die Veranstaltung im Stadtmuseum beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

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event-cvlcl Die Optimistinnen - Roman unserer Mütter https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/CVLCL?cHash=992f24d4b12c9e8ca05b8488a479101b Berlin, 05.10.2022: Buchvorstellung mit Gün Tank Literatursalon der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Dagmar Enkelmann und Effi Böhlke laden zum 4. Literatursalon der Rosa-Luxemburg-Stiftung ein.
Vorgestellt wird das jüngst erschienene Buch von Gün Tank: «Die Optimistinnen. Roman unserer Mütter.» S. Fischer-Verlag, 2022.

Die Autorin, selbst Kind einer solchen Optimistin, wird anwesend sein und sich den Fragen der ModeratorInnen und des Publikums stellen.

Zum Buch:

Eine neue Perspektive auf die Geschichte der Gastarbeiterinnen

Die 22-jährige Nour kommt in den siebziger Jahren nach Deutschland, um zu arbeiten. Sie ist eine der vielen Gastarbeiterinnen, sie ist jung, motiviert und optimistisch. Nour kommt aus Istanbul und lebt nun in einem Wohnheim in der Oberpfalz, mit Frauen aus Spanien, Italien, Griechenland, Jugoslawien, Marokko, Tunesien oder der Türkei. Während Nour Minirock trägt, tragen die oberpfälzischen Frauen im Dorf Kopftuch. Die Arbeitsbedingungen in der Fabrik sind fragwürdig, die Entlohnung ist nicht gerecht. Als Nour vom Frauenstreik im Thüringen der zwanziger Jahre erfährt, ist sie inspiriert und stellt sich diesem Land: Gemeinsam mit all ihren Freundinnen wird sie für die Rechte der Arbeiter und vor allem der Arbeiterinnen kämpfen.
Mit ihrem Debüt «Die Optimistinnen» feiert Gün Tank die vielen Frauen, die dieses Land mit aufbauten und veränderten, und die sich doch in der deutschen Geschichte kaum wiederfinden. Starke Frauen, mutige Frauen: unsere Mütter. Unsere Großmütter.

In der Reihe Literatursalon der Rosa-Luxemburg-Stiftung stellen Dagmar Enkelmann und Effi Böhlke aktuelle Bücher vor und kommen mit den Autor*innen ins Gespräch.


 

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event-opfy1 Die Geschichte von Hikmets neuer Hüfte & fehlenden Krankenversicherungen https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/OPFY1?cHash=5fa950177fcdbd69150b55419271245f Stendal, 05.10.2022: Musical "Altes Eisen 2.0“ Die Geschichte von Hikmets neuer Hüfte, fehlenden Krankenversicherungen und Solidarität!
Musical "Altes Eisen 2.0“

Mit Ursula Kohler, Berliner Seniorentheater "Theater der Erfahrungen"

Hochschule Magdeburg-Stendal, Campus Stendal, Haus 2, Raum 0.03

Ursula Kohler zeigt Ausschnitte aus dem Film des Musicals, erzählt von ihrer Recherche und lädt das Publikum dazu ein, einzelne Szenen zu spielen.

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event-47009 China und der Ukraine-Krieg: Verbündeter Russlands oder neutral? https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_47009?cHash=ec9631816cb62e4a40d84d6be9c6991a Berlin, 05.10.2022: Reihe: Forum Wirtschafts- und Sozialpolitik event-9uz1n “Weder links, noch rechts?” Das Konzept Querfront https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/9UZ1N?cHash=aa938e62d6b478e36d08e99c09213852 Dresden, 05.10.2022: Reihe: "Neue" politische Unübersichtlichkeiten Mit Volkmar Wölk (Autor)

Ein Gespenst geht um in Deutschland. Das Gespenst der „Querfront“. Alles und nichts erscheint als Querfront. Wenn Linke gegen die soziale Kälte mit einem heißen Herbst protestieren wollen, gleichzeitig Rechte gegen die Demokratie mobilisieren: Querfront.

Die Bildung einer Querfront ist ein politisches Konzept, ein Konzept der extremen Rechten. Es ist stets verbunden mit dem Versuch der Verknüpfung der sozialen Frage mit dem Nationalismus. Die Spur dieses Konzeptes zieht sich vom Frankreich des Jahres 1911 mit dem „Cercle Proudhon“ über die antidemokratischen Denker der Weimarer Republik bis zur Neuen Rechten in der Gegenwart. Und es fand teilweise Widerhall in der Linken: beim Schlageter-Kurs der historischen KPD ebenso wie beim „Friedenswinter“ von Teilen der Friedensbewegung in der Gegenwart.

Volkmar Wölk (Grimma) bietet einen historischen Abriss und eine Ideologieanalyse dieses Ansatzes.

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe "Neue" politische Unübersichtlichkeiten:

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Wir bitte alle Teilnehmenden, sich vor der Veranstaltung zu testen und während der Veranstaltung eine Maske zu tragen, damit sich alle wohlfühlen.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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