Veranstaltungen https://www.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2026 Rosa Luxemburg Stiftung Sat, 14 Feb 2026 17:52:24 +0100 Sat, 14 Feb 2026 17:52:24 +0100 TYPO3 Veranstaltungen https://www.rosalux.de/_assets/bcaf2df31b3031c02e4bdc5e5aed5a50/Images/Dist/Logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-54299 Buchklub: Das Alltagsleben im Autoritarismus IV: Norman Manea: Der schwarze Briefumschlag (1989) https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_54299?cHash=479515b1cb4a3c6bcf74bd37eb81d119 Berlin, 16.02.2026: Reihe: Politik und Literatur event-54304 Von der Reichstagslüge zur modernen Kriegslegitimation https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_54304?cHash=70754ee5b6ae11c47dcfe2d403e38a34 Berlin, 17.02.2026: Reihe: Seniorenklub event-rprbv Das Recht des Stärkeren? – Venezuela nach dem US-Angriff https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RPRBV?cHash=d8659503db34fffe36ca215769718c1a Cottbus, 17.02.2026: Gespräch mit Tobias Lambert (Autor und Venezuela-Experte) Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit dem Autor und Venezuela-Experten Tobias Lambert.
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event-iggay Kapitalstrategien in der Zeitenwende https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/IGGAY?cHash=d0290613b845debb9e0dc5c1f3ae4ff1 Kassel, 17.02.2026: Wirtschaft und Politik im Zeichen von Militarisierung und autoritärem Staatsumbau Die alte Weltordnung zerfällt. Der „westliche“ Block zeigt Risse, neue Machtzentren wie die BRICS-Staaten steigen auf. Nationalismus, Protektionismus und autoritäre Herrschaftsformen gewinnen an Boden. Das exportorientierte deutsche Kapitalismus-Modell verliert seine Grundlagen.
Der herrschende Block, vertreten durch die Parteien der „Mitte“, sieht den Ausweg in einem Kurs der Militarisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und mehr Autoritarismus. Das für unser Land prägende Modell des Sozialkorporatismus soll unter dem Primat von Rüstung, Schuldenfinanzierung und Sozialdemontage auf ein Minimum reduziert werden. Auf zentralen Feldern wie dem Arbeitszeitregime, der Renten-, Sozial- und Klimapolitik brechen die Konflikte schon auf. Daraus ergeben sich mögliche Eingriffspunkte für demokratische und soziallökologische Forderungen, die ebenfalls diskutiert werden sollen.

Referent: Dr. Jürgen Reusch, Politikwissenschaftler, langjähriger verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Gute Arbeit“ und des Jahrbuchs „Gute Arbeit“, Redakteur „Z“ – Zeitschrift für marxistische Erneuerung

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event-al8nf Die neue Grund-verun-sicherung https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/AL8NF?cHash=ee28963b83151a689bce82afd9b2fa28 Duisburg, 18.02.2026: mit Heike Wagner, Cansın Köktürk, Mirze Edis und Manfred Berns Der Vorschlag der Bundesregierung für eine „Neue Grundsicherung“ sieht weitreichende Sanktionen vor. Zum Beispiel droht beim dritten Terminversäumnis der völlige Entzug finanzieller Leistungen und damit auch der Wohnung. Das übt Druck auch auf jene aus, die bislang von ihrer Lohnarbeit noch leben können, und fördert die Bereitschaft, schlechtbezahlte Jobs anzunehmen und unterhalb der eigenen Qualifikation zu arbeiten. Die Verteidigung eines Sozialstaats, der eine angemessene Grundsicherung garantiert, liegt deshalb im Interesse aller Lohnabhängigen.

Heike Wagner, Koordinatorin der gewerkschaftlichen Erwerbslosengruppen (KOS Berlin), wird erläutern, was die neue Grundsicherung für Betroffene bedeutet. Cansın Köktürk (MdB Die Linke) berichtet vom Stand der parlamentarischen Verfahren und Mirze Edis (MdB Die Linke und Betriebsrat bei HKM) legt dar, inwiefern die neue Grundsicherung uns alle trifft. Manfred Berns vom Paritätischen Wohlfahrtsverband wird die Sicht der Sozialverbände vorstellen.

Wie müsste und wie könnte eine Grundsicherung verfasst sein, die wirklich Sicherheit verschafft, in gute Arbeit bringt und nicht auf Repressionen fußt?

Zum Ende der Veranstaltung laden wir dazu ein, gemeinsam eine Erklärung an die Bundestagsfraktionen auf den Weg zu bringen.


Eine Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Club Duisburg, Erwerbslose helfen Erwerbslosen e.V. und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

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event-xm3uf Hus Uhlenflucht https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XM3UF?cHash=24be03ef0473e5d59e2ecb7dfe6b0c4b Rostock, 18.02.2026: Wanderquartier der Rostocker Naturfreunde 1921 bis 1933 Hus Uhlenflucht – Wanderquartier der Rostocker Naturfreunde 1921 bis 1933 mit Dr. Eckart Schörle, Naturfreunde e. V.
Das Hus Uhlenflucht war eins von etwa 200 Naturfreunde Häusern. Auch hier "Arbeitergroschen für ein Arbeiterhaus"! Wo ist das Haus geblieben? Der Vortrag erinnert auch an die selbstlose Art der Naturfreunde und macht Mut dem Beispiel zu folgen. Muß es denn unbedingt Neuseeland sein?

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung ist der Teil einer von der RLS M-V unterstützten Veranstaltungsreihe der Initiative 'Volkshaus Rostock': Unter den historischen Gebäuden Rostocks befindet sich das mit der Arbeiterbewegung verbundene Haus im Patriotischen Weg 33.
Mit Beschluss der Bürgerschaft vom 6. Dez. 2023 wurde das betreffende Grundstück, auf dem sich gegenwärtig das Volkstheater Rostock befindet, für den Verkauf an einen privaten Investor im Jahr 2028 vorgesehen. Der Verkaufserlös soll zur Finanzierung des Neubaus des Rostocker Volkstheaters beitragen.
Im Zuge des Grundstücksverkaufs mit dem anschließenden Ausbau zu einem Wohnquartier ist vom Verlust  des Gebäudes, des ehemaligen Volkshauses Rostock, auszugehen.
Wir, die Initiative"Volkshaus Rostock" wollen die von unseren Urgroßeltern bezahlte Philharmonie, unser Volkshaus, erhalten und zu einem öffentlichen Begegnungszentrum ausgestalten.

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event-54305 Ein Walter-Womacka-Filmabend zum 100. Geburtstag https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_54305?cHash=ed80ac36a4ffeff72995adfc1e9bb568 Berlin, 18.02.2026: Reihe: Politik und Kultur event-nlcfn Femizide in Deutschland https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/NLCFN?cHash=b95f48b9c4371369ff992d8523df8430 Jena, 18.02.2026: Mit Julia Cruschwitz (Autorin) Femizide sind in Deutschland kein Randphänomen, sondern die tödliche Spitze des großen Eisbergs geschlechtsspezifischer Gewalt. 132 Frauen wurden 2024 in Deutschland... Mit Julia Cruschwitz (Autorin)

Femizide sind in Deutschland kein Randphänomen, sondern die tödliche Spitze des großen Eisbergs geschlechtsspezifischer Gewalt. 132 Frauen wurden 2024 in Deutschland von ihren (Ex-)Partnern getötet, so die Statistik. Fast jeden Tag gab es einen Tötungsversuch – die Dunkelziffer dürfte noch viel höher liegen. Hunderte Kinder werden so jedes Jahr zu (Halb-)Waisen, viele sind Zeugen der Morde.

Das Buch „Femizide - Frauenmorde in Deutschland“ beruht auf Gesprächen mit Wissenschaftler:innen, Kriminolog:innen, Polizist:innen, Sozialarbeiter:innen, Anwält:innen, Überlebenden, Zeugen und Angehörigen ebenso wie auf der Analyse etlicher wissenschaftlicher Studien. Die Autorinnen zeigen hier: Femizide sind ein gesamtgesellschaftliches Problem. Und sie zeigen: Es gibt Wege zu einem besseren Schutz von Frauen vor männlicher Gewalt, die aber bisher nicht beschritten werden.

Veranstaltung des RLC Jena

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event-5822s Klares Wasser und grüne Berge https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/5822S?cHash=0495a094bbcd6159619b2efd200ad2d8 Halle, 19.02.2026: Chinas Energiewende Tee-Salon - eine Reihe im Rahmen des RLS-Projektes "Alumni sowjetischer Hochschulen"
mit Thomas Neumann, Studium in Kiew, heute kommunaler Klimaschutzmanager Oschersleben

 

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event-eh8yl «Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung» https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/EH8YL?cHash=0c5d66bca2ee912f034110a6e1459a09 Hermsdorf, 19.02.2026: Die unglaubliche Geschichte einer gelebten Utopie mitten in der DDR: die »Krüppelkommune« von Hartroda Mit Karsten Krampitz (Autor)

Arnstadt, Thüringen, Ende der 70er Jahre. In einem Heim für behinderte Jugendliche beschließen vier Freunde, die sich kaum bewegen können: Wir brechen aus. Von Rente und Pflegegeld wollen sie sich Pfleger finanzieren, ein Haus bekommen sie von der Kirche – das alte Pfarrhaus in Hartroda, im Altenburger Land.
So beginnt die Geschichte einer Kommune, die völlig aus der Zeit und aus dem Land gefallen ist. Die einen bekommen Hilfe, die anderen Asyl – vor der Schinderei im Staatsbetrieb, vor einem Leben im stupiden Kreislauf von Arbeiten, Saufen, Schlafen. Eine Gemeinschaft der Gleichen, in der alles geteilt wird – Geld und Bücher, Platten und Bier, aber auch alle Gebrechen. Eine Gemeinschaft der Aussortierten, die sich mit Witz und Chuzpe das Undenkbare erkämpft: ein selbstbestimmtes Leben, vielleicht sogar Freiheit. Unter dem Schirm der Kirche wird sie, so scheint es zumindest, vom DDR-Apparat in Ruhe gelassen.
Intellektueller Kopf der Gemeinschaft ist Gruns. Er wird vom schweigsamen Mozek gepflegt, der vom Dachboden aus internationale Fernschachturniere bestreitet und sich über seine Vergangenheit bedeckt hält. Denn Mozek, ehemaliger Grenzer, ist auf der Flucht vor der eigenen Schuld.

Karsten Krampitz (*1969 in Rüdersdorf) ist Autor, Historiker und Journalist. Er schrieb für Straßenzeitungen, war an der Besetzung von Luxushotels beteiligt und Mitgründer von »Mondkalb – Zeitung für das Organisierte Gebrechen«. Er promovierte zur Rolle der Kirche in der DDR. 2009 gewann er beim Bachmann-Wettbewerb den Publikumspreis. Für die Arbeit an diesem Roman erhielt er das Berliner Senatsstipendium für Literatur, das Literaturstipendium des Freistaats Thüringen und ein Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds. Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung wurde 2025 von der Kaspar Hauser Stiftung mit dem Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben ausgezeichnet.

Veranstaltung des "Hermsdorfer Gespräch"

 

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event-4mfne „Das Deutsche Volk“ https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4MFNE?cHash=75b98b851cc7009a5cc905085340e152 Celle, 19.02.2026: Film zum rassistischen Attentat von Hanau 2020 Der 138-minütige Dokumentarfilm „Das Deutsche Volk“ zum rassistischen Attentat von Hanau widmet sich den Überlebenden und Hinterbliebenen. Er dokumentiert ihre Wut und Ohnmacht angesichts der Versäumnisse von Einsatzkräften und Behörden und zeichnet ihre Bemühungen nach, das Andenken an die Opfer wachzuhalten. Eine Initiative für ein Denkmal auf dem Marktplatz droht allerdings zu scheitern. Der sachliche, aber genau und einfühlsam inszenierte Film macht sichtbar, wie schwer es Staat und Gesellschaft fällt, rassistische Verbrechen aufzuklären und angemessen darauf zu reagieren. – In einem anschließenden Filmgespräch mit den Besucher:innen soll die problematische „Aufarbeitung“ – auch vor dem Hintergrund rechtsextremistischer Wahlerfolge – erörtert werden.

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Club Celle in Kooperation mit der Rosa-Stiftung-Stiftung Niedersachsen und dem AK Internationalismus, Celle.

Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.

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event-tve5o Vier Jahre Krieg in der Ukraine https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/TVE5O?cHash=55f1df6636f7567c231e4a6bff76c903 Berlin, 19.02.2026: Zwischen Friedensverhandlungen und humanitärer Katastrophe Seit bereits fast vier Jahren dauert der russische Angriff auf die Ukraine an und hat zu vielen Opfern geführt. Durch die großflächigen Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur der Ukraine erleben die Menschen im Land derzeit durch Stromausfälle eine humanitäre Notlage, die schärfste seit Kriegsbeginn. Während die Kämpfe entlang der Front und der Beschuss des gesamten Landes mit Drohnen und Marschflugkörpern anhält, finden auch Verhandlungen in verschiedenen Gesprächsformaten statt. Ob diese zu einem Erfolg führen, ist mehr als ungewiss.

Wir wollen angesichts der aktuellen Lage ins Gespräch kommen und fragen: Wie kann ein Frieden in der Ukraine erreicht werden? Welche Rolle könnte dabei Deutschland spielen? Und was würde ein Abkommen für die Menschen in der Ukraine bedeuten? Wie können die Menschen in der Ukraine derzeit humanitär unterstützt werden?

Es diskutieren:

  • Taras Salmaniuk, Ukrainische Linke Initiative
  • Lea Reisner, MdB, Sprecherin Internationale Beziehungen Die Linke
  • Dana Jirous, OWEN - Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V.
  • Moderation: Fabian Wisotzky
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event-1opnc Friedenstüchtig https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/1OPNC?cHash=1ce42048642ebba5d3f1072a1ac0f715 Magdeburg, 19.02.2026: Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen - mit dem Autor Fabian Scheidler Friedenstüchtig
mit dem Autor Fabian Scheidler
Moderation: Diakon Christoph Tekaath

Veranstaltung der RLS Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Stadtbibliothek Magdeburg

Seit Jahren bewegt sich die westliche Welt in Richtung eines permanenten Ausnahmezustandes. Auf jede neue Krise, auf jeden Konflikt reagiert die Politik mit drakonischen Maßnahmen und zunehmender Militarisierung. In seinem neuen Buch warnt Fabian Scheidler, Autor des internationalen Bestsellers „Das Ende der Megamaschine“, dass dieser Weg in eine Spirale von ökonomischem Niedergang, politischem Chaos und Krieg führt. Grundlegende demokratische und soziale Errungenschaften drohen einer als alternativlos dargestellten militärischen Logik geopfert zu werden. Der Wohlfahrtsstaat mutiert zum Kriegsstaat.
Scheidler deutet den Ausnahmezustand als Versuch, die sich zuspitzenden globalen Krisen autoritär zu beherrschen. Dabei zeigt er, wie die Feinde, die bekämpft werden sollen, zu einem großen Teil durch die Politik selbst geschaffen werden. Die Verweigerung von Diplomatie schafft Kriegsanlässe, so wie Anti-Terror-Kriege immer neue Terroristen hervorbringen.
Doch der Abstieg in die selbstzerstörerische Kriegslogik ist keineswegs alternativlos. Angesichts der Gefahren, die mit den weltpolitischen Umbrüchen, der Zerstörung der Biosphäre und der Aushöhlung der Demokratie verbunden sind, weist das Buch neue Wege zum Umgang mit den Herausforderungen unseres Jahrhunderts. Westliche Gesellschaften müssen lernen, sich von ihrer jahrhundertelangen Politik der Dominanz zu verabschieden, um eine Kultur der Kooperation zu entwickeln.
Quelle: https://fabian-scheidler.de/friedenstuechtig/

Fabian Scheidler ist freischaffender Autor und arbeitet u.a. für Le Monde diplomatique. 2009 erhielt er den Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus. Sein Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Es folgte u.a. „Der Stoff aus dem wir sind. Warum wir Natur und Gesellschaft neu denken müssen“ (Piper 2021). www.fabian-scheidler.de

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event-xbqxw Kein Feminismus ohne Klassenkampf?! https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XBQXW?cHash=aa38b149f78c1202cd973bccf94c18bb , 20.02.2026: Materialistischer Feminismus und Queerfeminismus Materialistischer Feminismus und Queerfeminismus – mit diesen Begriffen wird in aktuellen feministischen Debatten immer wieder um sich geworfen. Wir wollen uns über ein Wochenende damit beschäftigen was diese Konzepte eigentlich meinen, welche Positionen uns taugen und was wir lieber verwerfen wollen. Es geht um Klasse und Patriarchat, aber auch Identität und Sprachkultur. Das Seminar ist sowohl für Einsteiger*innen, als auch für Menschen mit verschiedenem Vorwissen geeignet.

Das Seminar findet vom 20-22.02.2026 in der Fritz-Lamm-Bildungsstätte im Stöcklewald (Schwarzwald) statt. Der Teilnahmebeitrag ist 35€. Aber wie immer: Am Geld soll es nicht scheitern!

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit und im Rahmen vom SJ-Wochenende des Landesverbandes Baden-Württemberg der Sozialistischen Jugend Deutschlands - die Falken statt.
Link zur Anmeldung]]>
event-povy6 Beyond Molotovs - Reclaiming Antifascist Futures https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/POVY6?cHash=0991f02eed1b38a5a189f9f2c751c380 Hannover, 20.02.2026: Ausstellung Angesichts des globalen Aufstiegs des Autoritarismus ist es an der Zeit, antifaschistische Strategien zu überdenken und neu auszurichten - indem wir dekoloniale, migrantische, feministische, Arbeiter*innen-, ökologische und andere Kämpfe zusammenführt werden und über die Verteidigung des Bestehenden hinaus Perspektiven für eine radikale Transformation eröffnet werden.

Auf der ganzen Welt entwickeln unzählige Menschen, Kollektive und Bewegungen kraftvolle und kreative Strategien, um sich nationalistischen, rassistischen, klassistischen und antifeministischen Kräften entgegenzustellen. Sie zeigen, dass autoritäre Kräfte zurückgedrängt werden können. Es gibt viel voneinander zu lernen. 

Dabei geht es um künstlerische und kreative Widerstandsformen gegen autoritäre Regime und Politiken, sowie um den Stellenwert von Erfahrungen von Gemeinschaft und die Rolle von Emotionen im politischen Engagement.

Die Ausstellung "Beyond Molotovs - Reclaiming Antifascist Futures" versammelt einige internationale Beispiele. Sie ist vom 20.02.2026 bis 23.03.2026 im Rahmenprogramm der 29. Antifaschistischen Sozialkonferenz im Kulturzentrum Pavillon zu sehen.
Die Ausstellung basiert auf den Recherchen zum Buch «Beyond Molotovs - A Visual Handbook of Anti-Authoritarian Counterstrategies» der International Research Group on Authoritarianism and Counterstrategies und des kollektiv orangotango.

Der Eintritt ist frei, das Kulturzentrum Pavillon ist barrierefrei zugänglich.
Die Ausstellung kann dort von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

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event-54306 Against Tradition https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_54306?cHash=06d1fdbdc6c90a03249e1e9fef9abd92 Berlin, 20.02.2026: The event is in English // Die Veranstaltung ist auf Englisch. Reihe: Vielfalt sozialistischen Denkens event-jwuw8 Linke Solidarität mit der Ukraine https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/JWUW8?cHash=d9e6dbbe6ab2a82c52f8fafe46aa4add Erfurt, 20.02.2026: Mit Evelyn Deller (Aktivistin & JSUD) Teile der deutschen Linken reproduzieren russische Propaganda und delegitimieren die Selbstverteidigung der ukrainischen Bevölkerung. Der Vortrag ordnet... Mit Evelyn Deller (Aktivistin & JSUD)

Teile der deutschen Linken reproduzieren russische Propaganda und delegitimieren die Selbstverteidigung der ukrainischen Bevölkerung.

Der Vortrag ordnet diese Verzerrungen historisch ein und analysiert die Grundlagen russischer imperialer Ideologie, um gegen Desinformationen zu sensibilisieren.

Gemeinsam mit Dissens - Antifaschistische Gruppe Erfurt

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event-lq5s1 »Frech und frei« https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/LQ5S1?cHash=8fb2c440e0dd80548ed3da84151de135 Hamburg, 20.02.2026: 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung Udo Sierck stellt sein Buch »Frech und frei« vor. Er berichtet von der Entstehung und Entwicklung einer emanzipatorischen autonomen Behindertenbewegung seit der Mitte der 1970er-Jahre, die er als Aktivist selbst wesentlich mit geprägt hat.

»Frech und frei« erzählt vom Widerstand einer sich entwickelnden Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit der Mitte der 1970er-Jahre. Es berichtet von der permanenten Auseinandersetzung mit gängigen Normen, Werten und Körperidealen, die noch oft die Prägungen der nationalsozialistischen Vergangenheit aufwiesen. Es erinnert an Demonstrationen gegen behindertenfeindliche Gerichtsurteile und an Bühnen- und Rathausbesetzungen. Es dokumentiert Proteste für die barrierefreie Nutzung von Bus und Bahn und zeichnet die Gegenwehr gegen neue »Euthanasie«-Forderungen und die Selektion durch humangenetische Techniken nach. Es skizziert den steinigen Weg, bis die Behindertenrechte Eingang in das Grundgesetz fanden, und warnt vor einem drohenden Rollback durch das Erstarken rechtsradikaler Denkweisen.

Diese Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich, Dolmetschung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) vor Ort.


Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem GWA-St.Pauli

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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event-5iyar Walter Rodney https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/5IYAR?cHash=99e73dafa37d40552ea3425b7d061867 Kiel, 21.02.2026: Zur politischen Ökonomie von Sklaverei und Kolonialismus Sa. 21.02.2026: Walter Rodney – Zur politischen Ökonomie von Sklaverei und Kolonialismus

mit Bafta Sarbo | 11-17 Uhr

In seinem kurzen Leben entwickelte sich der aus Guyana stammende Intellektuelle Walter Rodney zu einem der führenden Denker und Aktivisten der antikolonialen Revolution und führte Bewegungen in Nordamerika, auf dem afrikanischen Kontinent und in der Karibik an.

Rodneys zentrale Schrift „Wie Europa Afrika unterentwickelte“ ist ein ambitioniertes Meisterwerk der politischen Ökonomie, das die Auswirkungen der Sklaverei und des Kolonialismus auf die Geschichte des internationalen Kapitalismus beschreibt. In diesem Klassiker legt Rodney unbeirrbar dar, dass die „Fehlentwicklung“ Afrikas keine natürliche geographische Eigenheit, sondern das direkte Resultat der imperialistischen Ausbeutung des Kontinents ist, die bis heute anhält.

In dem Workshop wird Bafta Sarbo das Leben und politischen Wirken von Walter Rodney einführen. Anhand des Hauptwerks und weiterer Texte von Rodney sollen die zentralen Thesen nachvollzogen und ein grundlegendes Verständnis zum Verhältnis von Unterdrückung und Ausbeutung – von Rassismus und Kapitalismus – erarbeitet werden.

Bafta Sarbo ist Sozialwissenschaftlerin, lebt in Berlin und beschäftigt sich mit marxistischer Gesellschaftskritik, (Anti-)Rassismus, Migration und Polizeigewalt. 2022 erschien der von ihr und Eleonora Roldán Mendívil herausgegebene Sammelband »Die Diversität der Ausbeutung« im Dietz Verlag Berlin.

Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit PSK.

Anmeldung: mail@perspektive-solidaritaet.org

 

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event-xdtus Neutsch-Matinée https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XDTUS?cHash=64c6a2d32267a7d1c78bea57dc767e81 Berlin, 21.02.2026: Auftakt für den Erik-Neutsch-Literaturwettbewerb Aus dem zuletzt 2020 ausgelobten Neutsch-Literaturpreis sind zahlreiche tolle Beiträge hervorgegangen, die im Sammelband „Kapstadt kauft Kühe“ – benannt nach dem Beitrag des Prosa-Preisträgers Thomas Lipsky – veröffentlicht wurden. An diese bereichernden Erfahrungen möchten wir anknüpfen und den Auftakt für den neuen Wettbewerb geben.

Der bekannte Autor und Heinrich-Mann-Preisträger Gunnar Decker wird im Rahmen der Neutsch-Matinée aus seiner am 25. Februar 2026 in der Eulenspiegel Verlagsgruppe (Verlag Neues Leben) erscheinenden Erik Neutsch-Biografie lesen, die den Titel „Erik Neutsch. Der letzte Jakobiner" trägt. Das in die Lesung eingebettete Gespräch zwischen ihm und dem Publikum moderiert Jannine Hamilton (Leiterin Interne Kommunikation der RLS).

Der DDR-Schriftsteller Erik Neutsch stellte wie kein Zweiter das Thema Arbeiter und Macht ins Zentrum seines Werkes. Damit erreichte er ein Millionenpublikum, stieß aber auch auf teils heftigen Widerstand bei SED-Funktionären. Bereits sein erster großer Erfolg "Spur der Steine" (1964) galt einigen von ihnen als zu anarchistisch. Das nachfolgende Buch "Auf der Suche nach Gatt", erhielt jahrelang keine Druckerlaubnis und konnte erst 1973 erscheinen. In den 1980er Jahren jedoch geriet Neutsch – auch aufgrund seiner Alkoholkrankheit – in eine Schreibkrise und entfremdete sich von seinen Lesern. Erst der Wendeschock von 1989 brachte ihn wieder zu sich und weckte einen neuen Schreibfuror. Vom Literaturbetrieb weitgehend ignoriert, gelang ihm 2003 mit "Nach dem großen Aufstand. Ein Mathias-Grünewald-Roman" ein bedeutsames Alterswerk, das seiner Wiederentdeckung harrt.

Erik Neutsch war es ein wichtiges Anliegen, junge Menschen für das Schreiben zu begeistern. Auch deshalb richtet sich der in Vorbereitung befindliche, nach ihm benannte Literaturwettbewerb an Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren.

Wir freuen uns auf angenehme Begegnungen, schöne Gespräche, auf einen offenen Austausch, ein Wiedersehen, ein Neu-Entwickeln und Weiterdenken.

Um Anmeldung wird gebeten, s.o.

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