Veranstaltungen https://www.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2025 Rosa Luxemburg Stiftung Fri, 12 Dec 2025 01:39:33 +0100 Fri, 12 Dec 2025 01:39:33 +0100 TYPO3 Veranstaltungen https://www.rosalux.de/_assets/bcaf2df31b3031c02e4bdc5e5aed5a50/Images/Dist/Logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-4edxz MARX FÜR ALLE! https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4EDXZ?cHash=c61faf258ed6c3bed61fe7d95ebac44d Fürth, 12.12.2025: Ein Kompakt-Workshop zur Einführung in Marx’ Analyse und Kritik des Kapitalismus Karl Marx’ Analyse des Kapitalismus und seine Kritik daran sind bis heute die wichtigste Grundlage für ein linkes Verständnis des herrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystems und einer linken Kritik daran. Ziel des Kompakt-Workshops ist es, Marx’ Theorie für Einsteiger_innen verständlich und diskutierbar zu machen. Dabei wird kein Vorwissen über die ökonomische Theorie von Marx oder anderen Autor_innen vorausgesetzt.

Ausgehend von verschiedenen Fragen schauen wir uns grundlegende Ideen und Konzepte von Marx’ Theorie an, unter anderem:

• Was macht die kapitalistische Produktionsweise aus und welche Produktionsweisen
• gibt es noch?
• Wie wird Geld zu Kapital?
• Welche Rolle spielen Klassen und Klassenkampf?
• Warum sind Krisen unausweichlich im Kapitalismus?
• Wann kommt die soziale Revolution?
• Wie denkt Marx Kommunismus als alternative Gesellschaftsform?

Die Veranstaltung ist kein Lektüreseminar. Wir beschäftigen uns stattdessen mit dem Thema anhand von Schaubildern, Simulationen sowie kurzen Textausschnitten und diskutieren gemeinsam darüber.

Anmeldung bis zum 9. Dezember über Anmeldebutton (rechts oben). Sollte das nicht klappen, per Mail mit Datum und Ort an: tino.wagner@kurt-eisner-verein.de 
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event-3rux4 Pride Under Pressure https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/3RUX4?cHash=ed354eb7e0b1ea4ab80e7155874d21c4 Berlin, 12.12.2025: Queere Resilienz im Kaukasus, in Zentral- und Osteuropa Autoritarismus, Krieg und das Erstarken der extremen Rechte bedrohen die Existenz und die Rechte von LSBTIQ* Communities.

Für die neue internationale Publikation «Pride Under Pressure» hat Quarteera e.V. Aktivist*innen aus Georgien, Belarus, der Ukraine, Moldau, Polen und die Organisator*innen der Baltic Pride eingeladen, ihre Erfahrungen im Kontext von queeren Aktivismus, der Pride und immanenter Bedrohungslagen zu teilen. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Podiumsdiskussion erstmals vorgestellt und gemeinsam reflektiert.

Die Publikation dokumentiert Erfahrungen, Strategien und Widerstandsformen queerer Organisationen, die selbst von massiver staatlicher Repression, Krieg und Queerfeindlichkeit betroffen sind und dennoch für die Sichtbarkeit und Rechte von LSBTIQ* Communities kämpfen. Mit der Veranstaltung soll auch diskutiert werden, welche Strategien zur besseren Resilienz von queer-migrantischen Communities in Deutschland beitragen können, auch in Anbetracht der vermehrten Angriffe und Störaktionen rechtsextremer Gruppen auf Pride Veranstaltungen.

Podiumsgäste:

  • Alina Pazdniakova (Prismatica, Belarus)
  • Mariam Kvaratskhelia (Tbilisi Pride & Queer Initiative, Georgien)
  • Diana Guja (GENDERDOC-M, Moldova)
  • Galina Terekhova (Quarteera e.V, Germany)
  • Moderation: Borys Hrachov

Die Veranstaltung findet auf Englisch und Deutsch statt.

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event-aequq Dokumentarfilm: Das deutsche Volk https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/AEQUQ?cHash=eb55091c676ccd642640c90c1a6d7781 Kiel, 12.12.2025: Kampf um Erinnerung und Gerechtigkeit nach Hanau Am 12. Dezember um 19:00 Uhr zeigen wir mit den Aktivist:innen im FKK den Dokumentarfilm „Das deutsche Volk“ und stellen uns der dringenden Frage nach Zugehörigkeit, Rassismus und dem Kampf um Erinnerung. Dieser Abend ist ein Akt der Solidarität mit den Familien der Ermordeten von Hanau und bietet die Möglichkeit, zu lernen.

#SAYTHEIRNAMES Wir nennen ihre Namen und vergessen sie nicht: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.

In der Nacht des 19. Februar 2020 erschießt ein Rassist neun junge Menschen in Hanau: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Zurück bleiben trauernde Familien und Überlebende, die nicht nur für die Ermordeten, sondern auch um Wahrheit und Gerechtigkeit kämpfen. Vier Jahre lang begleitet Regisseur Marcin Wierzchowski ihren unermüdlichen Widerstand gegen das Vergessen.

In Anbetracht der erstarkenden rassistischen und rechten Kräfte in Deutschland ist dieser Film mehr als eine Dokumentation; er ist eine dringliche Mahnung und eine Solidaritätsbekundung mit den Betroffenen von rassistischer Gewalt. „Das deutsche Volk“ fragt direkt und schonungslos: Wer gehört zu diesem „Volk“, wer wird ausgeschlossen und wer trägt die Verantwortung für die Verbrechen, die im Namen des Hasses geschehen?

Der Dokumentarfilm wurde von Marcin Wierzchowski realisiert, 1984 in Warschau geboren, Regisseur und Produzent. Er ist Grimme Preisträger 2022 für 𝘏𝘢𝘯𝘢𝘶 – 𝘌𝘪𝘯𝘦 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘍𝘰𝘭𝘨𝘦𝘯. Er lernte die Protagonist:innen des Films durch die Initiative 19. Februar kennen und fing schnell nach seiner Gründung mit den Dreharbeiten an.

Filmlänge: 132 Minuten. Eine freiwillige Spende ist erwünscht, um diesen wichtigen Film möglichst vielen zugänglich zu machen. Bringt gerne eigene Snacks mit!

In Kooperation mit dem FKK

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event-s941d Die verdrängte Pandemie https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/S941D?cHash=9930aa6c1a12a51cf46a3736333aa841 Darmstadt, 12.12.2025: Buchvorstellung mit Frédéric Valin und Paul Schuberth Die Pandemie ist offiziell vorbei, aber das Virus noch da: nach wie vor schädigt es Menschen, macht sie kaputt, fordert Opfer. Wie kam es dazu, dass wir diese Opfer einfach so hinnehmen? Was wird bei der ganzen Aufarbeitungsorgie gerade übersehen? Dem widmet sich der Sammelband "Die verdrängte Pandemie", das versucht, eine systemkritische und links-humanistische Aufarbeitung der Pandemie anzubieten.

Darüber wollen wir mit den Herausgebern, Frédéric Valin und Paul Schuberth, über ihr Buch "Die Verdrängte Pandemie - Linke Stimmen gegen Pandemierevisionismus" diskutieren.

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Club Südhessen.

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event-xvsyo Vorsicht beim kommunalen Flexibilisierungsgesetz und den jüngsten HGO-Änderungen https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XVSYO?cHash=a42d063b1e91174fa6f3a8ea798bcc8d Offenbach am Main, 13.12.2025: Im April 2025 traten zahlreiche Neuregelungen der HGO/HKO in Kraft. Darunter befinden sich auch wichtige Neuregelungen zum Hessischen Kommunalwahlgesetz! Anfang September 2025 haben die... Im April 2025 traten zahlreiche Neuregelungen der HGO/HKO in Kraft. Darunter befinden sich auch wichtige Neuregelungen zum Hessischen Kommunalwahlgesetz! Anfang September 2025 haben die Regierungsfraktionen von CDU und SPD ihren Gesetzentwurf zu einem „Kommunalen Flexibilisierungsgesetz (Kommflex)“ im Landtag eingebracht. Hier soll unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus, auf Antrag einzelner Kommunalparlamente befristet für bis zu vier Jahren von bestehenden gesetzlichen Regelungen abgewichen werden können! Es ist davon auszugehen, dass dieser Gesetzentwurf -mit seinen weitreichenden Folgennoch vor den Kommunalwahlen am 15.03.2026 beschlossen werden wird. Es wird in den künftigen Kommunalparlamenten eine wichtige Rolle spielen. Darauf wollen wir schon jetzt aufmerksam machen.

KommuneLinks e.V. und die Rosa-Luxemburg-Stiftung-Hessen e.V. bieten deshalb zur näheren Information und kritischen Diskussion Seminare dazu an.

Anmeldeschluss ist Montag, 08. Dezember 2025

Anmeldung unter vorstand@kommunelinks.de oder online auf www.kommunelinks.de

Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenlos. Bei einer zu geringen Beteiligung nach der Anmeldefrist kann das Seminar abgesagt werden.
Für die Verpflegung mit Speisen und Getränken ist gesorgt.
Aus Gründen einer optimalen inhaltlichen und finanziellen Vorbereitung benötigt es Planungssicherheit. Für diejenigen, die trotz verbindlicher Anmeldung ihre Teilnahme am Seminar nach dem Anmeldeschluss wieder absagen oder dem Seminar unentschuldigt fernbleiben, behält sich KommuneLinks vor, diese an den entstehenden Kosten zu beteiligen.
Personenbezogene Daten werden gemäß DSGVO behandelt.

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event-dvsk9 Bildungsexkursion zur Berliner Theatergeschichte https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/DVSK9?cHash=312a969d343043bb3e08ab5e6d0c6ab1 Berlin, 13.12.2025: Mit Konzert Die Berliner Theatergeschichte ist wechselvoll. Sie spiegelt die politischen und kulturellen Umbrüche der Stadt wider. Von vielen historischen Theatern in Berlin mussten wir inzwischen Abschied nehmen, auch zahlreiche Opernhäuser sind aus dem Stadtbild verschwunden. Es war ein schnelllebiges Geschäft: manch ein Haus kam mit seinem Konzept aus der Mode, zahlreiche gingen bankrott, andere historische Theater fielen den Kriegen, politischen Umwälzungen oder der Vergänglichkeit zum Opfer. Seit Jahrhunderten begeisterten und verärgerten die Theater und Opern das Berliner Publikum.

Auf der Bustour erfahren Sie viel Wissenswertes über einstmals bedeutende und inzwischen vergessene sowie bis heute existierende Theater. So sprechen wir beispielsweise über das Lessing-Theater, Kroll-Oper, Königliches Schauspielhaus, Großes Schauspielhaus und alter Friedrichstadtpalast, Komische Oper an der Weidendammer Brücke, Admiralspalast, Städtisches Opernhaus, Renaissance-Theater, Tribüne und viele mehr.

Beginn: 10 Uhr, Theater des Westens (am Bahnhof Zoologischer Garten)
Abschluss: 14 Uhr, Espresso-Konzert im Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Dauer ca. eine Stunde) – Großer Saal
 
Referent*innen: Wolfgang Brauer (ehem. kulturpolitischer Sprecher im Berliner AGH) und Michaela Klingberg (Kulturforum der Rosa-Luxemburg-Stiftung)
 
Teilnahmebeitrag inklusive Konzertticket mit Espresso: 18 Euro
 
Die Platzzahl ist leider begrenzt. Eine Teilnahme ist nur mit Bestätigung nach Anmeldung (s.o.) möglich.

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event-r7o2n MARX FÜR ALLE! https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/R7O2N?cHash=0cb24f8be29be63b206ea29a75f4a7a4 Würzburg, 13.12.2025: Ein Workshop zur Einführung in Marx’ Analyse und Kritik des Kapitalismus Karl Marx’ Analyse des Kapitalismus und seine Kritik daran sind bis heute die wichtigste Grundlage für ein linkes Verständnis des herrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystems und einer linken Kritik daran. Ziel des Kompakt-Workshops ist es, Marx’ Theorie für Einsteiger_innen verständlich und diskutierbar zu machen. Dabei wird kein Vorwissen über die ökonomische Theorie von Marx oder anderen Autor_innen vorausgesetzt.

Ausgehend von verschiedenen Fragen schauen wir uns grundlegende Ideen und Konzepte von Marx’ Theorie an, unter anderem:

• Was macht die kapitalistische Produktionsweise aus und welche Produktionsweisen
• gibt es noch?
• Wie wird Geld zu Kapital?
• Welche Rolle spielen Klassen und Klassenkampf?
• Warum sind Krisen unausweichlich im Kapitalismus?
• Wann kommt die soziale Revolution?
• Wie denkt Marx Kommunismus als alternative Gesellschaftsform?

Die Veranstaltung ist kein Lektüreseminar. Wir beschäftigen uns stattdessen mit dem Thema anhand von Schaubildern, Simulationen sowie kurzen Textausschnitten und diskutieren gemeinsam darüber.

Anmeldung bis zum 10. Dezember über Anmeldebutton (rechts oben). Sollte das nicht klappen, per Mail mit Datum und Ort an: tino.wagner@kurt-eisner-verein.de

Ein Seminarangebot der Rosa Luxemburg Stiftung Bayern / Kurt Eisner Verein 

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event-rqrso Shab-e-Yalda https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RQRSO?cHash=a450d27b8dfb9ddd7b7f46b04558e8de Kiel, 13.12.2025: „4 Jahre Afghanischer Stammtisch SH“ - Afghanische Feministische Stimmen Veranstaltung: Afghanische Feministische Stimmen – Lesung im Rahmen von Shab-e-Yalda und „4 Jahre Afghanischer Stammtisch SH“
Datum: 13. Dezember 2025, Baukulturforum, Waisenhofstr. 3. Ankommen ab 13.30 Uhr.


Shab-e-Yalda – die längste Nacht des Jahres, wird in Afghanistan, Iran und weiteren Ländern als Fest der Gemeinschaft, Poesie und Hoffnung gefeiert wird.

Traditionell sind Poesie, Erzählungen, Musik, gemeinsames Essen und kulturelle Elemente wie eine afghanische traditionellen Modenschau (afghanische Tracht aus den unterschiedlichen Regionen und Kulturen in Afghanistan) Teil dieses vorhabenden Festes.

Aus diesem Anlass wollen wir gemeinsam mit dem Afghanischen Stammtisch Kiel, den es seit nunmehr vier Jahren gibt, eine Veranstaltung durchführen. Der afghanische Stammtisch ist ein selbstorganisierter Raum für Empowerment, Austausch sowie kulturelle und politische Teilhabe afghanischer Migrantinnen, insbesondere FLINTA-Personen.

Unter dem Motto „Afghanische Feministische Stimmen“ möchten wir einen Raum für gesellschaftlichen Dialog schaffen, in dem afghanische und iranische Frauen* ihre Erfahrungen, Literatur und Perspektiven sichtbar machen und in Austausch mit der deutschen Mehrheitsgesellschaft treten. Die Veranstaltung stärkt Solidarität, Antidiskriminierungsarbeit, Integration und kulturelle wie politische Teilhabe – gerade vor dem Hintergrund zunehmenden Extremismus, Rassismus und Rechtsrucks.

Gleichzeitig werden Praxisansätze entwickelt, die sich auf menschenrechtliche und demokratische Werte stützen. Zugleich eröffnet diese Veranstaltung eine generationsübergreifende und transnationale Kommunikationskultur, die sowohl afghanische/iranische Traditionen wie Shab-e-Yalda würdigt als auch feministische Bewegungen des globalen Südens (insbesondere Afghanistan
und Iran) sichtbar macht.

Mit der Veranstaltung verfolgen wir folgende konkrete Ziele:
Sichtbarkeit & Empowerment – Stärkung afghanischer und iranischer FLINTA*-Personen durch Lesungen, Poesie und eigene künstlerische Beiträge.
Solidarität & Vernetzung – Aufbau eines feministischen Austauschs und gemeinsamer Handlungsräume – im Kontext von Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen afghanischer Geflüchteter in Deutschland sowie in Iran/Pakistan. Diaspora-Zusammenhalt – Förderung von Netzwerken zwischen afghanischer und iranischer Community in Schleswig-Holstein und deren Sichtbarkeit in der deutschen
Gesellschaft.

In Kooperation mit dem Afghanischen Stammtisch SH

 

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event-rvk4j 70 anni dopo – Italienische Arbeiterinnen und ihre Kämpfe https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RVK4J?cHash=16043a825db015f3c203012cc5df8bf6 Köln, 14.12.2025: Filmvorführung & Zeitzeuginnengespräch mit Cosima Santoro Aufbauend auf den WDR-Dokumentarfilm «Eine Kölner Familie» aus den 1970er Jahren, in denen unter anderem der Aktivismus junger italienischer Frauen in Köln gegen überteuerte Mieten und schlechte Wohnbedingungen gezeigt werden, zeigen wir spätere Filmarbeiten einer der Protagonistinnen der WDR-Doku.

Mit «Vitas Alphabet» und «Meine Heimat» von Cosima Santoro werden neben der Fremddarstellung auch die Selbstdarstellung des Lebens italienischer Migrantinnen in der Bundesrepublik dokumentiert.

Im anschließenden Gespräch mit Cosima Santoro und weiteren Zeitzeuginnen sprechen wir über Fremd- und Selbstwahrnehmung, über historische Kämpfe und deren Aktualität.


Die Veranstaltung findet anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens im Rahmen der Ausstellung «Makkaroni Settanta – Esperimento collettivo» der Makkaroni Akademie statt. Mit dem Ziel, das Vorstellungsbild von Stereotypen über Italiener:innen in Deutschland aufzubrechen, wurde das Kollektiv 2020 ins Leben gerufen und gestaltet seitdem Räume und Austauschmöglichkeiten durch künstlerische Formate. 
 
Die Ausstellung wird am 7. Dezember 2025 eröffnet und ist bis zum 11. Januar 2026 in der Temporary Gallery in Köln (nähe Rudolfplatz) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos hier
 
Kooperationspartner sind DOMiD e.V. – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Köln und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Gefördert durch Fonds Soziokultur e.V. und dem Kulturamt der Stadt Köln

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event-54116 Buchklub: Das Alltagsleben im Autoritarismus II: George Perec: W oder die Erinnerung an die Kindheit (1975) https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_54116?cHash=691a754e3d2e8c77876665cfca4f8c6a Berlin, 15.12.2025: Reihe: Politik und Literatur event-7ejd7 Partei verbieten, Strukturen bekämpfen? Strategien gegen die extreme Rechte https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/7EJD7?cHash=96971d4ae10e5a6bbfd8340ff273b9fd Hamburg, 15.12.2025: Über das Für und Wider eines AFD-Verbots Streitgespräch mit Cornelia Kerth und Sebastian Friedrich

Die Debatte um ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD sorgt nicht nur gesamtgesellschaftlich für Kontroversen – auch innerhalb der politischen Linken herrscht Uneinigkeit. Während die einen ein Parteiverbot als den nächsten notwendigen Schritt sehen, um rechtsextremen Kräften Einhalt zu gebieten, warnen andere vor den politischen und rechtlichen Risiken eines solchen Vorgehens.

Befürworter*innen eines Verbots verweisen darauf, dass ein solcher Schritt verhindern könne, dass sich rechtsextreme Strukturen weiter institutionalisieren und verfestigen – etwa durch öffentliche Gelder oder den Zugang zu staatlichen Ressourcen. Angesichts aktueller Umfragewerte in manchen Bundesländern könne ein erfolgreiches Verbotsverfahren zudem ein präventiver Schritt sein, um die AfD von einer möglichen Regierungsübernahme abzuhalten.

Kritiker*innen entgegnen, dass ein Parteiverbot die gesellschaftlichen Ursachen des Rechtsrucks nicht beseitige, sondern lediglich symbolisch wirke. Zudem könne ein Scheitern des Verfahrens die AfD sogar erheblich stärken und staatliche Repressionen langfristig auch gegen linke Bewegungen legitimieren.

Wie lässt sich also der Aufstieg der extremen Rechten bekämpfen? Wie wirksam ist ein juristisches Vorgehen –  welche Strategien sind darüber hinaus erforderlich ?

Es diskutieren miteinander Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende der VVN-BdA und Sebastian Friedrich,  Autor und Journalist (Über Rechts).

Moderation: Christiane Schneider (Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg)


 

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event-4s5dl Diskussionsrunde: Wohnungspolitik in Frankfurt https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/4S5DL?cHash=67e736999ed06afb74cf450f42f391ad Frankfurt, 15.12.2025: Zu wenige Wohnungen, viel zu wenige bezahlbare Wohnungen, immer weniger Sozialwohnungen, kaum Studentenwohnungen, zu viele Wohnungslose, viel zu viele Wohnungssuchende, immer mehr teure...

Zu wenige Wohnungen, viel zu wenige bezahlbare Wohnungen, immer weniger Sozialwohnungen, kaum Studentenwohnungen, zu viele Wohnungslose, viel zu viele Wohnungssuchende, immer mehr teure Wohnungen.

Welche Vorschläge gibt es, um an Frankfurts größtem Problem etwas zu ändern, vor allem für Familien, junge Menschen, Wohngruppen?

Dies zu diskutieren, haben wir eingeladen:

Johannes Lauterwald (Grüne),

Kolja Müller (SPD),

Eyup Yilmaz (BSW),

Manfred Zieran (ÖkoLinX),

N.N. (CDU, angefragt),

N.N. (Die Linke, angefragt).

Moderation: Claus-Jürgen Göpfert

Kooperation mit Club Voltaire Frankfurt.

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event-r31qh «Present Past. Wie Nachfahren ihre NS-Familiengeschichte erforschen» https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/R31QH?cHash=e54fa960dace9deaad5317cb059bae55 Berlin, 16.12.2025: Buch-Release In dem Buch «Present Past» berichten zehn Menschen, wie sie zum Nationalsozialismus in der eigenen Familie recherchiert haben, was sie herausgefunden haben und wie sie mit den Erkenntnissen umgehen. Sie geben damit Einblick in persönliche Erinnerungspraktiken einer wachsenden Minderheit in der deutschen Gesellschaft.

Claudia Krieg und Johannes Spohr stellen am 16.12.2025 Anliegen und Inhalte des Bandes vor, eingeladene Autor*innen wie der Historiker und Journalist Friedrich Burschel führen anhand ihrer Beiträge in ihre Recherchen ein. Moderiert wird der Abend von Franziska Göpner (Anne Frank Zentrum).

Eine Kooperation des Recherchedienstes Present Past und des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums, unterstützt durch die Rosa Luxemburg-Stiftung.

Recherchedienst Present Past: present-past.net

Metropol Verlag: metropol-verlag.de

Friedrichshain-Kreuzberg-Museum: fhxb-museum.de

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event-iguf1 Künstliche Intelligenz. Eine Bedrohung für die demokratische Öffentlichkeit? https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/IGUF1?cHash=6bf30119d51bf8f16b4a6f59dbe54a87 Lauterbach, 16.12.2025: mit Prof. Dr. Regina Kreide Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen vor der Etablierung und Konservierung von Meinungsblasen oder der Förderung radikal antidemokratischer Tendenzen bis hin zur Manipulation von Wahlen. Welche Gefahren drohen uns ganz real und wie können wir ihnen begegnen?
Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Kreide, Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte von der Justus-Liebig-Universität Gießen, wird es eine Diskussions- und Fragerunde geben.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule des Vogelsbergkreises statt.]]>
event-54083 In English: An Evening with Maksym Butkevych https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_54083?cHash=c3d9e4d152e0b2d28667b41bef84132e Berlin, 16.12.2025: Ukrainian Human Rights Activist, Antifascist, former Prisoner of War. Reihe: Europa von links event-c7ttp COP30 und die Widersprüche im internationalen Amazonas-Schutz https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/C7TTP?cHash=2a158533c12d90f8a0d7fa8801e3064e Dresden, 16.12.2025: Buchvorstellung von "Klimahilfe mit Nebenwirkungen" Mit Claudia Horn (promovierte Sozialwissenschaftlerin und Dozentin für Politische Ökonomie am King's College London)

 

Die Veranstaltung diskutiert die internationale Klimakonferenz COP30 in Belém, Brasilien, wo Autorin Claudia Horn fünf Jahre gelebt hat, sowie ihr neues Buch "Klimahilfe mit Nebenwirkungen", das den Kontext von Tropenwäldern in der internationalen Klimapolitik beleuchtet.

Klimafinanzierung gilt als zentrales Instrument für eine gerechte ökologische Transformation. Doch was, wenn die Milliardenhilfen für den Globalen Süden neue Ungleichheiten schaffen und koloniale Naturausbeutung unter grünem Vorzeichen fortschreiben?

Am Beispiel Brasiliens zeigt Claudia Horn, wie internationale staatliche Gelder für den Amazonas-Schutz - etwas aus Deutschland, Norwegen und Großbritannien - wichtige Umweltmaßnahmen unterstützen. Gleichzeitig tragen sie jedoch dazu bei, die sozioökonomischen Risiken von Rohstoffhandel und Agrarwirtschaft zu normalisieren und traditionelle Nutzungsrechte infrage zu stellen. Umstrittene Projekte, die den finanziellen Wert der Natur an erste Stelle setzen, beeinflussen lokale territoriale Konflikte - mit weitreichenden sozialen Folgen.

Ein scharfsinniger Blick auf die politischen sowie wirtschaftlichen Mechanismen und Widersprüche der Klimafinanzierung und die zentrale Frage, unter welchen Bedinungen sie wirklich zu mehr Klimagerechtigkeit führen kann.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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event-54068 Kunst - überall! Walter Womacka zum 100. Geburtstag https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_54068?cHash=eb6334c579d23bf15842804fef569e8e Berlin, 17.12.2025: Reihe: Vernissage in der Galerie event-qdihh Reise ins Elfte Reich https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/QDIHH?cHash=8861fca1d1efe57d3ad0aa659b41093c Berlin, 17.12.2025: Szenische Lesung der Erzählung von Anna Seghers

Hier dürfen nur Menschen ohne Pass einreisen.

Mit dieser paradoxen Ankündigung beginnt Anna Seghers’ phantastische Erzählung «Reise ins Elfte Reich». Eine Gruppe Staatenloser gelangt nach langer, mühsamer Suche in ein geheimnisvolles Land, in dem scheinbar alles auf den Kopf gestellt ist. Sie erleben eine politische und soziale Realität mit seltsamen Bräuchen, bizarren bürokratischen Verfahren und einer Hochzeitsfeier der besonderen Art.

Anna Seghers schrieb diesen von ihr als Fragment bezeichneten Text 1938 im Pariser Exil und veröffentlichte ihn 1939 in Die neue Weltbühne – erschienen in Paris, London und Zürich. Zu ihrem 125. Geburtstag führen ihn Studierende der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch als szenische Lesung auf: «Eine kafkaeske Parabel über Exil, Staatenlosigkeit und die Absurdität politischer Grenzen – poetisch, verstörend und hochaktuell.»

Mit den Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch: Mina Halide Guschke, Linus Hüsam

Einrichtung: Zoe Straub, Lara Pohlers

Einführung: Holger Teschke

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event-3tghu Schutzraum und Sichtbarkeit https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/3TGHU?cHash=f3b2d823c872c96258aed6ef7e6e235d Mainz, 17.12.2025: Die Zukunft queerer Zentren Queere Zentren sind für viele von uns unverzichtbare Orte: Sie bieten Schutzraum, Begegnung, Beratung und Sichtbarkeit. Sie tragen maßgeblich zu einer offenen, vielfältigen Gesellschaft bei. Doch wie können diese wichtigen Orte auch in Zukunft gestärkt und weiterentwickelt werden?

Gemeinsam mit Vertreter*innen des Queeren Zentrums Wiesbaden und der Bar jeder Sicht möchten wir ins Gespräch kommen und gemeinsam mit euch darüber sprechen, welche Aufgaben queere Zentren künftig übernehmen sollten. Abe auch vor welchen Herausforderungen sie in diesem Zusammenhang stehen. Wie können wir die queeren Zentren für die Zukunft – politisch, finanziell und gesellschaftlich absichern? Und was bedeutet Sichtbarkeit heute und künftig im Spannungsfeld zwischen Empowerment und Schutzbedarf?

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event-jkb12 An Evening with Maksym Butkevych https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/JKB12?cHash=8ef4e0bc0769ee5c88bda66e246e9213 Leipzig, 17.12.2025: Preisträger des Václav-Havel-Menschenrechtspreises Mit Maksym Butkevych

Eine Veranstaltung von Projekt- und Abgeordnetenbüro linXXnet und der RLS Sachsen

The event will be held in English / Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Maksym Butkevych was long known in Ukraine and abroad for his human rights activism, his critical journalism, his pacifist and antifascist beliefs, and his role among the Ukrainian anarchist community.

After the Russian full-scale invasion of Ukraine, he went to the army to fight against the encroaching Russian occupation. In June 2022 in Eastern Ukraine he was captured as a prisoner of war, was tortured into confession then sentenced to 13 years in prison. After 28 months in prison in occupied Luhansk Oblast, Butkevych was released in a prisoner swap in October 2024. Since his release, he has stayed very active. He has spoken out at events and met with politicians in various countries, published a book, continued writing, and received the Václav Havel human rights prize for outstanding civil society action.

Maksym Butkevych will share more on his personal imprisonment story, providing insights to the psyche of his Russian captors, and speak about his activism, his political beliefs, solidarity and the international left and introduce the German print of his book “Am Richtigen Platz” (2024, Anthea). The book will be available at the event and the panel will be held in English.


Maksym Butkevych war in der Ukraine und darüber hinaus lange Zeit bekannt für seinen Einsatz für Menschenrechte, seinen kritischen Journalismus, seine pazifistischen und antifaschistischen Überzeugungen und seine Rolle in der ukrainischen anarchistischen Szene.

Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine schloss er sich der ukrainischen Armee an, um gegen die immer weiter vordringende russische Besatzung zu kämpfen. Im Juni 2022 wurde er in der Ostukraine als Kriegsgefangener gefangen genommen, durch Folter zu einem Geständnis gezwungen und zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach 28 Monaten Haft im besetzten Gebiet Luhansk wurde er im Oktober 2024 im Zuge eines Gefangenenaustauschs freigelassen. Seit seiner Freilassung, ist er sehr aktiv geblieben. Er hat bei Veranstaltungen das Wort ergriffen und sich mit Politiker*innen verschiedener Länder getroffen; er hat ein Buch veröffentlicht, weiter geschrieben und wurde mit dem Václav-Havel-Menschenrechtspreis für herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement geehrt.

Maksym Butkevych wird in der Veranstaltung über seine persönlichen Hafterfahrungen berichten und Einblicke in die Psyche seiner russischen Entführer geben. Er spricht mit uns über seinen Aktivismus, seine politischen Ansichten, Solidarität und die internationale Linke. Außerdem wird es die deutsche Ausgabe seines Buches „Am Richtigen Platz“ (2024, Anthea) vorstellen, welches auf der Veranstaltung erhältlich sein wird. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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