Veranstaltungen https://www.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. de Copyright 2021 Rosa Luxemburg Stiftung Fri, 03 Dec 2021 02:14:21 +0100 Fri, 03 Dec 2021 02:14:21 +0100 TYPO3 Veranstaltungen https://www.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg 144 109 Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. event-45237 Abgesagt: Mithly: Eine Diskussion über Queerness in der vom Islam geprägten Welt und schwulen Orientalismus https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_45237?cHash=3792be35f23150aa5946a3385b3cca82 Berlin, 03.12.2021: Studientag mit Vorträgen, Podiumsdiskussion und Filmvorführung. Reihe: Berlin von unten event-45237 Abgesagt: Mithly: Eine Diskussion über Queerness in der vom Islam geprägten Welt und schwulen Orientalismus https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_45237?cHash=3792be35f23150aa5946a3385b3cca82 Berlin, 03.12.2021: Studientag mit Vorträgen, Podiumsdiskussion und Filmvorführung. Reihe: Berlin von unten event-kxtxg Geschichtstag https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/KXTXG?cHash=677bb2996e9e7c2c4d320d80b1001161 , 03.12.2021: Eine Veranstaltung der sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS (sLAG) in Kooperation mit der RLS Sachsen Um Anmeldung wird gebeten unter: info@slag-aus-ns.de    ... Eine Veranstaltung der sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS (sLAG) in Kooperation mit der RLS Sachsen
Um Anmeldung wird gebeten unter: info@slag-aus-ns.de 
 
Der Geschichtstag der sLAG beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der sächsischen Erinnerungspolitik. Er bietet neben inhaltlichen Vorträgen zu aktuellen Entwicklungen in der Erinnerungsarbeit (z.B. Stand der Entstehung der Gedenkstätte KZ Sachsenburg und Arbeit am Erinnerungsort KZ Hohnstein) auch verschiedene inhaltliche Workshop (z.B. zur Archivarbeit).
Am Rande des Geschichtstages werden sich zudem die Mitglieder des Netzwerkes der  sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS (sLAG) vorstellen, die im vergangenen Jahr auf über 80 Mitglieder in ganz Sachsen angewachsen ist.
Die Veranstaltung ist für alle geschichtspolitisch Interessierten offen.
 
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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event-vhvzx Religionspolitisches Kolloquium 2021 (Online-Veranstaltung) https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/VHVZX?cHash=72e522173be9454c126ef9726322da19 , 03.12.2021: Antonio Gramscis Impulse für den Kampf um kulturelle Hegemonie heute Antonio Gramsci war in den achtziger Jahren ein wichtiger Stichwortgeber für emanzipatorisch engagierte Gruppen und Bewegungen in Europa und weltweit. Doch auch Vordenker der politischen Rechten haben sich seither auf ihn berufen. Der Erfolg der letzten Jahre scheint ihnen recht zu geben. Soeben haben sie bei den Wahlen doppelt so viele Stimmen wie die Linke erhalten. Die Rechte reklamiert daher für sich, im Kampf um kulturelle Hegemonie viel Terrain gewonnen zu haben.

Was macht Gramscis Konzept der «kulturelle Hegemonie» aus? Und welche Bedeutung hat darin der Faktor Religion? Was lässt sich von seinen Überlegungen lernen? In unserer Gesellschaft ist das Feld der Religionen sehr viel pluraler geworden, politisch brisant und umkämpft. In der politischen Linken wie bei den Rechten sind religionskritisch bis -feindliche Haltungen zu beobachten, aber auch dezidierte Anknüpfungen an religiöse Überlieferungen. Die Rechte scheint auch hierin erfolgreicher im Schmieden von Allianzen.

Was also muss heute in Sachen Religion neu gedacht werden? Wo entfalten religiöse Akteure und Überzeugungen eher herrschaftskonforme, wo eher widerständige und emanzipatorische Wirkung? Wie lassen sich lähmende Klischees überwinden zugunsten kooperativer Ansätze?

Diesen Fragen nähern sich unsere Referentinnen und Referenten aus mehreren Ländern. Sie bringen viel Gramsci- und Marxismus-Expertise mit – aber eben auch Erfahrungen mit der gesellschaftlichen Relevanz religiöser Akteure und Perspektiven.Wir halten es für dringlich, dass in der Linken zu einer zeit- und wirklichkeitsgerechten, kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Thema Religion gefunden wird!

Die Veranstaltung findet Corona-bedingt nur online statt.

Zoom-Zugang: https://us02web.zoom.us/j/87352102732?pwd=R2dTUzJXNmV6VFFlWG95VHVILzdNdz09 Meeting-ID: 873 5210 2732, Kenncode: 673355 Schnelleinwahl mobil +436703090165,,87352102732# Österreich, +43720115988,,87352102732# Österreich

Programm

03.12.2021, 17.00-19.00 Uhr

Öffentlicher Vortrag: Gramsci und die Religion

Jan Rehmann, Dr., Gastprofessor für Kritische Theorie und Gesellschaftsanalyse am Union Theological Seminary, New York und Privatdozent für Philosophie an der FU Berlin

anschließend erste Reflektionen zum Vortrag von Jan Rehmann

anschl. Umtrunk und Salongespräche …

04.12.2021, 10-17 Uhr

Gegen den dualistischen Blick auf Religion und Gesellschaft
Antonio Gramscis Impulse für den Kampf um kulturelle Hegemonie heute

10.00-10.15 Uhr

Begrüßung und Einführung in das Thema

10.15-11.15 Uhr

Anne Steckner, Autorin, Bildungsreferentin, Trainerin, Berlin
Bizarrer Alltagsverstand in bizarren Zeiten: Herausforderungen an die gesellschaftliche Linke

PAUSE

11.30-12.30 Uhr

Sabine Kebir, Dr. habil., Autorin, Essayistin, Literaturwissenschaftlerin, Berlin
Zivilgesellschaft, Kultur und Hegemonie bei Gramsci und die Rezeption in Algerien

PAUSE

13.15-14.15 Uhr

Michael Löwy, PhD, Soziologe und Philosoph, Paris
Marx und Gramsci im linken Katholizismus in Brasilien

14.30-15.30 Uhr

Dolores Zoé Bertschinger, M.A., Religionswissenschaftlerin, München
Zur Relevanz von kulturellen und religiösen Faktoren in Alltag und politischem Verhalten

PAUSE

15.45-17.00 Uhr

Panel-Diskussion: Religion, Kooperation und kulturelle Hegemonie hier und heute!?
es diskutieren:

  • Christine Buchholz, bis Oktober Religionspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag
  • Meron Mendel, Dr. phil., Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt (online)
  • N.N. zum antimuslimischen Rassismus
  • Gerdi Nützel, Dr. theol., Pfarrerin d. ESG, Koordinierungskreis Berliner Forum Religionen
  • Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin, angefragt

Lesetipp: Die Linke und die Religion. Geschichte, Konflikte und Konturen. Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, erschienen beim VSA:Verlag.

 

Corona-Regelung

Die Veranstaltung findet unter 2G-Regeln statt. Dies bedeutet, es können nur geimpfte oder genesene Personen teilnehmen. Als Veranstalter*in sind wir verpflichtet, dies zu überprüfen und führen dazu ein Einlassmanagement durch. Mit Hilfe der CovPassCheck-App scannen wir den QR-Code auf dem Impf- bzw. Genesenen-Nachweis. Bitte halten Sie dafür das entsprechende Dokument und Ihren Lichtbildausweis bereit. Um einen pünktlichen Start der Veranstaltung zu gewährleisten bzw. Traubenbildungen von Personen beim Einlass zu vermeiden, bitten wir um rechtzeitiges Erscheinen vor Veranstaltungsbeginn. Menschen ohne Nachweis haben keinen Zutritt. Im Haus gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2 oder Medizinische Maske) und die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelung. Diese Notwendigkeit entfällt im Veranstaltungsraum.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und Ihr Verständnis!
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event-136bg Schreibworkshop "Was für verrückte Zeiten!" https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/136BG?cHash=4e0e7ec7f67dd7c79d399da567fd7cea Erfurt, 03.12.2021: Fällt aus! In Form eines 3tägigen Workshops kommen Vertreter*innen verschiedener Generationen in den Austausch über ihre Sichtweisen zu einer gegenwärtigen Herausforderung unserer Zeit. Die Wahl des Schwerpunktthemas ist Teil der Methode und des Inhalts.

Die Teilnehmer*innen setzen sich mit Fragen der Ursachen, der eigenen Position und den Folgen auseinander. Wo sind unterschiedliche und gemeinsame Sichtweisen und gibt es einen generativen Bezug?

Die Resultate des Schreibworkshops werden in eine Bild- und Textdokumentation zusammengafasst.

Zeitlicher Ablauf:

03.12., 17:00 – 20:00 Uhr

04.12., 11:00 – 17:00 Uhr

05.12., 11:00 – 15:00 Uhr

Gemeinsam mit der Offenen Arbeit Erfurt

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event-hlk7j Jüdische Architekten der Moderne und ihr Wirken in der Welt https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/HLK7J?cHash=cce132b294115c3a492c4111ca97e41e Potsdam, 03.12.2021: Ausstellung mit Fotografien von Jean Molitor Informationen dazu gibt es auf der Homepage der RLS Brandenburg e.V. unter diesem Link:

https://brandenburg.rosalux.de/news/id/45438/juedische-architekten-der-moderne-und-ihr-wirken-in-der-welt

 

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event-n5z69 Symbolbilder des Holocaust https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/N5Z69?cHash=8fb7421d0239aa576cd170064fcfb07a , 03.12.2021: Zum Zugang mit historischen Fotografien Mit Dr. Sebastian Schönemann (Soziologe und Politikwissenschaftler)
Eine Veranstaltung der sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS (sLAG) in Kooperation mit der RLS Sachsen
 
Die Erinnerungskultur an den Holocaust befindet sich im Umbruch. Nur noch wenige Überlebende können von ihren Erfahrungen berichten und schon heute ist das kollektive Gedächtnis in hohem Maße medial vermittelt. Im Zuge dieses Wandels nehmen die historischen Bilder an gesellschaftlicher Bedeutung weiter zu. Doch obwohl die gedächtnisbildende Macht der Bilder unbezweifelt ist, ist über ihre soziale Wirkung kaum etwas bekannt. Der Vortrag beleuchtet die Formen medialen Erinnerns und geht der Frage nach, wie Bilder die Vorstellungen von der Vergangenheit prägen. Anhand von Beispielen wird ein Ausblick zum aktuellen Gebrauch historischer Fotografien nationalsozialistischer Gewaltverbrechen gegeben.
Dr. Sebastian Schönemann ist Soziologe und Politikwissenschaftler. Seine Doktorarbeit „Symbolbilder des Holocaust. Fotografien der Vernichtung im sozialen Gedächtnis“ erschien 2019 im Campus-Verlag. Er arbeitete u.a. bei den Arolsen Archives und der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig. Seit 2020 ist er stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Hadamar.
 
Der Vortrag wird digital auf YouTube unter dem Link https://youtu.be/QEI_BCkYfyw gestreamt.
Wer sich aktiv an der Diskussion beteiligen möchte, kann per Zoom teilnehmen. Hierfür benötigen wir eine Anmeldung bis zum 01.12.2021 an info@slag-aus-ns.de .
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event-97ewv (OST)DEUTSCHE FAMILIENGESCHICHTE(N) https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/97EWV?cHash=64cd5601fce0d138be015f62434cfcaf Berlin, 03.12.2021: Workshop zur biografischen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah (OST)DEUTSCHE FAMILIENGESCHICHTE(N)
Workshop zur biografischen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah
3. – 5. Dezember 2021 in Berlin

Die Notwendigkeit, die Geschichte des Nationalsozialismus zu erinnern und ihr einen Raum im politischen Gedächtnis Deutschlands einzuräumen, wird im öffentlichen Diskurs heutzutage kaum mehr in Frage gestellt. Die Familienerinnerungen an die NS-Zeit weichen jedoch häufig stark von den »offiziellen« Geschichtsschreibungen ab. Nach 1945 geborenen nichtjüdischen Deutschen fällt es deshalb meist schwer, die in der Familie erzählten Geschichten über die Vergangenheit mit den Fakten übereinzubringen, die in Schule und Medien vermittelt werden.

In ostdeutschen Familien wirkt zudem der Umgang der DDR mit der NS-Vergangenheit nach, die allein das »Finanzkapital« für den Nationalsozialismus verantwortlich machte und sich so von der Verantwortung für die Geschichte freisprach. Eine Auseinandersetzung mit der aktiven und passiven Beteiligung der (ost-) deutschen Bevölkerung an den nationalsozialistischen Verbrechen wurde dadurch vermieden. Doch auch nach 1989/90 wurde (und wird) in den meisten (ost-)deutschen Familien weiter über die Mit-/Täter*innenschaft von Familienmitgliedern geschwiegen. Dieses Schweigen prägt die nachfolgenden Generationen in Ost und West bis heute nachhaltig.

Auch in vielen Familien von NS-Verfolgten wurde – wenn auch aus völlig anderen Gründen – über die Vergangenheit geschwiegen. In der DDR wurde dieses Be-Schweigen befördert durch die Fokussierung des staatlichen Gedenkens auf die kommunistischen »Kämpfer des Faschismus«, mit der die Geschichten jüdischer Überlebender sowie die anderer Opfergruppen in den Hintergrund traten. Aber auch in jenen Familien, in denen die eigene Verfolgungsgeschichte, das Überleben sowie die Ermordung von Familienangehörigen und anderen nahen Menschen Thema waren, wurde das Trauma an die Nachfahren weitergegeben und hat sich auf vielfältige Weise in deren Leben niedergeschlagen.

Die Kluft zwischen den alltäglichen, familiären Erinnerungen und den «offiziellen» Erinnerungskulturen ist für die Annäherung an die nationalsozialistische Geschichte häufig ein großes Hindernis. Familienlegenden blockieren eine bewusste und kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der eigenen Familie im Nationalsozialismus. Sich die Mechanismen der intergenerationellen Weitergabe von Familiengeschichten zu vergegenwärtigen, ist eine wichtige Voraussetzung dafür, sich aus diesen Strukturen zu lösen, sich zur Geschichte zu positionieren und eigene Formen des Erinnerns zu finden – und Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Nichtjüdischen Nachkommen ermöglicht das kritische Hinterfragen der familiären Tradierungen zudem, sich der eigenen Verstrickungen in antisemitische Denkmuster stärker bewusst zu werden.

Im Rahmen des Workshops bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, sich gemeinsam mit der eigenen Familiengeschichte und ihrer Tradierung auseinanderzusetzen – unabhängig davon, um was für eine Geschichte es sich dabei handelt. Ein besonderer Fokus soll auf ostdeutschen Familienbiografien liegen.

Programm

Freitag , 18.00 – 20.30 Uhr: Einstieg ins Thema anhand eines autobiografischen Dokumentarfilms
Als Einführung beschäftigen wir uns anhand eines Films mit dem Workshopthema. Aus der Perspektive der dritten Generation erzählt die Filmemacher*in von Familienangehörigen in Israel und in Ostdeutschland – und von ihrer eigenen Auseinandersetzung mit der Familienbiografie.

Samstag , 10.00 – 18.30 Uhr: Selbstreflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte
Mithilfe von Methoden aus der historisch-politischen Bildungsarbeit wird ein Raum geschaffen, um alleine und in Kleingruppen über die Geschichte der eigenen Familie nachzudenken und die dort vermittelten Geschichtsbilder sowie den eigenen Umgang damit zu reflektieren.

Sonntag , 10.00 – 16.00 Uhr: Familieninterviews und Archivrecherche
In einer Übung erproben die Teilnehmenden, wie verschiedene Interviewtechniken für die Befragung von Familienangehörigen genutzt werden können. Nach einer Einführung in die Archivrecherche können Erfahrungen mit eigenen Recherchen sowie diesbezügliche Tipps ausgetauscht werden.

Referent*innen
Susanna Harms, Tatjana Volpert

Veranstaltungsort
FMP1, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin-Friedrichshain

Anmeldung
Bitte bis zum 28.11.2021 per E-Mail an: susanna.harms@bildungsbausteine.org

Veranstalter*in
BildungsBausteine e. V., Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Tel.: 030 – 29 78 42 11, info@bildungsbausteine.org, www.bildungsbausteine.org, in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Corona-Regelungen
Es gilt die 3 G-Regel (geimpft, getestet oder genesen). Nachweis bitte mitbringen!

Kosten
Der Workshop findet im Rahmen des Projekts „Bewegte Vielfalt in Berlin“ statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
www.bewegte-vielfalt.org

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event-tohrn ENTFÄLLT: Organisation https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/TOHRN?cHash=b3e501cfbf10c9f6c01ee93af36ecfe2 Leipzig, 03.12.2021: Von Avantgardepartei bis Organizing Entfällt aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie.

Mit Dr. Alexander Neupert-Doppler (Politikwissenschaftler/Philosoph)

'It's time to organize' ist eine beliebte Parole der gesellschaftlichen Linken. Aber wie? In seinem neuen Buch 'Organisation' geht Alexander Neupert-Doppler sowohl auf traditionelle Formen von Organisation - Parteien, Genossenschaften, Gewerkschaften - als auch auf oppositionelle Organisationsformen - Betriebs-, Bewegungs- und Basisorganisationen ein. Was sind Stärken und Schwächen dieser Organisationsformen und wie können sie sich gegenseitig ergänzen? 

Dr. Alexander Neupert-Doppler veröffentlichte Bücher zum 'Staatsfetischismus' (2013), zu 'Utopie' (2015) und historischen 'Gelegenheiten/Kairós' (2019). Sein aktuelles Buch zum Thema 'Organisation' (2021) setzt diese Bemühungen um eine Kritische Theorie der Praxis fort. Neupert-Doppler arbeitet zur Zeit als Vertretungs-Professor für Sozialphilosophie an der Hochschule Düsseldorf.

 

Die Plätze sind begrenzt. Es gilt die 2G-Regelung (genesen, geimpft). Anmeldung: info@rosalux-sachsen.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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event-6z4u6 «Zusammen verbrennen wir die Angst!» https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/6Z4U6?cHash=049d5b95bf97fd41b89d32eab2c90043 Berlin, 03.12.2021: Gespräch mit Rita Segato, Eva von Redecker, Lastesis und Carolin Wiedemann Para más información sobre el panel en español véase abajo.

«Wie konzipiert und entwirft man also ‹Pädagogiken wider die Grausamkeit›, die imstande sind, Sensibilität und Verbundenheit zurückzugewinnen, die sich den Zwängen der Zeit widersetzen und die vor allem alternative Wege aufzeigen?» (Aus Rita Segato: «Wieder die Grausamkeit. Für einen feministischen und dekolonialen Weg», Mandelbaum, 2021)
 
Angesichts neoliberaler, extraktivistischer und machistischer Gewalt formieren sich seit einigen Jahren in Lateinamerika eine Vielzahl von Widerstandskämpfen. Dabei verbinden sich militante Proteste gegen kapitalistische Austerität oder Landraub mit feministischen Bewegungen gegen Femizide und sexualisierte Gewalt und betonen die politischen Zusammenhänge zwischen diesen verschiedenen Gewaltformen.
 
Die Performance des chilenischen Kollektivs Lastesis «Un violador en tu camino» – zu deutsch «Ein Vergewaltiger auf deinem Weg» ist Teil dieser Proteste. Nachdem 2019 hunderte Frauen und Queers in Chile am 25. November, dem internationalen Tag zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, erstmals die einprägsamen Zeilen skandierten, gingen Aufnahmen davon um die Welt. In den darauffolgenden Monaten und insbesondere am 8. März griffen Aktivist*innen in dutzenden Städten auf allen Kontinenten die Choreografie auf, reinterpretierten den Text und brachten die Zustände patriarchaler Gewalt in ihren jeweils eigenen Kontexten zum Ausdruck.

Kaum bekannt ist, dass Lastesis von den Arbeiten der argentinischen Anthropologin Rita Segato inspiriert wurden, deren Texte in Lateinamerika zum feministischen Kanon zählen. Nun erscheint mit «Wider die Grausamkeit. Für einen feministischen und dekolonialen Weg» erstmals eine Übersetzung ins Deutsche von Segatos Texten und es stellt sich die Frage: Was können Kämpfe gegen patriarchale Gewalt und für eine queerfeministische Zukunft im hiesigen Kontext von Segatos Beobachtungen lernen? Was ist das Verbindende feministischer Kämpfe weltweit?

Ausgehend von Rita Segatos Buch findet eine Gesprächsrunde statt, in der die Autorin selbst, die Philosophin Eva von Redecker, das Performancekollektiv Lastesis, und die Journalistin und Soziologin Carolin Wiedemann über die Bedingungen für Allianzen des Widerstands in Lateinamerika und daraus resultierende mögliche Lehren für Europa diskutieren.

Hybridveranstaltung mit: Rita Segato (online), Eva von Redecker und Lastesis. Moderation: Carolin Wiedemann.


Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen HAU Hebbel am Ufer, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Mandelbaum Verlag. 

Tickets

Tickets ab 8 Euro auf der Webseite des HAU Hebbel am Ufer

Eine Leseprobe von «Wieder die Grausamkeit. Für einen feministischen und dekolonialen Weg» finden Sie hier auf der Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Das Buch kann auf der Seite des Mandelbaumverlags bestellt werden.

Ihr Ticket ist nur in Verbindung mit einem personalisierten tagesaktuellen negativen Covid-19-Testergebnis eines offiziellen Test-Zentrums gültig (Selbsttests nicht zugelassen) bzw. für vollständig geimpfte oder genesene Personen mit Bescheinigung. Der Nachweis und ein Ausweisdokument müssen beim Einlass vorgezeigt werden.


CASTELLANO

“Quemamos el miedo”

A partir de la publicación de la famosa antropóloga argentina Rita Segato “Contra-pedagogías de la crueldad”, la periodista y socióloga Carolin Wiedemann va a debatir junto con la filósofa Eva von Redecker, el colectivo feminista Lastesis de Chile y la autora misma, Rita Segato sobre alianzas y formas de resistencia en América Latina y posibles vínculos con debates y luchas en nuestros contextos aquí en Alemania y Europa.

Lastesis es bien conocido por el performance “Un violador en tu camino” (https://www.youtube.com/watch?v=uSHUS2lehOY), que estrenó con cientos de mujeres y disidencias en las calles y plazas de Chile alrededor del 25 de noviembre 2019, el dia de la eliminación de la violencia contra mujeres. Poco se sabe que el performance, que habla de la violencia patriarcal y la responsabilidad del estado, está inspirado entre otros en los trabajos de Rita Segato. En muchas regiones de América Latina los textos de Segato forman parte de las lecturas básicas en la lucha y teoría feminista.

 

Corona-Regelung

Die Veranstaltung findet unter 2G-Regeln statt. Dies bedeutet, es können nur geimpfte oder genesene Personen teilnehmen. Als Veranstalter*in sind wir verpflichtet, dies zu überprüfen und führen dazu ein Einlassmanagement durch. Mit Hilfe der CovPassCheck-App scannen wir den QR-Code auf dem Impf- bzw. Genesenen-Nachweis. Bitte halten Sie dafür das entsprechende Dokument und Ihren Lichtbildausweis bereit. Um einen pünktlichen Start der Veranstaltung zu gewährleisten bzw. Traubenbildungen von Personen beim Einlass zu vermeiden, bitten wir um rechtzeitiges Erscheinen vor Veranstaltungsbeginn. Menschen ohne Nachweis haben keinen Zutritt. Im Haus gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2 oder Medizinische Maske) und die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelung. Diese Notwendigkeit entfällt im Veranstaltungsraum.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und Ihr Verständnis!
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event-etxxg Kontextualisierung der rassistischen Ausschreitungen - Gespräch mit der Gruppe "Pogrom 91" aus Hoyerswerda https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ETXXG?cHash=dd893d5abebad3cfdedf54ab5497f9e7 Cottbus/Chóśebuz, 03.12.2021: pandemiebedingt abgesagt in der Veranstaltungsreihe der Initiative Cottbus '92

Die Initiative Cottbus '92 hat sich zur Aufgabe gemacht die gesellschaftlichen Verhältnisse der 1990er Jahre in Cottbus und Umgebung sichtbar zu machen. Perspektivisch soll im August 2022 hierzu eine Ausstellung in Cottbus mit Berichten von Zeitzeug:innen gezeigt werden. Anlass ist der 30. Jahrestag rassistischer Ausschreitungen in Cottbus-Sachsendorf im Jahr 1992.

 
Zum Auftakt werden drei Veranstaltungen in Cottbus stattfinden:
 
1. Dienstag, 30.11.2021, 19:00-20:30 Uhr
 
Jugendarbeit, Polizei und rechte Jugendliche in den 1990er Jahren in Berlin und Brandenburg
 
Vortrag mit Lucia Bruns (ASH Berlin) und Christin Jänicke (HWR Berlin)
 
Lucia Bruns und Christin Jänicke stellen erste Ergebnisse aus dem wissenschaftlichen Forschungsprojekt JUPORE - Jugendarbeit, Polizei und rechte Jugendliche in den 1990er Jahren vor. Ein Schwerpunkt der Forschung zum Umgang von Polizei und Jugendarbeit mit Neonazis in Zeiten der ostdeutschen Transformation liegt in der Stadt Cottbus.
 
 
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2. Freitag, 03.12.2021, 19:00-20:30 Uhr
 
Ein Vertreter der Gruppe „Pogrom 91“ aus Hoyerswerda berichtet von den Aktivitäten der Initiative zur Kontextualisierung der rassistischen Ausschreitungen in Hoyerswerda 1991 und dem Versuch einer gesellschaftlichen Aufarbeitung.
 
Für weitere Infos: https://pogrom91.tumblr.com/
 
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3. Mittwoch, 08.12.2021, 18:00-20:30 Uhr
 
Live-Schaltung zu Aktivist:innen und ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter:innen nach Maputo/ Mosambik
 
Albino Forquilha (AAMA, Verein der deutsch-mosambikanischen Freundschaft und Kooperation) und seine Mitstreiter:innen berichten über ihre Erfahrungen als DDR-Vertragsarbeiter:innen und als Studierende in der DDR. Zudem berichten sie über ihre Erlebnisse in den Jahren der Transformation und den Kampf um Anerkennung ihrer Rechte, der bis heute andauert.
 
Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Portugiesisch stattfinden.

 

 
Alle Veranstaltungen finden im Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße 52, unter 2G+ Regelungen statt.
 
Organisiert werden diese von der Initiative Cottbus '92, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Cottbus/ Brandenburg, mit finanzieller Unterstützung der Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
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event-cavfc +++ ABGESAGT +++ Chinas große Umwälzung https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/CAVFC?cHash=c06e60c31e5287120dd2426a923e2d94 Offenburg, 03.12.2021: Soziale Konflikte und Aufstieg im Weltsystem Vortrag & Diskussion mit Felix Wemheuer

Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich die Klassen- und Geschlechterverhältnisse durch die wirtschaftliche Entwicklung grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land und neue Klassen von freien Lohnarbeiter:innen und von Kapitalist:innen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge. Felix Wemheuer untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends von Entkolonialisierung, Kaltem Krieg und dem Siegeszug des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt. Ebenfalls soll diskutiert werden, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat.

Felix Wemheuer ist seit 2014 Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte «Geschichte der KPCh» an der Volksuniversität in Beijing. Bitte beachtet, dass die 3G-Regeln eingehalten werden müssen. Einlass kann deshalb nur mit entsprechendem Nachweis gewährt werden.

Veranstaltung in Kooperation mit der Linken Liste Ortenau

 

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event-62vg4 «Die ultimative Theorie» – Lesung und Gespräch mit Sinzo Aanza (DR Kongo) https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/62VG4?cHash=7fc07029041c0f6adbd629c487f843ee Dortmund, 03.12.2021: Im Rahmen des Projekts «Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen» der Kölner Literaturreihe «stimmen afrikas» stimmen afrikas präsentiert im Rahmen der Shortstory-Reihe Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen je zwei Kurzgeschichten von sechs Schriftsteller*innen aus sechs Ländern Afrikas. Das Besondere: Die Geschichten werden von Studierenden des Masterstudiengangs „Literatur übersetzen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ins Deutsche übersetzt.

Nach dem Online-Festival Gegen das Vergessen im April 2021 wird nun im 2. Teil zum Blick in die Zukunft der Autor Sinzo Aanza (DR Kongo) mit seiner ins Deutsche übersetzten Kurzgeschichte «Die ultimative Theorie» (AT) vorgestellt.

Der Bochumer Theaterwissenschaftler und Regisseur Fabian Lettow (kainkollektiv) wird zweisprachig (franz./dt.) durch den Abend führen und das Gespräch moderieren.

  • Eintritt: 5,00 € + 1,51 € Gebühr
  • Es gilt die 2G-Regelung. Zutritt nur für Genesene und Geimpfte. Einlass nur mit entsprechendem Nachweis. Denken Sie bitte an Ihren Personalausweis sowie eine FFP2-Maske. Der Einlass kann zudem nur Personen gewährt werden, die zum Zeitpunkt des Einlasses keine erkältungsähnlichen Symptome aufweisen.
  • Ticket-Link finden Sie hier: https://stimmenafrikas.de


Sinzo Aanza, 1990 geboren in der DR Kongo ist Lyriker, Dramaturg und bildenden Künstler. 2015 erschien sein Debütroman Généalogie d’une banalité. Der Abbau natürlicher Rohstoffe, die Vorstellung nationaler Identitäten und deren Auswüchse sowie die konstruierte Wahrnehmung des Kongo seit der Kolonialzeit sind Themen, die sowohl in seine literarischen Werke als auch in seine Skulpturen einfließen. Aanza ist außerdem künstlerischer Leiter von Yango, der Biennale zeitgenössischer Kunst in Kinshasa. Seine Kurzgeschichte Das Festmahl und der Schatten übersetzt von Lena Riebl wurde im Rahmen des stimmen afrikas Shortstory Festivals im April 2021 vorgestellt.

«L’ultime théorie/ Die ultimative Theorie» spielt in einer fernen Zukunft, in einer durch Handel und Industrie beherrschten Welt. Die natürlichen Ressourcen sind vollständig aufgebraucht und das Leben der Menschen spielt sich nur noch virtuell ab, während ihre Körper immer nutzloser und unförmiger werden. Mathi ist einer der Wenigen, der sich dem virtuellen Leben verweigert. Dünn und muskulös geblieben, bietet er den Menschen seiner Stadt als Sexarbeiter den einzigen Service an, der noch nicht virtuell verfügbar ist. Eine Vision von Schönheit und Menschlichkeit bewegt Mathi schließlich dazu, sich mit neu gewonnener als Aktivist für ein Ende der Virtualität einzusetzen.


Die stimmen afrikas Reihe "Blick in die Zukunft - Gegen das Vergessen" wird gefördert von: Auswärtiges Amt, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, NRW Kultursekretariat, Stadt Dortmund - Kulturbüro, Stadt Köln Kulturamt, Sparkasse KölnBonn, Brot für die Welt, Rosa-Luxemburg-Stiftung. In Kooperation mit: literaturhaus.dortmund, Africa Positive, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

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event-w1wzn ABGESAGT Talkshow mit Rosa Luxemburg https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/W1WZN?cHash=807dc422d1f3f4a7af33ca2589a6bf8a Höchberg, 03.12.2021: philosophy meets jazz: Szenischer Dialog mit Livemusik «Mensch sein ist vor allem die Hauptsache»

150 Jahre Rosa Luxemburg – Anlässlich ihres Jubiläums ist sie Gast in einer Talkshow mit Livemusik. Der Moderator befragt sie aus Sicht eines heutigen Publikums zu ihren politischen Ideen und auch zu ihrem Privatleben. Rosa Luxemburg antwortet ausschließlich mit ORIGINALZITATEN aus ihren Werken. Der in einem natürlichen Gesprächsfluss gehaltene Dialog holt sie in die Gegenwart, dadurch erleben wir sie persönlich und fühlen uns unmittelbar von ihr angesprochen. Die Talkshow mit Rosa Luxemburg, verfasst und aufgeführt von Hannah Zitzmann  und Andreas Belwe, wird musikalisch umrahmt von Lena Rein (Jazz-Gitarre) und Specialguest Thomas Eilingsfeld (Jazz-Gitarre und Kontrabass).

Eine Veranstaltung von philosophymeetsjazz in Kooperation mit dem KEV.

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event-2xead Bernd Langer: Antifaschistische Aktion https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/2XEAD?cHash=a27493045fae69c9f702d48f76bcebdb , 03.12.2021: Geschichte einer linksradikalen Bewegung Heute sind die Doppelfahnen der »Antifaschistischen Aktion« das am häufigsten genutzte Symbol der linken Szene. Auch unter »Antifa« kann sich wohl jede_r etwas vorstellen. Schwarzer Block gleich Antifa; so vermitteln es zumindest die Medien in falscher Verkürzung. Denn die Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf Militanz zu reduzieren.
Antifaschismus wurde in Deutschland Anfang der 1920er Jahre als polemischer Kampfbegriff durch die KPD eingeführt. Verstanden wurde darunter Antikapitalismus. Erst Anfang der 1930er Jahre rückte der Kampf gegen die Nationalsozialisten mehr und mehr in den Fokus. 1932 mündete diese Entwicklung in der Gründung der Antifaschistischen Aktion.
In der BRD griffen kommunistische Gruppen in den 1970er Jahren das Emblem wieder auf. Später, von Autonomen übernommen und neu gestaltet, wurde es zum Zeichen der heutigen Antifa. Undogmatisch, radikal und systemkritisch ist Antifaschismus also von jeher viel mehr als nur ein Kampf gegen Nazis.
Dieses Buch liefert den ersten umfassenden Überblick über die Entwicklung der Antifa. Ein Grundlagenwerk für Aktivist_innen und all diejenigen, die erfahren wollen, in welcher Tradition Antifaschismus in Deutschland steht.

Aktualisierte und erweiterte 3. Auflage. Die Beschreibungen führen bis in den August 2018. Es sind so ziemlich alle kontinuierlich stattfinden Ereignisse aufgenommen etwa Remagen und Demmin oder der Tag der deutschen Zukunft. Ferner die neusten Entwicklungen wie Niedergang der NPD und der Aufstieg der AfD. Identitäre, Die Rechte und der Dritte Weg werden genauso beschrieben wie die Rechtsrock-Konzerte.

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Peter-Imandt-Gesellschaft/Rosa-Luxemburg-Stiftung Saarland (https://saar.rosalux.de/) und dem Infoladen Eselsohr (http://blog.eselsohr.org/ in Kaiserslautern.

Wir streamen den Vortrag live auf unserem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCSx5EnIE4nXh7x9lCPgqVxQ

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event-45238 Walter Benjamins Thesen über den Begriff der Geschichte https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_45238?cHash=e47558d912b28a1824e834dae3d484c7 Berlin, 04.12.2021: Reihe: Junge Panke event-45238 Walter Benjamins Thesen über den Begriff der Geschichte https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/news_45238?cHash=e47558d912b28a1824e834dae3d484c7 Berlin, 04.12.2021: Reihe: Junge Panke event-pzz9q ABGESAGT Linke Politik heute – staatstheoretische Voraussetzungen https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/PZZ9Q?cHash=9daa8b47f78a450cfc966fb370c75357 München, 04.12.2021: Tagesseminar im Rahmen der Reihe Staatstheorien und Staatskritik Nicht nur, aber auch das aktuelle staatliche Handeln in Zeiten von Covid 19 macht es nützlich, die Grundlagen von Staat und Politik zu erörtern.

Mit der Seminar-Reihe «Staatstheorien und Staatskritik» wurde Interessierten die Möglichkeit gegeben, sich mit verschiedenen Dimensionen kritischer Staatstheorie zu beschäftigen. Dabei wurden eine Auswahl von staatstheoretischen Positionen zur Diskussion gestellen, die – selbstverständlich ohne den Anspruch auf Vollständigkeit – dabei helfen sollten, sei es in kritischer Zustimmung zur oder kritischer Ablehnung der jeweiligen Position, den Staat in der bürgerlichen Gesellschaft zu verstehen.

Als Höhepunkt und Schlusspunkt der Reihe laden wir zum Tagesseminar ein. Hier wollen wir die Frage zu besprechen, was das alles für linke Politik bedeutet und inwieweit kritische Staatstheorien dabei überhaupt von Belang sind.

▸Aktuelle staatstheoretische Diskussionen, heutiger Stellenwert kritischer Staatstheorie/Offene Fragen und Debatten
Referent: Moritz Zeiler, Autor des Buches «Materialistische Staatskritik. Eine Einführung» (Stuttgart 2017)

▸Praktische linke Politik in Thüringen, Staatstheoretische Grundlagen? Verbindung von theoretischen Grundlagen und praktischer Politik?
Referent: Volker Hinck, Regionalbüroleiter Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und war bis 2019 Büroleiter der Landesvorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow der LINKEN Thüringen.

Anmeldung zu dem Tagesseminar bei  wveiglhuber@gmail.com. Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des Kurt Eisner Verein. Leitung/Durchführung: Martin Fochler, Wolfgang Veiglhuber.

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event-jtw78 ENTFÄLLT: Organisation https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/JTW78?cHash=69e3da3d0496da27da51b6431e468b0b Leipzig, 04.12.2021: Entfällt aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie. Mit Dr. Alexander Neupert-Doppler (Politikwissenschaftler/Philosoph) Um Anmeldung wird gebeten: info@rosalux-sachsen.de Für Rosa... Entfällt aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie.

Mit Dr. Alexander Neupert-Doppler (Politikwissenschaftler/Philosoph)

Um Anmeldung wird gebeten: info@rosalux-sachsen.de

Für Rosa Luxemburg ruht die Organisation gesellschaftlichen Wandels auf drei Säulen: Partei, Genossenschaften und Gewerkschaften. Zugleich hat sie an den bürokratischen Entgleisungen dieser Organisationsformen viel Kritik geübt, die wir im Workshop einführend nachvollziehen werden. Für die Neue Linke ab den 1960er Jahren wurden soziale Bewegungen, aber auch Betriebs- und Basisgruppen, wichtiger als die klassischen Großorganisationen. In einem zweiten Schritt geht es daher um die Frage: Was unterscheidet diese oppositionellen von traditionellen Organisationsformen? Wir wenden uns dann der Frage zu, welche Organisationsformen uns heute geeignet erscheinen. Vorkenntnisse werden nicht benötigt.

 

Die Plätze sind begrenzt. Es gilt die 2G-Regelung (genesen, geimpft). Anmeldung: info@rosalux-sachsen.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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event-dg32v Schweres einfach erklären https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/DG32V?cHash=37e1aab2748a365e9c6c651ca8526bc0 , 04.12.2021: Alltagsnah anschaulich argumentieren und andere erreichen Auch und gerade im politischen Feld gilt: Lange reden können viele – aber Kompliziertes einfach erklären, sodass es leicht verständlich ist, das ist schon schwerer.
 
Dieser Workshop richtet sich an politisch Aktive. An konkreten Beispielen aus unserer politischen Arbeit beschäftigen wir uns gemeinsam damit, wie wir auf den Punkt kommen, mit tollen Vergleichen Abstraktes anschaulich machen und auch unter Stress den Faden nicht verlieren.

Mathias Hamann ist ausgebildeter Trainer mit dem Schwerpunkt Kommunikation, Rhetorik, Potentialentwicklung und politische Bildung.


 

 

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