Nachricht | Asien - Geschichte - Rosa Luxemburg Rosa Luxemburg in China

Zweiter Rosa Luxemburg Workshop im Büro der RLS in Beijing

Am 18. Dezember 2013 hat in Beijing der 2. Rosa-Luxemburg-Salon stattgefunden. Frank Li, Projektmanager im Büro Peking der Stiftung hatte dazu rund 50 junge Interessenten eingeladen - junge Wissenschaftler von Universitäten der Hauptstadt, Akademiker und Forscher von Akademie und Instituten der Regierung und der Partei sowie Grassroot-Aktivisten von Partnerorgansationen der RLS in China. Fast fünf Stunden diskutierten die Teilnehmer intensiv, kritisch und überaus interessiert in ungezwungener Atmosphäre im bekanntesten deutschen Restaurant in Beijing, Schindlers Anlegestelle, das Leben und Werk von Rosa Luxemburg und dessen Bedeutung für das China von heute. Nach einem lokalen Kurzfilm über Rosa, der sie als “revolutionäre Heilige” porträtierte, referierte die bekannte Luxemburg Forscherin Prof. He Ping von der Philosophischen Fakultät der Universität Wuhan über die verschiedenen Etappen der Rezeption von Rosa Luxemburg in China. Prof. Zhang Guangming vom Institut für Internationale Beziehungen der renommierten Beijing Universität stellte Leben und Werk von Rosa Luxemburg in den Kontext des gegenwärtigen Reformkurses in China, was viele Fragen und intensive Diskussionen der vor allem jungen Zuhörer provozierte. Die Veranstaltung, die vom ganzen Team der RLS in Beijing akribisch vorbereitet und getragen wurde, war ein erfolgreicher Höhepunkt in der Arbeit des Büros und gleichzeitig ein gelungener Jahresabschluss 2013.