15. Januar 2019 Diskussion/Vortrag Novemberrevolution 1918 in Thüringen

Information

Veranstaltungsort

Kulturhof „Roter Ochse“
Elisabethstraße 8 - 10
98553 Schleusingen

Zeit

15.01.2019, 18:30 - 20:30 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Revolutionen100

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Mit Mario Hesselbarth

Im November 1918 ging es auch im Gebiet des heutigen Freistaates Thüringen um Frieden und Demokratie, um eine republikanische Staatsform, individuelle und kollektive staatsbürgerliche Freiheiten und Rechte, Emanzipation und Partizipation, um die Lösung der sozialen Frage einschließlich der Eigentumsfrage. Die bestialische Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 sowie die folgende Niederlage der Revolution hatten dramatische Folgen für die deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Dieser doppelte Fokus macht die Auseinandersetzung mit der Novemberrevolution 1918 auch nach einhundert Jahren aus einer demokratisch-sozialistischen Perspektive zu einer Herausforderung.

Umso mehr, als auch heute soziale Auseinandersetzungen und autoritäre Entwicklungen die demokratische Gesellschaft vor neue Herausforderungen stellen.

Mario Hesselbarth ist Autor der Publikation „Gegen das Hissen der Roten Flagge auf dem Rathaus erheben wir keinen Einspruch – Novemberrevolution 1918 in Thüringen“ und hat ebenfalls die Schrift „Zur Geschichte der USPD in Thüringen“ (2017) verfasst. Er ist ehrenamtlich für die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen tätig. Mario Hesselbarth ist Historiker und arbeitet schwerpunktmäßig zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, insbesondere in Thüringen. So ist er auch Mitherausgeber des Bandes „Gelebte Ideen – Sozialisten in Thüringen“.

Gemeinsam mit dem Wahlkreisbüro Tilo Kummer und dem Künstlerhof „Roter Ochse“

Standort