22. Juni 2019 Ausstellung/Kultur Die Vertreibung des Bauhauses aus Dessau 1932

Ein dokumentarisches Theaterstück

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Platz
Rosa-Luxemburg-Platz
10178 Berlin

Zeit

22.06.2019, 19:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Kunst / Performance

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Die Vertreibung des Bauhauses aus Dessau 1932
BAUHAUS BOOK 1969 WHITE CC BY 2.0, Flickr/Michael

Nachdem die Nationalsozialisten im Freistaat Anhalt und in der Stadt Dessau die Macht erlangt haben, beschließen sie im August 1932 – zusammen mit anderen rechten Kräften – die Schließung des Bauhauses in Dessau. Im März 1933 wird der langjährige Dessauer Oberbürgermeister Fritz Hesse, ein überzeugter liberaler Demokrat und Förderer des Bauhauses, zwangspensioniert. Die Nationalsozialisten richten einen Untersuchungsausschuss ein und leiten strafrechtliche Ermittlungen gegen Hesse ein. Das Stück spielt im Frühsommer 1933, zu einem Zeitpunkt, als der Ausgang der Ermittlungen noch offen ist und in der die Nazis drohen, Hesse in sogenannte „Schutzhaft“ zu nehmen. Das Stück rekonstruiert anhand von Originalzitaten und zeitgenössischen Zeitungsartikeln die rechten Angriffe gegen das Bauhaus Dessau und die politischen Reaktionen darauf. Dabei erweisen sich viele Aussagen der damals Beteiligten als erstaunlich aktuell.

Die Vertreibung des Bauhauses aus Dessau 1932 und der Kulturkampf von rechts: Ein dokumentarisches Theaterstück von von Lars Breuer und Stefanie Schindler mit Mit Thomas Zieler als Oberbürgermeister Fritz Hesse und Thomas Hupfer als Rechtsanwalt Dr. Eisenberg.

Figuren:

Fritz Hesse, 1918–1933 Oberbürgermeister der Stadt Dessau, liberaler Jurist und Politiker der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), Abgeordneter der Weimarer Nationalversammlung sowie des Anhaltischen Landtags

Dr. Werner Eisenberg, Rechtsanwalt aus Roßlau, nationalliberaler Politiker der Deutschen Volkspartei (DVP), Abgeordneter des Anhaltischen Landtags und 1927 erfolgloser Bürgermeister-Kandidat in Dessau.

 

Zum gesamten Programm des 12. Fest der Linken: www.fest-der-linken.de

Standort

Kontakt

Henning Obens

Referent für Digitale Kommunikation / Stellv. Leiter Pol. Kommunikation, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 177