6. Februar 2020 Diskussion/Vortrag Die Spur des Kolonialismus

Diskussion über den Umgang mit kolonialem Unrecht

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit

06.02.2020, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Südliches Afrika, Westafrika, Ostafrika

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Die Spur des Kolonialismus
Eine der umstrittenen Benin-Bronzen im Berliner Bode-Museum. CC BY 2.0, Richard Mortel / flickr

Die gesellschaftliche Diskussion über koloniale Raubgüter, ihre anhaltende Ausstellung in Museen und die Möglichkeiten ihrer Restitution hat die früheren europäischen Kolonialmächte erfasst. Auch in Deutschland, das sich lange schwertat, die eigene koloniale Vergangenheit anzuerkennen und aufzuarbeiten, ist der Streit über die geraubten Kunst- und Kulturgüter inzwischen angekommen. Dabei reichen die Positionen von einer Beharrung auf die Vorzüge des Kolonialismus bis hin zur Forderung nach einer vollständigen Rückgabe der Raubkunst.

Auf einer Abendveranstaltung am 6. Februar wollen wir, ausgehend von der Raubkunst-Debatte, über die Vergangenheit und Gegenwart des Kolonialismus sprechen. Dabei soll es – etwa mit Blick auf den Völkermord an den Herero und Nama – auch um die politischen und juristischen Möglichkeiten gehen, koloniales Unrecht «wiedergutzumachen». Schließlich wird die Frage, was die Stadt Berlin und was die gesellschaftliche Linke tun kann, um die Spuren des Kolonialismus aufzuarbeiten und mit der kolonialen Tradition zu brechen, im Mittelpunkt stehen.

Referent/inn/en:

  • Dr. Klaus Lederer (Kultursenator und Bürgermeister Berlins)
  • Judith Hackmack (European Center for Constitutional and Human Rights, ECCHR)
  • Dr. Manuela Bauche (Freie Universität Berlin; Bündnis Decolonize Berlin)

Moderation: Dr. Albert Scharenberg (Historisches Zentrum der Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Standort

Kontakt

Dr. Albert Scharenberg

Leiter Historisches Zentrum Demokratischer Sozialismus / Referatsleiter Geschichte, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310143