Kleinere Veranst. Projekt

Mahmud Mohamed Taha - Islam und Freiheit des Denkens

Information

Jahr

2018

Typ

Kleinere Veranst.

Träger, Projekt­verantwort­liche

Mahadi Ahmed

Förder­summe

500 €

Beschreibung

Veranstaltung am 20.01.2018 in Berlin

Der 20.1.2018 ist der  Todestag Mahmud Mohammad Tahas gefeiert. M.M. Taha war ein sudanesischer Denker, Gelehrter, Politiker und Sufi-Theologe, der wegen des Vorwurfes vom Islam abgefallen zu sein, am 18.01.1985 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Er hatte zuvor gegen die Kolonialmächte im Sudan gekämpft und die erste republikanische Partei gegründet und kämpfte ab Ende der 1950er bis zu seinem Tod gegen die konservativen Parteien und "Muslim Brotherhood"  und deren islamisches Dogma.  Es ging ihm um die Demokratisierung des Islams, Meinungsfreiheit  und Frauenrechte.
Fragen der Veranstaltung: Wieso wird von europäischer Seite  der Islam, als rückwärtsgewandt und dogmatisch kritisiert und oft übersehen, dass es auch innerhalb des Islams schon immer kritische Stimmen gegeben hat und immer noch gibt? Wie könnten  diese kritischen Stimmen aus der arabischen und Islamischen Welt in die Diskussion über den Islam in Europa eingebracht werden? Wie könnte man Menschen die sich mit dem Thema Islam, Antirassismus und Menschenrechten aktiv auseinandersetzen, zusammenbringen?