Kleinere Veranst. Projekt

1.000 Grüße von Zelle zu Zelle. Das Freundinnenpaar Rosa Luxemburg und Clara Zetkin

Information

Jahr

2018

Typ

Kleinere Veranst.

Träger, Projekt­verantwort­liche

Historisches Museum Frankfurt

Förder­summe

850 €

Projekt-Link

Beschreibung

Lesung am So, 02. Dezember 2018 —— 11:00 im Historischen Museum Frankfurt

«1000 Grüße von Zelle zu Zelle…» schrieb Rosa Luxemburg an Clara Zetkin 1915 als sie beide in Haft waren. Im Zentrum der Veranstaltung wird die Begegnung von Rosa Luxemburg und Clara Zetkin stehen. Ihre persönliche Beziehung, die über Jahre immer enger wurde als auch ihre politische Zusammenarbeit, ihr öffentlich, politisches Engagement werden gleichermaßen thematisiert. Das, wofür diese beiden großen Frauen gekämpft haben, ist Bestandteil unserer heutigen Begriffe von sozialer Emanzipation und Feminismus; deshalb sollte die Erinnerung an sie lebendig sein.

Wir möchten dieser politisch bewegten Freundschaft in der Lesung nachgehen: sowohl das Verbindende, das in den letzten Jahren Luxemburgs immer stärker wurde, z.B. das konsequente Reden und Schreiben gegen den Krieg und den Nationalismus der deutschen Sozialdemokratie als auch die Streitpunkte z.B. Frauenfragen betreffende, sind für uns von Interesse.

Die persönlichen Lebensentwürfe beider Frauen, die recht unkonventionell waren und zum Teil ihre Freundschaft auf die Probe gestellt haben (Rosa Luxemburgs Liebesaffäre mit Kostka Zetkin) werden ebenso wichtig sein. Eine Freundschaft, die gelebt wurde in einer explosiven Zeit, die den 1. Weltkrieg wie auch Revolutionen einschloss, politisch und dennoch sehr persönlich war, kann für uns heute eine Wanderung durch Orte, Zeiten, Politik und Geschichte sein.Auch 100 Jahre später berührt die innige Freundschaft der beiden Frauen, bewegen ihre Worte und Werke, persönlich und zeitgeschichtlich.Eine szenische Lesung aus dem Briefwechsel der beiden Mitstreiterinnen, Genossinnen und Freundinnen unter der Regie von Martina Mann.

Projektbetreuung: Landesstiftung Hessen