Gesprächskreis Bildungspolitik

Ausgehend von konkreten Problemen erarbeiten BildungspolitikerInnen, Erziehungs- und BildungswissenschaftlerInnen, GewerkschafterInnen und pädagogische PraktikerInnen im Gesprächskreis Bildungspolitik die Kritik und Alternativen zu bildungspolitischen Themenfeldern.

Bildungspolitik ist ein zentrales politisches Themenfeld. Dort geht es um die Zukunftsperspektiven junger Menschen, es geht um die alltäglichen Probleme, mit denen sich Eltern und Kinder auseinandersetzen müssen. Bildung und Bildungspolitik nimmt angesichts der zentralen, oft wahlentscheidenden Bedeutung des Themas, zu wenig Raum in der Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung ein. Das will der Gesprächskreis ändern.

Für die politisch im linken Umfeld Aktiven haben die Themen des wissenschaftlichen Diskurses oft keinen Bezug zu den Fragen, denen sie sich in der Politik stellen müssen, umgekehrt fehlt ihnen oft der Blick über den Tellerrand. Von den Menschen, die in Bildungseinrichtungen arbeiten, können sowohl die Wissenschaftler als auch die Politikerinnen lernen. Ziel des Gesprächskreises ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzubringen, gegenseitigen Erkenntnisgewinn zu initiieren und auf die bildungspolitische Debatte in der Gesellschaft auszustrahlen.

Themen des GK sind in nächster Zeit:

  • Ziele und Inhalte von Bildung im 21. Jahrhundert,
  • die zunehmende Bildungsungleichheit und deren Überwindung,
  • Bildung in der digitalisierten Welt,
  • das Verhältnis von beruflicher und allgemeiner Bildung,
  • Hochschulbildung und Lehrerbildung,
  • Inklusion, Migration,

um nur einige zu nennen.

Arbeitsweise: Der Gesprächskreis stellt Material zur bildungspolitischen Diskussion zur Verfügung. Er trifft sich mindestens zweimal im Jahr zu einer öffentlichen Tagung zu einem konkreten Thema. Interessentinnen sind herzlich eingeladen, auch an der Themenfindung und Gestaltung mit-zuwirken. InteressentInnen werden in die Mailingliste aufgenommen

Der Gesprächskreis veröffentlicht seine Tagungsbeiträge und -ergebnisse und lässt auch zu einzelnen Themen Studien erstellen, die ebenfalls öffentlich über das Netz zugänglich sind.

GK-Koordinator:

Karl-Heinz Heinemann
Mailadresse: Heinemann@rls-nrw.de
Tel: 0221- 340 49 59