Decolonize Law! Teil 1: Kolonialverbrechen und Völkerrecht
Am Beispiel Namibia wird dargestellt, wie das Völkerrecht der Legitimierung von kolonialer Gewalt dient(e) und wie Herero und Nama heute noch um die Anerkennung des Genozids kämpfen müssen. Alle Themenbereiche werden ausgehend von den individuellen Geschichten der Betroffenen erzählt. Die Erzählungen werden kombiniert mit den Aussagen von Expert*innen.
Decolonize Law! Teil 2: Postkoloniale Ausbeutung und Ungleichheit
Der zweite Teil der Filmreihe thematisiert am Beispiel von Kenia die Auswirkungen von Handelsrecht, und Auslandsinvestitionen auf die lokale Wirtschaft seit der Unabhängigkeit bis heute. Der Film zeigt auf wie Ausbeutung und Abhängigkeiten im Sinne transnationaler Unternehmen fortgeschrieben werden. Auch hier werden individuellen Geschichten von Betroffenen erzählt und mit den Aussagen von Expert*innen kombiniert.
Decolonize Law! Teil 3: Der Kampf um Transformation
Der dritte und finale Film vertieft die angeschnittenen Themen der ersten beiden Filme und widmet sich den Ambivalenzen im Recht: Völkerrechtler*innen und Rechtswissenschaftler*innen aus Schweden, Großbritannien und Deutschland erläutern anschaulich, wie internationales Recht bis heute immer noch in vielen Bereichen missbraucht wird, um Ausbeutung rechtlich zu legitimieren. Recht kann jedoch auch genutzt werden, um Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Beispiele zeigen wie das Recht genutzt werden kann, um globale Ungerechtigkeiten zu überwinden.





