Video | Krieg / Frieden, Ukraine-Krise Der Krieg in der Ukraine

Was kann die Linke tun?

Der Krieg in der Ukraine

Seit dem 24. Februar greift die russische Armee die Ukraine an, insbesondere die Großstädte im Osten der Ukraine und die Hauptstadt Kiew stehen ständig unter Beschuss. Täglich gibt es neue Berichte auch über zivile Opfer, die humanitäre Lage in Mariupol und anderen Städten ist katastrophal. Ungefähr 10 Millionen Menschen sind auf der Flucht, viele sind als Binnenflüchtlinge in den Westen der Ukraine geflohen, fast dreieinhalb Millionen Menschen haben laut UNHCR das Land bereits verlassen. Es ist klar: Dieser Krieg muss so schnell wie möglich gestoppt werden. Aber wie?

Weltweit diskutieren Linke über diese Frage. Einig sind sie sich, dass humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine und die Geflüchteten notwendig ist. Einige ukrainische Linke fordern zusammen mit polnischen und anderen Linken aus Osteuropa darüber hinaus die Lieferung von Waffen. Die Linke in Deutschland lehnt dies fast einhellig ab. Stattdessen werden hierzulande auch unter Linken Sanktionen gegenüber Russland diskutiert und insbesondere gegen russische Oligarchen begrüßt. Aber sind diese ein wirksames Instrument, um den Krieg zu stoppen? Und was kommt nach dem Krieg – reicht ein Schuldenschnitt oder braucht es einen neuen Wiederaufbauplan für die Ukraine? Kurz: Was heißt eigentlich internationale Solidarität in Kriegszeiten und danach?

Über diese Fragen wollen wir gemeinsam sprechen mit:

  • Caren Lay, MdB, DIE LINKE
  • Yana Stepaniuk, linke Aktivist*in und Journalistin (u.a. für Politychna Krytyka) aus der Ukraine