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Video, : WarTok – Krieg im Selfiemodus

Influencing against the System?

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Die Videos von russischen Panzern, die von ukrainischen Traktorfahrern abgeschleppt werden sind bereits jetzt prägend für den Krieg in der Ukraine. Handyvideos von Kriegssituationen und Bilder von Kriegsverbrechen kommen über TikTok in Windeseile um den Globus. Die berühmt-berüchtigten russischen „Kreml-Bots“ sind zig-tausendfach auf YouTube, Facebook und Instagram gesperrt worden, bemühen sich aber auch eine propagandistische Sichtweise des Angriffskriegs auf die Ukraine zu verbreiten. Die Aufrufe der mit #Ukraine getaggten Videos ist auf ca. 1,3 Milliarden pro Tag gestiegen. TikTok ist einer der bedeutendsten Orte für die Verbreitung dieser Videos, die Distanz zum Geschehen wird hier aufgehoben und vermittelt vermeintlich authentische Emotionen. Doch welche Probleme entstehen durch die Vermittlung? Wie wird TikTok für Propaganda genutzt? Welche kritischen Potentiale bestehen für eine Anti-Kriegsbewegung?

Marcus Bösch veröffentlicht den wöchentlichen Newsletter „Understanding TikTok“, ist Journalist arbeitet an der HAW Hamburg.

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