Zum Hauptinhalt springen

Video, : Rechter Angriff auf Erinnerung

Menschenrechtspolitik in Argentinien unter Milei

Wichtige Fakten

Details

Seit dem Ende der Militärdiktatur (1976 – 1983) kämpft Argentiniens Zivilgesellschaft für eine Politik der Erinnerung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Die rechtslibertäre Regierung von Javier Milei versucht seit ihrem Amtsantritt den Diskurs ins Gegenteil zu verkehren, die Verbrechen der Militärs zu relativieren und die Täter zu rehabilitieren. Diese rechte Strategie des Geschichtsrevisionismus stellt Menschenrechtsorganisationen vor neue Herausforderungen. Gabriela Mitidieri von der argentinischen Menschenrechtsorganisation CELS erklärt, wie das Vorgehen der Regierung ihre Arbeit erschwert, mit welchen Strategien sie die Erinnerungsarbeit verteidigen und was andere Länder davon lernen können.

Vom 27.-30. März 2025 treffen sich linke Politiker*innen und Aktivist*innen aus Lateinamerika, Europa und den USA auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum Erfahrungsaustausch auf der Konferenz "Good Night, Far Right": www.rosalux.de/gegenstrategien

Weitere Inhalte zum Thema

Das Wolhynien-Massaker von 1943

: Hintergrund 10.08.2026

Eine geschichtspolitische Kontroverse belastet die polnisch-ukrainischen Beziehungen

Ovaherero: Deutsche Milliarden sind keine Reparationszahlungen

: Interview 10.08.2026

Nandiuasora Mazeingo über die deutsche Verantwortung für den namibischen Völkermord und den Kampf um…

Das Gedenken an das Massaker von Wolhynien in Polen

: Artikel 17.09.2026

Schweigen, Erinnerungskonflikt und Vorschläge zu dessen Überwindung