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Autobiografische Erzählungen über das Aufwachsen in einer Klassengesellschaft erleben derzeit große Aufmerksamkeit. Sie brechen mit dem Mythos des autonomen Ichs, indem sie ein Selbst entwerfen, das erst in Beziehung zur Gesellschaft entsteht. Welche Herausforderungen sind mit dem autobiografischen Schreiben über Klasse und Armut verbunden? Wie gehen Autor*innen damit um, wenn ihr Leben zur Projektionsfläche wird? Und was lässt sich politisch gewinnen, wenn Erfahrungen sozialer Verletzbarkeit lesbar werden?
Diskussion mit Miriam Davoudvandi und Mesut Bayraktar
Moderiert von Lena Krebs


