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Video, : Die Sorgende Stadt organisieren

Internationale Beispiele für feministische Kämpfe gegen eine Prekarisierung des Alltags

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Berliner Schwimmbäder bleiben künftig kalt, Schutzräume für Frauen und Geflüchtete stehen vor dem Aus, viele Beratungs- und Unterstützungsangebote bangen um ihre Zukunft. Jugendsozialarbeit, Bildung sowie Kultur- und Sportangebote – wohin man auch blickt, wird die Kettensäge angelegt. Von Argentinien über die USA bis Deutschland werden Arbeiter*innenrechte angegriffen und soziale Infrastrukturen ohne Rücksicht auf Verluste zusammengestutzt. Aufgefangen werden diese Angriffe von Eltern, die nach Feierabend im zweiten Job weiter schuften, Töchtern, die wieder zuhause einziehen, um zu pflegen oder Freund*innen und Nachbar*innen, die selbst straucheln, aber einspringen, wenn alle Stricke reißen. Die Krise der Daseinsvorsorge ist ein Angriff auf unsere kollektiven (Über-)Lebensbedingungen.

Angesichts des zerstörerischen Bündnisses aus autoritärem Neoliberalismus und Rechtsnationalismus, brauchen wir einen Antifaschismus, der sich nicht mit der Verteidigung des Bestehenden zufrieden gibt, sondern offensiv für ein besseres Leben für alle kämpft! Er muss im Alltag ansetzen, wo die Krisen konkret spürbar werden. Ausgehend von Erfahrungen in Argentinien, Kolumbien, Spanien, Chile und Mexiko machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach linken Politiken für ein solidarisches (Über-)Leben.

Las piscinas de Berlín permanecerán frías, los espacios de protección para mujeres y personas refugiadas están en riesgo de desaparecer, y muchos servicios de asesoría y apoyo temen por su futuro. Trabajo social juvenil, educación, así como ofertas culturales y deportivas - se aplica la motosierra por donde sea, tambien en Alemania. Desde Argentina hasta los Estados Unidos y Alemania, se atacan los derechos laborales y se recortan las infraestructuras sociales sin contemplaciones. Quienes sostienen estos ataques son madres y padres que después del trabajo asumen un segundo empleo, hijas que vuelven a vivir en casa para cuidar, o amistades y vecinas que, aun tambaleando, intervienen cuando ya no hay más salida. La crisis de los cuidados es un ataque a nuestras condiciones colectivas de (sobre)vivencia.

Frente a la destructiva alianza entre neoliberalismo autoritario y nacionalismo de derecha, necesitamos un antifascismo que no se conforme con defender lo existente, sino que luche de manera ofensiva por una vida mejor para todas y todos. Este debe partir de la vida cotidiana, allí donde las crisis se hacen sentir de manera concreta. A partir de experiencias en Argentina, Colombia, España, Chile y México, buscamos juntas y juntos políticas de izquierda para una vida solidaria y digna.

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