Nachricht | Krieg / Frieden - Ukraine-Krise Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine

Erklärung von Dagmar Enkelmann und Daniela Trochowski

Vorstandsvorsitzende Dagmar Enkelmann und Daniela Trochowski, Geschäftsführerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
 

Es ist geschehen, was undenkbar schien. In Europa herrscht Krieg. Russlands Präsident Putin hat den Angriff auf die Ukraine befohlen. Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriff und fordern die sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen und den Rückzug der russischen Truppen. Der Krieg muss ein Ende haben, es gibt keine Rechtfertigung für den Überfall Russlands auf die Ukraine. Wir fordern alle Kriegsparteien dazu auf, umgehend eine diplomatische Lösung des Konflikts auf Grundlage der UN-Charta anzustreben und weiteres Blutvergießen und Zerstörung zu vermeiden.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist durch ihre langjährige Arbeit in der Ukraine eng mit dem Land verbunden. Unsere Solidarität gilt unseren Kolleg*innen im RLS Büro Kiew, unseren Partner*innen und den Menschen in der Ukraine und wir denken an all jene, die jetzt um ihre Familienangehörigen und Freund*innen fürchten müssen. Sowohl die polnische als auch die deutsche Regierung müssen die Grenzen für Kriegsflüchtlinge offenhalten und Einreisewilligen weiter unbürokratisch helfen. Es ist sehr gut, dass Polen so engagiert Hilfe für die Geflüchteten an ihren Grenzen anbietet.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung leistet weiterhin länderübergreifend einen Beitrag für Frieden, Völkerverständigung und Versöhnung. Wir sind Teil der Friedensbewegungen und unterstützen weltweit die Anti-Kriegs-Proteste.