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Analyse , : Auf der Suche nach einem Weg aus der Sackgasse

Mitte April tagte in Berlin die dritte Internationale Sudan-Konferenz. Saskia Jaschek analysiert deren Ergebnisse

Wichtige Fakten

Autorin
Saskia Jaschek,

Details

Blick in den Weltsaal des Auswärtigen Amts, die Teilnehmer*innen der Konferenzsitzen sich an langen Tischreihen gegenüber
Internationale Sudan-Konferenz am Mittwoch (15.04.2026) in Berlin, Blick in den Konferenzsaal Foto: IMAGO / epd

Am 15. April dieses Jahres jährte sich der Kriegsausbruch im Sudan zum dritten Mal. Zu diesem Anlass fand in Berlin eine internationale Hilfskonferenz statt, gemeinsam ausgerichtet vom deutschen Auswärtigen Amt, der EU und der Afrikanischen Union (AU). Neben Vertreter*innen der sudanesischen Zivilgesellschaft und Internationaler Nichtregierungsorganisationen (INGOs) reisten dafür Delegationen aus über 60 Staaten an, darunter Mitgliedstaaten der AU, der Vereinten Nationen, der Arabischen Liga, der EU und der Intergovernmental Authority on Development. 

Saskia Jaschek ist Journalistin und Doktorandin an der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS), wo sie zur sudanesischen Widerstandsbewegung arbeitet. Im November 2025 war sie zu Gast in unserem Podcast „Weltunordnung“.

Ziel der Konferenz war es laut Auswärtigem Amt, „Friedensbemühungen weiter voranzubringen und weitere dringend benötigte humanitäre Mittel für die notleidende Zivilbevölkerung in Sudan zu mobilisieren.“ Am Ende kamen Hilfsgelder in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Euro zusammen. Damit schien zumindest ein Konferenzziel erfüllt. Inwiefern jedoch die Friedensbemühungen tatsächlich vorangebracht werden konnten, dazu schwiegen sich die Veranstalter*innen aus. Die Bilanz: Wer heute über den Sudan konferiert, muss sich der unbequemen Frage stellen, wie die Einladenden und Eingeladenen selbst in die Strukturen verstrickt sind, die die Fortsetzung des Krieges begünstigen. 

Drei Jahre Krieg

Am 15. April 2023 brach in Khartum ein Krieg zwischen dem sudanesischen Militär (Sudan Armed Forces, SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) aus. Drei Jahre später hat der Krieg vermutlich hunderttausende Menschenleben gefordert; ein Ende ist nicht in Sicht. Beide Seiten begingen schwere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung, darunter sexuelle Gewalt, Verschleppungen und vorsätzliche Tötungen. Insbesondere die RSF verübte ethnisch motivierte Massaker, besonders in Darfur, mit genozidaler Absicht. Der aktuelle Krieg ist in vielerlei Hinsicht eine Fortsetzung des Darfur-Konflikts der frühen 2000er Jahre, in dem die Vorgängerorganisation der RSF, die Dschandschawid-Miliz, zwischen 250.000 und 300.000 Menschen tötete und Millionen vertrieb.

Der Sudan gilt heute als Schauplatz der weltweit größten humanitären Krise. Rund zwölf Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, etwa 37 Millionen – fast 80 Prozent der Bevölkerung – sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. 21,2 Millionen Menschen sind laut Welternährungsprogramm von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen.

Hunger als Kriegsstrategie

Hungersnot und humanitäre Krise im Sudan sind keine Folgen von Naturkatastrophen, sondern menschengemacht. Obwohl das Land durch den Klimawandel belastet wird, galt es dank des fruchtbaren Niltals und seiner riesigen Ackerflächen lange als Kornkammer der Region, versorgte durch Ackerbau und Viehzucht auch die umliegenden Länder, besonders Ägypten und die Golfstaaten. 

Was das Nahrungsmittelsystem zum Zusammenbruch brachte, war die gezielte Zerstörung der Produktionsmittel durch die Kriegsparteien. Die Getreideproduktion sank 2023 um fast die Hälfte – und noch weiter, als sich die Kämpfe auf den Bundesstaat Al-Dschasira ausweiteten, der zuvor die Hälfte des sudanesischen Weizens geliefert hatte. RSF-Truppen brannten systematisch Felder nieder, plünderten Märkte und Getreidevorräte und zerstörten landwirtschaftlich geprägte Dörfer.

Hunger als Kriegswaffe ist kein sudanesisches Phänomen – wir kennen diese Strategie zuletzt aus Gaza. Sie zeigt, dass es sich bei Ernährungsunsicherheit nicht nur um ein humanitäres, sondern vor allem um ein politisches Problem handelt. Dies in aller Deutlichkeit zu benennen, verfehlten die Konferenzteilnehmer*innen. Das mag auch an ihrer eigenen sozialen Position in diesem Krieg und seiner Ökonomie liegen.

Kriegsökonomie und imperialer Extraktivismus

Die Selektivität der Zerstörung wird deutlich, wenn man sie dem anhaltenden Rohstoffabbau gegenüberstellt. Sudan verfügt über bedeutende Bodenschätze, darunter Gold, Chrom und Uran. Der Goldsektor spielt eine zentrale Rolle: Beide Kriegsgegner verfügen über Goldminen und Handelsrouten. Insbesondere die RSF finanziert damit Waffenbeschaffung und Söldnerrekrutierung. Das Gold fließt vor allem in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), in geringerem Maße auch nach Russland. Beide unterstützen die RSF aktiv und tragen erhebliche Verantwortung für deren anhaltende Kampffähigkeit. Doch das Gold bleibt nicht in den VAE: Laut Untersuchungen des Schweizer Hilfswerks Swissaid wurden allein zwischen Januar und September 2025 rund 316 Tonnen Gold im Wert von über 27 Milliarden Franken (rund 29,4 Milliarden Euro) aus den VAE in die Schweiz importiert. Von dort gelangten sie in den europäischen Wirtschaftskreislauf.

Ähnliches gilt für andere Rohstoffe. Gummi Arabicum, als Bindemittel in Lebensmitteln, Medikamenten und Kosmetika unverzichtbar, wird weiterhin geerntet und gehandelt. Deutschland gehört neben Frankreich und dem Vereinigten Königreich zu den wichtigsten Importeuren. Gold aus dem Sudan ist auch ein relevanter Bestandteil der Automobilindustrie, wie kürzlich für Volkswagen bekannt wurde. Europäische Märkte profitieren von diesen Konfliktressourcen und sind dadurch strukturell mit jenen Kräften verbunden, die für Gewalt, Hunger und die humanitäre Krise im Sudan verantwortlich zeichnen.

Dieser Zusammenhang steht in einem offensichtlichen Spannungsverhältnis zur zunehmenden Versicherheitlichung von Flucht in Deutschland und Europa. Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, etwa warnte im Deutschlandfunk angesichts der humanitären Krise im Sudan vor wachsender Migration nach Europa, bezeichnete diese als „Sicherheitsfrage“ und Afrika als „Pulverfass“, dessen Explosion „uns drastisch treffen“ könne.

Auch auf der Konferenz blieb die Fluchtbewegung nicht unkommentiert: Der Sudan müsse stabilisiert werden, um Menschen eine Heimkehr zu ermöglichen – natürlich nur, sofern diese freiwillig sei. Der Zynismus, in Anbetracht der weitgehenden Zerstörung der Lebensgrundlagen und weit entfernter Friedensverhandlungen von einer möglichen Rückkehr zu sprechen, lässt erahnen, worauf es den westlichen Geldgebern ankommt: ein Ende der Fluchtbewegungen bei fortbestehender Durchlässigkeit der Grenzen. Konfliktrohstoffe zirkulieren ungehindert; die Menschen, die vor den Folgen dieser Konflikte fliehen, werden politisch abgewehrt.

Was eine politische Lösung erfordert

Die auf der Konferenz mobilisierten Hilfsgelder in Höhe von 1,5 Milliarden Euro reichen mit Blick auf den tatsächlichen Bedarf keineswegs aus: Die UNO bezifferte den Hilfsplan für 2026 auf knapp 2,5 Milliarden Euro; hinzu kommen noch einmal knapp 1,4 Milliarden Euro für Geflüchtete in der Region. 

Das bedeutet: Kurzfristig muss die humanitäre Hilfe drastisch aufgestockt werden, verbunden mit politischen Verhandlungen zur Öffnung humanitärer Korridore. Das wurde auch auf der Konferenz so kommuniziert. Humanitäre Hilfe ist angesichts massiver Vertreibung, des Hungers und der Gewalt weiterhin notwendig, bleibt jedoch symptomatisch, solange die strukturellen Bedingungen des Konflikts unangetastet bleiben. 

Hinzu kommt: Weder SAF noch RSF waren auf der Konferenz zugegen. Beide gaben öffentlich bekannt, weder die Konferenz noch seine Teilnehmenden oder das, was dort besprochen werde, zur Kenntnis zu nehmen. Eine Konferenz, die sich vorgenommen hatte, den Friedensprozess voranzubringen, muss sich daher der Frage stellen: Wie soll Frieden verhandelt werden, wenn die Kriegsgegner nicht am Tisch sitzen?

Langfristig braucht es ernsthafte Friedensinterventionen, die über kurzfristige Waffenstillstände hinausgehen und die Macht militärischer Akteure strukturell begrenzen. Ein entscheidender Hebel hierfür liegt in der Austrocknung der Kriegsökonomie. Solange SAF und RSF von Rohstoffexporten profitieren und Hunger als Kriegswaffe einsetzen können, wird der Krieg fortdauern. Die wirksamste Friedensintervention ist deshalb die Zerschlagung der politischen Ökonomie, die ihn trägt: durch Regulierung von Lieferketten, Sanktionierung illegaler Handelsstrukturen und Transparenz von Rohstoffflüssen.

In der Unfähigkeit, hierfür klare Strukturen zu schaffen, liegt der wohl größte Makel der Konferenz. Denn ebenfalls teilgenommen haben Vertreter*innen des sogenannten Quad-Mechanismus – eines Zusammenschlusses der USA, der VAE, Saudi-Arabiens und Ägyptens –, der das Ziel verfolgt, einen Waffenstillstand und eine zivil geführte Übergangsregierung herbeizuführen. Gleichzeitig unterstützen die VAE die RSF, Saudi-Arabien und Ägypten vor allem die SAF. 

Kritik an der Teilnahme der Quad kam vor allem aus der sudanesischen Zivilgesellschaft, die anprangerte, dass mit den VAE ausgerechnet der Hauptfinanzierer des Genozids im Sudan zu einer Friedenskonferenz eingeladen wurde. Auch INGO-Vertreter*innen betonten wiederholt, die Unterstützung der Kriegsparteien durch Drittstaaten müsse aufhören. Einen klaren Mechanismus, wie das politisch umgesetzt und Verstöße sanktioniert werden könnten, blieben die Konferenzteilnehmer*innen indes schuldig. 

Auf dem Weg zur zivilen Übergangsregierung?

Die Veranstalter*innen rühmten sich, erstmalig über 40 Vertreter*innen aus der sudanesischen Zivilgesellschaft zusammengebracht zu haben. Dass diese jedoch hauptsächlich aus international vernetzten NGOs stammten und zum Großteil den führenden Eliten angehörten, kritisierten andere sudanesische zivilgesellschaftliche Initiativen. Besonders revolutionäre Gruppen wie die Widerstandskomitees und Ghadiboon Bila Hadud („Wütend ohne Grenzen“) lehnten die Konferenz im Vorfeld ab.

Besonders umstritten war die Teilnahme von Somoud, eines 2025 um den ehemaligen Ministerpräsidenten Abdalla Hamdok gegründeten Zusammenschlusses, der sich als zivile Antikriegskoalition positioniert und einen sofortigen Waffenstillstand sowie eine demokratische Ordnung fordert. Viele führende Mitglieder operieren aus dem Exil und pflegen intensive internationale Kontakte, insbesondere zu westlichen Regierungen. Somoud ist erkennbar darum bemüht, als legitimer Verhandlungspartner in einem zukünftigen Friedensprozess anerkannt zu werden.

Diese Orientierung ist innerhalb der sudanesischen Zivilgesellschaft einer der zentralen Kritikpunkte an Somoud. Seit seiner kolonialen Unabhängigkeit 1956 prägt eine Zentrum-Peripherie-Struktur die sudanesische Politik und Wirtschaft: Eine kleine Elite bildet das Machtzentrum, während die Masse der Bevölkerung ausgebeutet und marginalisiert wird. Elitäre Strukturen zeigen sich auch bei Somoud. Viele seiner Mitglieder gehörten der postrevolutionären Übergangsregierung an, deren politische Mitverantwortung für das Scheitern der Übergangsperiode, den Militärputsch von 2021 und die militärische Eskalation von 2023 viele Sudanes*innen kritisieren. Sie sehen in Somoud ein „Top-down“-Projekt politischer Eliten, das den revolutionären Anspruch auf tiefgreifende Transformation zugunsten von Kompromissen mit den Militärs abschwäche.

Deshalb ist die Einladung Somouds vor dem Hintergrund der Betonung eines zivilen Prozesses so brisant. Manisha Varuni Ushani Agalawatta von der UN-Delegation für Sudan erklärte in einer Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung, Ziel der Zusammenkunft sudanesischer Vertreter*innen sei es vor allem, einen zivilen Prozess einzuleiten, der im Falle eines Friedensvertrages in Kraft treten könne, also „den Tag danach“ vorzubereiten. Das legt die Vermutung nahe, dass die internationale Staatengemeinschaft mit Somoud eine künftige zivile Regierung aufbauen will. Es wäre nicht das erste Mal: Viele Somoud-Mitglieder gehörten nach der Revolution 2019 bereits dem zivilen Kabinett Hamdoks an oder standen ihm nahe. Damals teilte die zivile Regierung die Macht mit dem Militärischen Übergangsrat aus RSF und SAF, weshalb militärische Akteure nicht für ihre Gräueltaten zur Rechenschaft gezogen wurden. Mit dem Machtteilungsabkommen von Dezember 2022 war ein ähnlicher Prozess bereits von großen Teilen der revolutionären Bewegung abgelehnt worden mit der Begründung, dass es erneut eine Militärdiktatur im zivilen Gewand zu legitimieren drohe. Statt Gerechtigkeit folgte der bis heute anhaltende Krieg. Die Gefahr, dass eine künftige zivile Regierung erneut zum Feigenblatt einer Militärdiktatur wird, liegt nahe.

Überdies hat Somoud bisher weder die schweren Menschenrechtsverletzungen der RSF noch deren Unterstützung durch die VAE öffentlich verurteilt. Indem die Allianz zwar die Notwendigkeit von Verhandlungen mit der RSF betont, die Forderung nach Gerechtigkeit und Entmachtung militärischer Strukturen aber nicht einschließt, läuft sie Gefahr, den Paramilitärs Immunität für ihre Verbrechen – und einmal mehr politische Macht – zu verschaffen. Die Marginalisierung der Forderung nach Auflösung der RSF, die in der sudanesischen Gesellschaft weit verbreitet ist, verschärft Somouds Repräsentationsdefizit.

Die Emergency Response Rooms

Außerdem nahmen an der Konferenz auch Repräsentantinnen der Emergency Response Rooms (ERR) teil. Als dezentraler Zusammenschluss basisorientierter Netzwerke, die im Wesentlichen aus den Widerstandskomitees der Revolution hervorgingen, leisten sie seit Kriegsbeginn humanitäre Hilfe. Ihre Dezentralität ermöglicht ihnen, sich konkret auf den Kontext und besondere Herausforderungen einzustellen, und erhöht auf diese Weise ihre Effektivität. Gleichzeitig führt sie zu begrenzter Kohärenz und internen Spannungen hinsichtlich Strategie und Repräsentation. Im Vorfeld der Konferenz veröffentlichten die ERR ein Diskussionspapier, in dem sie internationale Geldgeber auffordern, „direkte und flexible Mechanismen“ zu entwickeln, die „so viele Mittel wie möglich bereitstellen“. Ihr Ziel ist weniger diplomatische Repräsentation als gesicherte Finanzierung. 

Sowohl Somoud als auch die ERR stellen organisierte Versuche dar, im militarisierten Konflikt zivile Perspektiven aufrechtzuerhalten. Kritiker*innen sehen in beiden Initiativen Prozesse einer zunehmenden „NGOisierung“, da Technokratie und die Anpassung an globale Governance-Strukturen wichtiger seien als lokaler Dialog und Bedürfnisse. Dabei ist zu bedenken, dass diese Anpassungslogik auch Ausdruck neokolonialer Machtstrukturen ist, in denen sudanesische Stimmen strukturell vernachlässigt werden und Akteur*innen stets um Souveränität und Anerkennung kämpfen müssen. 

Ein wesentlicher Unterschied bleibt: Die ERR generieren Mittel für humanitäre Arbeit, die Millionen das Überleben sichert und durch ihre Arbeit mit Betroffenen vor Ort auch friedensstiftend wirkt, weil sie Gemeinschaftlichkeit jenseits politischer und militärischer Trennlinien fördert. Somoud verfolgt hingegen eine verhandlungszentrierte Politik, die die Forderungen der Zivilgesellschaft nach Entmilitarisierung und Rechenschaft für Kriegsverbrechen bislang umgeht.

Was tun?

Ob die Konferenz über eine – durch zu geringe Geldmittel angereicherte – Symbolpolitik hinausgeht, wird sich in den nächsten Monaten erweisen. 

Gegenüber den ERR liegt die ethische Position auf der Hand: Deren Forderung nach weiteren und flexibleren Mitteln gilt es vorbehaltlos zu unterstützen. Dies darf nicht durch die Instrumentalisierung menschlicher Katastrophen für innenpolitische Sicherheitsdiskurse konterkariert werden. Sudanes*innen staatlich zu empfangen und gleichzeitig Fluchtbewegungen als Sicherheitsbedrohung darzustellen, ist eine Politik der doppelten Standards.

Im Umgang mit Somoud ist mehr Differenzierung geboten. Verhandlungen mit den Kriegsparteien bleiben zur Wiederherstellung der Versorgungsinfrastruktur langfristig unerlässlich, dürfen jedoch nicht mit der Legitimation der Gewalttäter*innen oder brüchigen Abkommen einhergehen. Historisch haben solche vermeintlich schnellen Lösungen im Sudan wiederholt zu militärischer Eskalation geführt, zuletzt 2023. Somoud muss diplomatisch als das behandelt werden, was es ist: eine von vielen Stimmen, nicht die einzige legitime zivile Vertretung der sudanesischen Bevölkerung.

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