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Mitteilung , : Wegbegleiter der sozialistischen Linken

Zum Tode von Michael Buckmiller (21. Mai 1943 – 15. September 2026)

Details

„Spontanität und Organisation. Zur Aktualität von Rosa Luxemburgs Denken.“ Vortrag von Michael Buckmiller zum 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg Hannover, 2021, Video-Still

Wir trauern um Prof. Dr. Michael Buckmiller, der am 15. September 2026 im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Mit ihm verliert die sozialistische Linke einen bedeutenden politischen Intellektuellen, die kritische Wissenschaft einen herausragenden marxistischen Gelehrten und die Rosa-Luxemburg-Stiftung einen ihrer langjährigen Vertrauensdozenten, Ratgeber und engagierten Mitstreiter für die politische Bildungsarbeit. 

Michael Buckmiller wurde 1943 in Halle an der Saale geboren. Sein akademischer Weg führte ihn über das Studium zunächst der Theologie, dann der Philosophie und Sozialwissenschaften in Marburg schließlich an die Universität Hannover, an der er 1976 promoviert wurde, sich habilitierte und über Jahrzehnte die Politikwissenschaft prägte. Als Schüler Wolfgang Abendroths gehörte er zu jener Generation marxistischer Wissenschaftler, die die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts zum Ausgangspunkt einer kritischen Neubestimmung emanzipatorischer Politik machten.

Kaum ein anderer Forscher hat sich mit vergleichbarer Beharrlichkeit mit den Hoffnungen, Widersprüchen und Niederlagen der sozialistischen Arbeiterbewegung befasst: den komplexen Fragen, die mit den historischen Versuchen verbunden sind, die kapitalistische Gesellschaft mit der Perspektive einer solidarischen Vergesellschaftungsform zu überwinden.

Sein Interesse galt nicht nur den verschiedenen Strömungen des Marxismus, sondern dem weiten Feld der modernen Gesellschaftskritik. Von den Frühsozialisten wie Charles Fourier oder Robert Owen über dissidente Marxisten oder Grenzgänger wie Georges Sorel und Robert Michels oder Renegaten wie Karl August Wittfogel bis hin zu konservativen und gegenrevolutionären Denkern wie Hans Freyer oder Carl Schmitt versuchte er die gesellschaftlichen Erfahrungen und Konflikte zu verstehen, die in ihren Theorien Ausdruck fanden – auch deren offene Fragen und Leerstellen interessierten ihn. Wissenschaft bedeutete für Buckmiller, die kritische Erforschung historischer Möglichkeiten.

Geschichtliche Gegenwartsverwiesenheit

Wie Walter Benjamin verstand Buckmiller Geschichte nicht als geradlinigen Fortschritt, sondern als offenes Feld von Möglichkeiten, Niederlagen und unabgegoltenen Hoffnungen. Die Vergangenheit interessierte ihn nicht als abgeschlossenes Archiv oder als veränderte Welt im Buch, sondern als Gegenwartserfahrung. Die Kämpfe vergangener Generationen sollten in den Kämpfen der Gegenwart wiedererkannt werden. Nur so, davon war er überzeugt, kann Geschichte vor der Verdinglichung zum bloßen Schicksal bewahrt werden – und im Marxismus eine bisher fehlende (revolutionäre) Handlungstheorie ergänzt werden.

Dieser Aufgabe: die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren, das zeitgeschichtliche Kontinuum (Benjamin) aufzusprengen, ist Buckmiller als wissenschaftlicher Marxist und als politischer Intellektueller in hohem Maße gerecht geworden. 

Politische Praxis erfordert Optimismus und eine scharfe Analyse von Gegenwart und Vergangenheit der Klassenkämpfe (der Fokus liegt auf den Niederlagen und Fehlern der Vergangenheit und auf dem Unabgegoltenen) und woran es gelegen hat, dass der Marxismus als revolutionäre Theorie im Laufe der proletarischen Weltrevolution zur Legitimationsideologie verdinglichte und ein Instrument des systematischen Terrors wurde. – Diesen Fragen hat sich Buckmiller in seinem Lebenswerk gewidmet. 

Die Möglichkeiten des Augenblicks zu erkennen und mit radikalen Positionen zu intervenieren, um dem Verlauf der gesellschaftlichen Entwicklung eine Wendung zu geben, ist die vorrangige Aufgabe emanzipatorischer Kräfte. 

Aus dem Scheitern der Utopie und der jeweiligen Klassenkämpfe nicht pessimistisch in die Zukunft zu blicken, sondern immer wieder auf ein Neues die Möglichkeiten der Gegenwart zu reflektieren und sich davon beseelen zu lassen, ist die große Herausforderung, die das Weitermachen ermöglicht. Denn die Geschichte verfolgt kein teleologisches Ziel, auf sie ist kein Verlass; sie ist ohne die Mühen der kämpferischen Ebenen und der scharfen Analysen nichts als die immergleiche Katastrophe, wie schon Benjamin schlussfolgerte. 

Buckmiller hat sich dem als marxistischer Wissenschaftler, als politischer Intellektueller, als Lehrer, als Verleger, als solidarischer Mensch mit einem warmen Herzen verpflichtet gefühlt. Aus dieser Perspektive entwickelte er seine lebenslange Beschäftigung mit den Krisen und Brüchen der Arbeiterbewegung. Ihn beschäftigte die Frage, wie sich die emanzipatorischen Impulse der Oktoberrevolution von 1917 und der sozialistischen Bewegungen unter den Bedingungen des 20. Jahrhunderts auf dem Weg in den Stalinismus in Herrschaft, Dogmatismus und Terror verkehren konnten. Seine Forschungen zur Geschichte der Kommunistischen Internationale, sein Interesse an dissidenten sozialistischen Traditionen, an Rätesozialismus, Syndikalismus und Anarchismus waren Ausdruck dieser Suche nach den verschütteten Möglichkeiten einer demokratischen sozialistischen Gesellschaft.

Das wissenschaftliche Erbe: Karl Korsch und Wolfgang Abendroth 

Unschätzbare Verdienste erwarb sich Michael Buckmiller durch die wissenschaftliche Aufarbeitung des Werkes von Karl Korsch, einem der Gründerväter des unorthodoxen westlichen Marxismus und der kritischen Gesellschaftstheorie. Er machte es sich zur Lebensaufgabe, Korschs Beiträge zur Rätedemokratie, zur kollektiven Selbstverwaltung und zur sozialistischen Theorie für die Gegenwart zugänglich und fruchtbar zu machen.

Für die sozialistischen Debatten sind ebenso die Schriften von Wolfgang Abendroth besonders bedeutsam, die er als dessen Schüler in jahrelanger Arbeit in kritisch-kommentierter Form – von der Rosa-Luxemburg-Stiftung mitfinanziert – herausgegeben hat. 

Die Erforschungen der Geschichte und Theorie der Arbeiterbewegung bilden somit das Herzstück seiner wissenschaftlichen Arbeit. Er legte damit zentrale theoretische Fundamente der Rätebewegung, der gewerkschaftlichen Selbstbestimmung und einer konkreten demokratischen sozialistischen Utopie offen, die vor und gegen den Stalinismus frei von dogmatischen Verkrustungen agierte. 

Mit diesen Editionen hat er einen wesentlichen Teil des theoretischen Gedächtnisses der Arbeiterbewegung bewahrt. Das alles ist weit mehr als eine Flaschenpost für zukünftige Generationen. Denn was Michael Buckmiller insbesondere an Korsch faszinierte, war dessen konstruktive Kritik am Marxismus als der geistigen Hauptströmung der Arbeiterbewegung in ihren verschiedenen Ausprägungen: eine Kritik, die als „geistige Aktion“ die jeweiligen theoretischen Blockaden emanzipativer Bewegungen auflösen will – nicht vom Standpunkt einer vermeintlich reinen Lehre aus, sondern durch eine erneuerte und aktualisierte selbstreflexive Kritik der jeweils vorherrschenden Auffassungen.

In ähnlicher Weise müsste man heute wohl den Linksliberalismus behandeln: als eine einst emanzipative Strömung, die einer kritischen Selbstverständigung und Überwindung bedarf.

Die historische Auseinandersetzung zielt dabei nicht auf die Rekonstruktion der „wahren“ Intentionen oder der „richtigen“ Lesart von Marx, sondern auf das Verständnis der realen Entwicklung des Marxismus als Ausdruck konkreter sozialgeschichtlicher Prozesse.

Eine Quintessenz lautet: Keine revolutionäre Theorie ohne revolutionäre Praxis. In dieser Hinsicht war Michael Buckmiller ein typischer 68er, der sich auf einen kritischen Marxismus jenseits sozialdemokratischer wie parteikommunistischer Orthodoxien bezog. Doch was lässt sich tun, wenn eine große soziale Bewegung fehlt?

Auf dem Symposium zu Buckmillers 60. Geburtstag vor 23 Jahren formulierte Oskar Negt diese Frage so:

„Wenn es so sein sollte, dass revolutionäre Theorie in ihrem Geist und in ihrem Wahrheitsgehalt unabdingbar geknüpft ist an wenigstens latente revolutionäre Bewegungen, wird sie dann wahrheitswidrig oder überflüssig, wenn diese revolutionären Bewegungen nicht erkennbar sind? Das wäre eine zwingende Frage. Ist es so? Und in der Tat, ich bin der Hoffnung, dass die Verformung auch der Korschen Theorie mit diesem Prinzip etwas zu tun hat; in dem Augenblick, da überhaupt nichts mehr von einer sozialen Klassenbewegung sichtbar ist, sondern absolut das Gegenteil eintritt, müsste man eigentlich von Konterrevolution sprechen; Du sprichst aber von rückläufigen Perioden, das ist ja eine sehr milde Formulierung für das, was im 20. Jahrhundert geschehen ist. Da kann man noch sagen, das sind Rhythmen, die sich wieder herstellen lassen, aber so ist es doch nicht. Es ist ein wirklicher kultureller und politischer Zusammenbruch, um den es sich dreht.“

Negt bezog sich dabei auf die alte Arbeiterbewegung. Und genau mit deren Schicksal hat sich Buckmiller beschäftigt: mit dem Stalinismus und der Geschichte der Komintern, also nicht nur mit der Auflösung der Bewegung im Westen, sondern ebenso mit ihrer stalinistischen Transformation im Osten.

Bezieht man jedoch auch die Bewegungen von 1968 und der folgenden Jahre in diese Betrachtung ein, dann scheint sich Negts Diagnose erneut aufzudrängen. Auch heute haben wir es mit einem tiefgreifenden kulturellen und politischen Zusammenbruch zu tun – und möglicherweise mit den Vorzeichen einer neuen Faschisierung. Die Frage, wie unter solchen Bedingungen kritische Theorie an emanzipative Praxis anschließen kann, gehört zu den Problemen, die Buckmiller Zeit seines Lebens beschäftigt haben.

Hannoversche Schule

In Hannover gehörte Buckmiller zu jenem Milieu kritischer Wissenschaftler*innen, das die Universität über Jahrzehnte hinweg zu einem herausragenden Ort marxistischer Gesellschaftsanalyse machte.

Ausgangspunkt war eine historisch einmalige Konstellation: Mitte der 1970er Jahre wurde unter dem niedersächsischen Wissenschaftsminister und Marxisten Peter von Oertzen die Technische Universität Hannover zur Volluniversität ausgebaut. Bedingt auch durch die Berufung von Oskar Negt auf den Lehrstuhl für Soziologie und das Vakuum, das nach Theodor W. Adornos Tod in Frankfurt am Main dadurch entstanden war, dass Jürgen Habermas ausdrücklich das Erbe der Kritischen Theorie der sogenannten Frankfurter Schule nicht antreten wollte, löste diese Konstellation einen Exodus kritischer Nachwuchswissenschaftler*innen aus, von denen viele von Frankfurt und – wie Buckmiller aus Marburg – auch von anderen Standorten nach Hannover gingen, immerhin musste hier eine ganze philosophische Fakultät eingerichtet werden und es mussten auf einen Schlag sehr viele Stellen besetzt werden.

Was dort an der Universität Hannover entstand, war nichts Geringeres als eine marxistische Fakultät und rote Universität, die in der konservativen Presse in Niedersachsen damals als „Fakultät der gefährlichen Möglichkeiten“ verunglimpft wurde und intern über viele Jahrzehnte, bis in die 2000er Jahre hinein verhalten als Hannoversche Schule bezeichnet wurde. 

Buckmillers Berufung als außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft im Jahr 1989 prägte die Hannoversche Politikwissenschaft über Jahrzehnte. Generationen von Studierenden lernten bei ihm, gesellschaftliche Machtverhältnisse aus ihrem historischen Kontext heraus mit Gegenwartsbezug zu analysieren und zu hinterfragen.

Wenn es jemals eine Hannoversche Schule gegeben hat, dann gehörte er unbedingt in ihr Zentrum. Nach der Emeritierungswelle der 68er-Generation in den 2000er Jahren wurde alles nach und nach abgewickelt. 

Kritische Wissenschaft als politische Intervention – Loccumer Initiative und Offizin-Verlag

Michael Buckmiller hat über Jahrzehnte gezeigt, dass tiefgehende Gesellschaftsanalyse und politisches Engagement untrennbar zusammengehören. Er verstand die Universität nie als Elfenbeinturm, sondern als Raum der Aufklärung und intellektuellen Intervention, um Herrschaftsverhältnisse zu analysieren und zu durchbrechen, Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen, regressive Entwicklungen aufzuhalten und Veränderung zu initiieren. Zahlreiche Studierende hat er im Rahmen des Projektes Arbeiterbewegung an die historische Quellenforschung herangeführt und ermuntert, eigene Fragestellungen zu entwickeln und selbst Initiativen zu ergreifen.

Auch außerhalb der Universität war er unermüdlich aktiv. Er verstand kritische Theorie immer auch als praktische Aufgabe. Im Jahr 1994 gehörte er unter anderem neben Peter von Oertzen und Oskar Negt zu den Mitbegründern der Loccumer Initiative kritischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich vehement gegen die zunehmende Marginalisierung kritischer Gesellschaftstheorie an den Universitäten stemmte und politisch und öffentlichkeitswirksam in die bundesdeutsche Politik intervenierte. 

Sein Tatendrang endete nicht mit der Emeritierung im Jahr 2008. Mit dem von ihm jahrzehntelang geführten Offizin-Verlag hatte er als verlegerischer Buchmüller (nomen est omen) einen Ort geschaffen, an dem linke Theorie, historische Forschung und politische Debatten dauerhaft eine publizistische Heimat fanden.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Michael Buckmiller stand jungen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen stets mit Rat, analytischer Schärfe und solidarisch zur Seite; er konnte mit seiner intellektuellen Neugier, Beharrlichkeit und seinem Humor begeistern. Sein Perfektionismus und Anspruch waren zuweilen auch gefürchtet. Wo dies so war, reagierte er mit Milde und menschlicher Wärme. 

Der Rosa-Luxemburg-Stiftung war er über viele Jahre eng verbunden. Als einer der ersten Vertrauensdozenten des Studienwerks begleitete er dessen Entwicklung von Beginn an. Über anderthalb Jahrzehnte wirkte er im Auswahlausschuss für die Vergabe von Stipendien mit und förderte zahlreiche Nachwuchswissenschaftler*innen aus der gesellschaftlichen Linken. Seine Gutachten waren analytisch präzise, zugleich kritisch und ermutigend. Er hatte ein feines Gespür, verstand es wie wenige andere, wissenschaftliches Potenzial zu erkennen und produktiv herauszufordern.

Wer mit Buckmiller zusammenarbeitete, erinnert sich nicht nur an seine beeindruckende Gelehrsamkeit. Unvergessen bleiben seine intellektuelle Neugier, sein dialektischer Humor, seine Herzlichkeit und solidarische Zugewandtheit. Er konnte scharf argumentieren, ohne verletzend zu sein; anspruchsvoll sein, ohne andere zu entmutigen. Wo Diskussionen festgefahren schienen, suchte er nach Wegen gemeinsamer Verständigung.

Für die Rosa-Luxemburg-Stiftung war Michael Buckmiller darüber hinaus als Mitglied der Stiftung ein wichtiger Ratgeber. Unvergessen bleiben auch seine Redebeiträge und Vorträge – etwa zur Dialektik von Spontaneität und Organisation im Werk unserer Namenspatronin Rosa Luxemburg.

Sein Anspruch war hoch, am höchsten allerdings gegenüber sich selbst. Seine perfektionistische Gründlichkeit war kein Geheimnis. So ließ ein Weggefährte ihm einmal freundschaftlich-neckend ausrichten: „Bestell dem Michael einen schönen Gruß: Die Korsch-Einleitung muss nicht perfekt sein. Es reicht völlig, wenn sie sehr, sehr gut ist.“ Wer ihn kannte, weiß sofort, warum dieser Satz so treffend gewesen ist.

Bleibendes Vermächtnis

Mit Michael Buckmiller verliert die sozialistische Linke einen leidenschaftlichen humanistischen Marxisten, der kritische Gesellschaftstheorie und politische Praxis, historische Forschung und intellektuelle Intervention, analytische Schärfe und menschliche Wärme miteinander zu verbinden wusste. Sein Werk erinnert daran, dass Emanzipation nicht aus historischen Gewissheiten erwächst, sondern aus der Fähigkeit, die Möglichkeiten der Gegenwart zu erkennen und zu ergreifen.

Der Tod von Michael Buckmiller hinterlässt eine große Lücke in den Reihen derer, die an der Notwendigkeit einer fundamentalen, demokratisch-sozialistischen Umgestaltung der Gesellschaft festhalten. 

Seine Stimme im Diskurs um eine gerechtere, demokratisch-sozialistische Gesellschaft wird schmerzlich fehlen. Sein wissenschaftliches und politisches Vermächtnis wird aber bleiben. Es lebt fort in seinen Schriften, Editionen und den Institutionen, in denen er gewirkt hat, vor allem aber in den vielen Menschen, die er geprägt, gefördert und inspiriert hat.

Wir werden Michael in unserem Herzen und Gedächtnis bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin, seinen Angehörigen sowie den vielen Weggefährt*innen.
 

Marcus Hawel und Gregor Kritidis

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