Nachricht | Manifestationen neuer sozialer Bewegungen im München der 1970er Jahre, (Ausstellungskritik)

"Die pure Fülle des Materials ist beeindruckend; die Geschichten, Räume und Biographien, die mit der gezeigten Auswahl zusammenhängen, führen weit in die Stadt und über die Stadt hinaus"

Simone Egger, Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, rezensiert für H-Soz-u-Kult die Ausstellung "Wem gehört die Stadt? Manifestationen neuer sozialer Bewegungen im München der 1970er Jahr" und den dazugehörigen Katalog. Die Ausstellung läuft noch bis 1. September.

Egger hat zum Ende ihrer umfangreichen und detaillierten Ausstellungsbesprechung auch Kritik. Sie schreibt: "Die Präsentation läuft auf diese Weise aber zugleich Gefahr, eine Schau der Szene für die Szene zu bleiben. Das Verstehen fällt Besucherinnen und Besuchern ohne Vorkenntnisse sichtlich schwer." 

Bibliographische Angaben des Ausstellungskataloges: Wegner, Manfred; Scherf, Ingrid (Hrsg.): Wem gehört die Stadt? Manifestationen neuer sozialer Bewegungen im München der 1970er Jahre. Andechs: Ulenspiegel Druck GmbH 2013. ISBN 978-3-928359-04-7; 143 S., zahlr. Farbabb.; EUR 15,00.