Nachricht | Ausstellungs-Rezension zu: RAF – Terror im Südwesten 14.06.2013-23.02.2014

"handelt es sich zweifellos um eine vielschichtige Dokumentensammlung, wobei der Fokus der Sonderausstellung auf der Gewalt, den Opfern und dem Südwesten liegt."

Gisela Diewald-Kerkmann, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Universität Bielefeld rezensiert auf HSozKuzlt die noch bis Ende Februar 2014 geöffnete Ausstellung in Stuttgart. Sie schreibt: "im Mittelpunkt der Stuttgarter Sonderausstellung (stehen) auch nicht die Täterinnen und Täter, sondern gesellschaftsgeschichtliche und sozialpsychologische Fragen: „Wie entstand die Gewalt? Wie reagierte der Staat? Was bedeutete die Gewalt für die Familien der Todesopfer?“ – alles mit Bezug auf den Südwesten".

Diewald-Kerkmann, die mehrere Publikationen (Verzeichnis) zum bewaffneten Kampf vorgelegt hat, mahnt am Ende ihrer umfangreichen und detaillierten Kritik lapidar "Wie sich Terror und Gewalt im Medium einer zeithistorischen Ausstellung zeigen und erklären lassen, bleibt weiter zu diskutieren."

Bernd Hüttner, Referent für Zeitgeschichte der RLS hat die Ausstellung bereits am 31. Oktober 2013 besprochen (mehr).