Nachricht | Parteien- / Bewegungsgeschichte Jünke: Streifzüge durch das rote 20. Jahrhundert, Hamburg 2014

"In der filigranen Theoriedebatte des Linkssozialismus und des Antistalinismus ist der Autor hinreichend sattelfest."

Wolfgang Jüttner rezensiert für die Online-Rezensionen des Archiv für Sozialgeschichte vom 12. Juni den von der RLS geförderten Band

Christoph Jünke: Streifzüge durch das rote 20. Jahrhundert, Laika-Verlag, Hamburg 2014. – 319 S., 21 EUR

SPD-Politiker Jüttner schreibt in seiner streitbaren Rezension, Jünke sei in der Theoriedebatte und -kenntnis durchaus bewandert und sympathisch, seine " Einlassungen zum praktischen Leben hingegen zeig(t)en ein beeindruckendes Maß von Realitätsferne". Jüttner unterstellt Jünke abschließend, dessen " Fazit des Buchs" sei: "Der letzte aufrechte humanitäre Sozialist zieht Bilanz und stellt fest: Ich habe recht, aber ich bin auch (ziemlich) allein."

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