6. Linke Medienakademie

Netze knüpfen und fit machen für den linken Medienalltag: 600 BesucherInnen nutzten das Angebot der Medienakademie.

Mehr als 600 TeilnehmerInnen zählten die Veranstalter der Linken Medienakad emie während der vier Veranstaltungstage. In den sechs Jahren ihres Bestehens hat die Veranstaltungsreihe damit ein rasantes Wachstum hinter sich: 2004 fand die erste Akademie mit vier Workshops statt, ein Jahr später gründete sich der Trägerverein. Als die RLS 2008 in das Projekt einstieg, nahmen bereits 300 MedienmacherInnen teil, in diesem Jahr noch einmal doppelt so viele.

Auch das Angebot war noch breiter aufgestellt als in den vergangenen Jahren. Mit dem LIMAcampus wurde ein eigener Tag für junge MedienaktivistInnen ins Programm integriert, Praxisangebote für alternatives Radio sind ebenso dazugekommen wie medienpolitische Vorträge und Diskussionen. Neben der RLS und Neues Deutschland unterstützte erstmals auch die tageszeitung als Medienpartner die Akademie. Mehr Information: externer Link in neuem Fenster folgthttp://www.linke-medienakademie.de
»politik orange« ist ein Projekt der Jugendpresse Deutschland e.V. Während der vier Tage der Medienakademie haben zehn junge JournalistInnen geschrieben, fotografiert und als Redaktionsteam eine Zeitung entworfen. Am letzten Veranstaltungstag wurde eine Vorab-Version verteilt, am Samstag liegt sie den Ausgaben von taz und ND bei. externer Link in neuem Fenster folgtDownload (PDF, 2,6 MB)

Im Rahmen der Linken Medienakademie stellten Gabriele Hooffacker (Nürnberger Medienakademie) und RLS-Geschäftsführer Florian Weis den Alternativen Medienpreis 2009 vor. Der seit 1999 existierende Preis zeichnet medienübergreifend etablierte Formate ebenso wie Bürgermedien aus. 
Er wird in den Sparten Print, Audio, Video und Online verliehen. 
2009 steht der Preis unter dem Motto: »Kritisch, kreativ, nicht
kommerziell – Zehn Jahre Alternativer Medienpreis.« Die ausgezeichneten Beiträge bearbeiten Themen, die in den etablierten Medien nicht oder nur unzureichend vorkommen, oder entwickeln von der journalistischen Darstellung her originelle Formate. Bürgerschaftliches Engagement oder Förderung des Bürgerjournalismus sind ebenfalls Kriterien. Ab diesem Jahr unterstützt die RLS den Alternativen Medienpreis.

externer Link in neuem Fenster folgtInformationen und Bewerbung (Bewerbungsschluss: 31.3.2009)

Die Linke Medienakademie (LiMA) entwickelte sich aus Kursangeboten für Zeitungsprojekte der Linkspartei und ihres Umfeldes. In mehreren Bundesländern werden regelmäßig Kurse für Medienkompetenz, Journalistische Projekte sowie PR- und Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit Partnern wie der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Bremer Rosa-Luxemburg-Initiative, dem Verein Helle Panke e.V., den kommunalpolitischen Foren in Berlin und Nordrhein-Westfalen angeboten. Höhepunkt der Bildungsarbeit ist die Akademie für linke Medienmacher/innen, die jährlich am zweiten März-Wochenende in Berlin veranstaltet wird.  Die Kursangebote werden in drei Schwierigkeitsstufen gegliedert: «Essentials», «Fortgeschrittene» und «Experten». Die Akademie bietet so maßgeschneidert Weiterbildung sowohl für Menschen, die ein Internetangebot oder ein Printprojekt auf den Weg bringen wollen als auch für "alte Hasen", die seit Jahren in der kritischen Medienarbeit tätig sind.