Heidrun Hegewald. Malerei und Zeichnung

Die RLS förderte eine Ausstellung der Künstlerin in der Kulturbrauerei „Heidrun Hegewalds Bilder gehören für mich in eine Sphäre der Artikulation individueller und zugleich auf die ganze Gesellschaft gerichteter Sorge um die Zukunft“, so die Geschäftführerin der RLS, Evelin Wittich, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Heidrun Hegewald. Malerei und Zeichnung“. Was als Spezifik der Kunst der DDR gesehen werden kann, dass sie eine eingreifende Kunst war, trifft auf das Schaffen von Heidrund Hegewald exemplarisch zu. Ihre Werke reflektieren auf eine außergewöhnlich einprägsame Weise menschliche Zerrissenheit im Zeitgeschehen des 20. Jahrhunderts mit seinen widersprüchlichen geistigen Prozessen und ethischen Chancen. Hegewalds Bilder haben in Ausstellungen die heftigsten Diskussionen angeregt – und tun dies noch heute. Die offizielle Kulturpolitik der DDR zeigte sich im Umgang mit ihrem Werk und in dessen Präsentation oft irritiert und provoziert. Die RLS hat eine Ausstellung der Malerin und Grafikerin gefördert, die vom 7. September  bis Ende Oktober in der ‚wellpappgalerie’ in der Berliner Kulturbrauerei zu sehen war. Die Werkauswahl für die Ausstellung konzentrierte sich vor allem auf Zeichnungen und wenige Gemälde. Neben dem anhaltend starken öffentlichen Interesse am Werk der Künstelrin war die Präsentation einer jüngst erschienenen umfassenden Hegewald-Monografie ein weiterer Grund für die Ausstellung. >> Evelin Wittich zur Eröffnung der Austellung Heidrun Hegewald [r.] auf der Ausstellungeröffnung. Evelin Wittich []l.] eröffnete die von der RLS geförderte Ausstellung. Rund 200 Personen besuchten die Vernissage in der wellpappgalerie auf dem Gelände der Kulturbrauerei.