Sozialberichterstattung für eine solidarische Sozialpolitik? Analysen zur Sozialberichterstattung 2004.

Studie im Rahmen des Projekts „Sozialberichterstattung - Instrument solidarischer Sozialpolitik?“, im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung – Gesellschaftsanalyse und Politische Bildung. von Rainer Ferchland, John Norden, Ursula Schröter, Renate Ullrich, Dieter Zahn

Inhalt: Vorbemerkungen 1. Datenreport 2004 (J. Norden) 2. Zweiter Armuts- und Reichtumsbericht (R. Ferchland) 3. Bildung (R. Ullrich) 4. Partizipation (R. Ullrich) 5. Familienatlas 2005 (U. Schröter) 6. Erster und zweiter Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerkes (U. Schröter) 7. Zur Situation der älteren Generation (D. Zahn) 8. Sozialstrukturatlas Berlin 2003 (R. Ferchland) 9. Experimente zur Eignung amtlicher statistischer Daten für die Sozialberichterstattung in Gemeinden des Landes Brandenburg (R. Ferchland) Vorbemerkungen Im Rahmen des von der Rosa-Luxemburg-Stiftung finanzierten Projekts „Sozialberichterstattung – Instrument solidarischer Sozialpolitik?“ werden für die Studie des Jahres 2004 Sozialberichte bzw. Sozialberichtsthemen analysiert, die sich nicht nur thematisch, sondern auch in Bezug auf Zuschnitt und Reichweite unterscheiden. Mit dem Datenreport 2004 wird eine etablierte Form der nichtamtlichen wissenschaftlich betriebenen Sozialberichterstattung zu objektiven Lebensbedingungen und zur subjektiv wahrgenommenen Lebensqualität in Deutschland vorgestellt. Der von der Bundesregierung verfasste und vorgelegte Zweite Armuts- und Reichtumsbericht analysiert die Entwicklung von Armut und Reichtum im Bezugsrahmen der Lebenslagen in Deutschland für die Zeit von 1998 bis 2003. U.a. darauf beziehen sich auch die Analysen zu den Themen Bildung und Partizipation. Diese Abschnitte konzentrieren sich also nicht auf einzelne Berichtsformen, sondern werten nach diesen thematischen Schwerpunkten verschiedene Dokumente aus. Ähnliches gilt für den Abschnitt zur Situation der älteren Generation. Bei den beiden Kinderreports handelt es sich um Sozialberichte einer Nicht-Regierungs-Organisation. Und der Familienatlas 2005 ist wiederum zumindest unter maßgeblicher Mitwirkung der Regierung konzipiert und verfasst worden. Im Unterschied zu den bisher genannten Berichtsteilen, die sich auf Entwicklungen in der Bundesrepublik insgesamt bezogen, ist die  Auswertung des Sozialstrukturatlas der Sozialberichterstattung eines Bundeslandes und zugleich einer Kommune gewidmet – der Haupt- und Millionenstadt Berlin. Schließlich gilt der letzte Abschnitt der untersten Ebene in der regionalen Hierarchie – der Sozialberichterstattung in Gemeinden. Die übergeordnete Fragestellung all dieser Beiträge steht aber schon auf dem Titelblatt: Wie kann sich Sozialberichterstattung als Instrument einer solidarischen Sozialpolitik bewähren? mehr als pdf