WSF 2007

Texte und Materialien zum 7. Weltsozialforum: Walter Baier: Drei Fragen zur Zukunft des Welt Sozial Forums Ulrich Brand und Peter Wahl: Weltsozialforum 2007 in Nairobi: »Licht und Schatten« Michael Krätke: Towards another International? Erhard Crome: Nach dem siebenten Sozialforum. Überlegungen Erhard Crome: Radfahren DVD »Mein Weltsozialforum 2007« Andreas Trunschke hat an dem 7. Weltsozialforum in Nairobi teilgenommen und seine Eindrücke in einer Dia-Ton-Show zusammengefasst. Das 20-minütige DVD enthält u. a. einen Ausschnitt aus der Eröffnungsrede von Kenneth Kaunda, den Sturm auf ein Restaurant sowie Interviews mit Walden Bello, Träger des Alternativen Nobelpreises und Daniela Dahn. Die DVD kann bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg, Dortustr. 53, 14467 Potsdam gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro (incl. Versandkosten) bezogen werden. Telefon 0331 8170432, E-Mail: luxembbg@t-online.de. An dem ersten zentralen Weltsozialforum auf dem afrikanischen Kontinent beteiligte sich  die RLS mit einer größeren Delegation und fünf eigenen Seminarveranstaltungen. Die Stiftung setzt damit ihre intensive Begleitung des Sozialforenprozesses fort, dem sie sich seit dem 1. WSF  im Jahr 2001 verpflichtet fühlt.

Die Eröffnung des Forums mit dem diesjährigen Motto »People’s Struggles, People’s Alternatives« findet am  20. Januar in Nairobi statt, die Abschlussveranstaltung am 25. Januar. Vom 21. bis 23. erwarten die TeilnehmerInnen dann wieder selbst organisierte Workshops und Seminare, die in ihrer Vielgestaltigkeit das eigentliche Markenzeichen des Weltsozialforums sind. Angemeldet sind bisher 1296 Aktivitäten und 1334 Organisationen aus der ganzen Welt. Eine Neuerung stellt der vierte Tag dar: die sozialen Bewegungen und unterschiedlichen sozialen, zivilgesellschaftlichen und politischen Kräfte sollen einen ganzen Tag Zeit haben, über Alternativen auf den verschiedenen Gebieten zu sprechen und Vereinbarungen über gemeinsame Aktionen zu treffen. Weitere Informationen zum Weltsozialforum: http://wsf2007.org/info/about Eine Veranstaltungsalternative für nicht nach Kenia reisende Süddeutsche bietet am 26. Januar in Stuttgart an: Am »stuttgart open fair", dem Festival zum Weltsozialforum 2007 beteiligt sich auch das Rosa-Luxemburg-Bildungswerk Baden-Württemberg.  Link: http://www.stuttgart-open-fair.de Die Veranstaltungen der RLS in Nairobi: Was passiert mit der Arbeiterklasse in Afrika? Die Veranstaltung untersucht die Verbindungen zwischen formal Angestellten  und im informellen Sektor Beschäftigten, die Auswirkungen der Restrukturierung von Arbeit und die Strategien der Betroffenen. Migration in die Städte übertrifft die Anzahl der formalen Beschäftigungsverhältnisse in Afrika und Südamerika.
Sprache: Englisch; Verantwortlich: Rosa Luxemburg Stiftung/ Centre for Social Research, Johannesburg  
ANSA – Alternativen zum Neoliberalismus in Südafrika ANSA ist eine Initiative der Gewerkschaften in Zimbabwe, der African Labour Network und SATUCC. Die Veranstaltung bietet Kritik am Neoliberalismus und seine Auswirkungen in Afrika sowie eine Vision und praktischer Vorstellungen einer wahren und radikalen Alternative. Die Veranstaltung ist verbunden mit einer Buchveröffentlichung zum Thema weltweite Allianzen für eine alternative Entwicklung.
Sprache: Englisch; Verantwortlich: Rosa Luxemburg Stiftung/ Centre for Social Research, Johannesburg  
Die Kommodifizierung von Wasser: Von sozialer Krise zum Widerstand Die Kommodifizierung und Privatisierung von Wasser hat vielfältige Auswirkungen auf ärmere Haushalte. Der  Workshops beleuchtet Wasser als umkämpftes, öffentliches Gut aus der Perspektive des Nordens und des Südens und widmet sich der Frage wie Wasserversorgung reorganisiert wird um die Akzeptanz durch neoliberale Konzepte sicherzustellen. Im Zentrum stehen verschiedene Strategien des Widerstands von Aktivitäten gegen die Einführung von Vorrauszahlungen bis hin zur Infragestellung der Rekommunalisierung des Wasserverbrauchs.
Sprache: Englisch; Verantwortlich: Rosa Luxemburg Stiftung
 
Globaler Kapitalismus und Afrika Afrika spielt eine immer größer werdende Rolle im Zeitalter des globalen Kapitalismus. Die Hauptwidersprüche dieses Zeitalters zeigen sich in seinen ökonomischen und politischen Entwicklungen. Welche Rolle spielt Afrika in der neuen Machtstruktur des Südens? Was ist die Rolle Afrikas in der politischen Ökonomie des neuen Imperialismus?
Sprache: Englisch; Verantwortlich: Rosa Luxemburg Stiftung
 
Delegierte in Nairobi: Erhard Crome, Jörg Schultz, Arndt Hopfmann, Britta Gutberlet, Klaus Lederer, Andreas Trunschke, Daniela Dahn, Uli Brand, Romin Khan, Anneke Halbroth, Klaus-Dieter König, Susanne Laudahn, Daphne Wiegert, Hannelore Tölke, Gerd-Rüdiger Stephan, Rose Khumalo, Esther Bango, Dr. Godfrey Kanyenze, Tomothy Fana Kondo, Ngoniozshe Simpson Katsvairo, Jos Martens, Claire Ceruti, Rudzani Mudau, Leo Isaac Zeilig, Peter Alexander, Vishwas Satgar, Tikva Levy, Yehuda Amichai, Si Mohammed Baghdadi, Lilette Benayad, Quadi Rafik, Subho Ranjan Dasgupta, Ana Esther Cecena