Publikation International / Transnational - Europa - Europa / EU Kleines Land, erbitterter Geschichtsstreit

Der Beitrag erschien in der polnischen Wochenzeitung „Przegląd“ (48/2007). Übersetzung unwesentlich gekürzt.

Information

Reihe

Artikel

Autor

Krzysztof Pilawski,

Erschienen

Dezember 2007

Bestellhinweis

Nur online verfügbar

Bericht aus Estland von Krzysztof Pilawski.

Gleich hinter dem Eingang zum Okkupationsmuseum in Tallinn befinden sich zwei nachgestaltete Dampflokomotiven. An der einen ist das Hakenkreuz, auf der anderen der Sowjetstern angebracht. Wie auch immer, die Ausstellung soll verdeutlichen, dass die bis 1991 andauernde sowjetische Okkupation schlimmer gewesen sei als diejenige Hitlerdeutschlands.

Das erste ins Auge springende Exponat ist ein Boot. Es symbolisiert jene Esten, die vor den sowjetischen Okkupanten geflohen waren. Die daneben aufgestellten alten Koffer symbolisieren die in den Osten der Sowjetunion deportierten Esten. Die Reihe eiserner Gefängnistüren symbolisiert das Schicksal der übrigen.

Diejenigen, die nicht geflohen waren, seien entweder in die Verbannung geschickt oder ins Gefängnis gesteckt worden – so die Überzeugung, die ich aus dem Museum tragen soll, welches vor vier Jahren eröffnet wurde. Es ist eine private Einrichtung, finanziert durch eine ausländische Stiftung, die durch eine in den USA lebende Estin ins Leben gerufen wurde. Schirmherr der Ausstellung ist Lennart Meri, der von 1992-2001 Staatspräsident Estlands war.

„Ich bin empört über diese Ausstellung. Sie stellt die Sicht der Emigranten auf die sogenannte Okkupation dar. Also die Sicht derjenigen, die aus Estland geflohen waren und in der Zeit, über die sie berichten, nicht im Lande lebten.“ So Malle Salupere aus Estlands zweitgrößter Stadt Tartu. „Sie flohen mit großen Koffern und ein Teil von ihnen hatte wirklich allen Grund, sich zu fürchten.“

Malle Salupere tat nichts, was man als Verbrechen oder als Kollaboration mit den Faschisten bezeichnen könnte, doch ihr Vater, ein Waldarbeiter, wurde als Kollaborateur betrachtet. Malle war von nun an Familienmitglied eines Volksfeindes. Nach dem Krieg machte sie ihre Ausbildung an einer pädagogischen Fachschule in Tartu. Sie war gerade im Unterricht, als am 25. März 1949 in der Wohnung ihrer Tante, bei der sie und ihre zwei Jahre jüngere Schwester wohnte, drei Männer erschienen, einer von ihnen in Uniform. Sie kamen die Mädchen holen, die ohne Begrenzung der Aufenthaltslänge nach Sibirien verschickt wurden.

Nachdem die Mädchen aus der Schule kamen, blieben ihnen anderthalb Stunden, um die Sachen zu packen. Sie wurden ins Omsker Gebiet verschickt, danach in die Gegend von Krasnojarsk, zu ihren dorthin bereits verschickten Verwandten. „Ich versorgte Kälber, war Melkerin und sogar Traktoristin“, erzählt Malle. Die Schwestern kehrten 1957 nach Estland zurück. Später als die „Volksfeinde“, denn es zeigte sich, dass im Unterschied zu jenen sie niemals formal verurteilt worden waren, deshalb unter keine Amnestie oder Wiedergutmachung fielen. Lange wurde erklärt, man könne ja niemanden freilassen, der nicht vorher wenigstens verurteilt worden sei.

Als Malle mit dem Militärtransportzug nach Sibirien gebracht wurde, war sie 18 Jahre alt, als sie zurückkehrte war sie 26. Sie beendete die Schule, danach die Universität in Tartu, Institut für russische Philologie. Sie war die erste Doktorandin von Prof. Jurij Lotman, dem weltbekannten Kulturwissenschaftler, Anhänger des Strukturalismus, der nach Estland kam als Malle sibirische Kühe melkte.

„Ich brachte die Promotion nicht zu Ende, denn irgendwer grub in meiner Personalakte und befand, dass ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin nicht geeignet sei“, erzählt sie. Sie lehrte Russisch an einer Schule, arbeitete in der Universitätsverwaltung und war Gewerkschaftsfunktionärin.

1960 wurde sie Mitglied der KPdSU. Noch heute ist sie stolz über die Bürgschaft, die Jurij Lotman ihr ausstellte. Sie erklärt: „Heute wird uns der Standpunkt der Emigranten auf die Geschichte aufgezwungen. Die Überlieferung ist einseitig und fragmentarisch. Die gesamten 60 Jahre werden als Okkupation und Unterdrückung gewertet. Und doch haben wir uns nach der Stalinära nicht mehr national unterdrückt gefühlt. In der Verbannung war ich unter Russen. Ganz gegen die heutigen Ansichten erinnere ich mich an deren Herzlichkeit. Ich hatte keine Angst vor den russischen Soldaten, die heute als Vergewaltiger dargestellt werden. Ich weiß, dass unsere ‚Waldbrüder‘ (nach dem 2. Weltkrieg untergetauchte Kämpfer für die estnische Unabhängigkeit, d. Ü) auch nicht vor Gewalt gegen Esten zurückschreckten.“

Toivo Palm, Leiter der Mihkel-Martna-Stiftung, von Beruf Biotechnologe, unterstreicht, dass die Sowjetunion Estland zwar annektiert, nicht aber okkupiert habe. Toivo ist Russland gegenüber sehr aufgeschlossen, was derzeit nicht unbedingt auf Gegenliebe trifft.

Anfang November 2007 sollte ich ihn bereits in Moskau treffen, doch Russland verweigerte ihm bereits das zweite Mal in kurzer Zeit die notwendigen Einreisepapiere. Nach den sogenannten Bronzenächten im April dieses Jahres führten die Russen gegenüber Estland eine harte Handhabung der Visaregeln ein. Ich sprach darüber mit der Empfangsdame im Moskauer Hotel, in dem er eine Zimmerreservierung hatte. „Und sehr gut, dass diese Leute nicht hereingelassen werden“ – betonte sie.

Toivo fühlte sich in der Sowjetzeit besser als heutzutage. „Jetzt sprechen wir über Armut unter den Rentnern, die durch die Teuerung getroffen sind, Mieten, Lebensmittel, Arzneimittel. Rentnerarmut war zu Sowjetzeiten unbekannt. Dazu kommt das Gefühl sozialer Ungerechtigkeit, die Beunruhigung darüber, was der nächste Tag bringen wird.“

Diejenigen, die sich gut an die sowjetischen Zeiten erinnern können, unterstreichen gerne, dass Estland damals ein wichtiger Teil der UdSSR gewesen war. In dem traditionell landwirtschaftlich geprägten Land entwickelte sich Industrie und damit einhergehend die Städte. Die Universität in Tartu war einer der angesehensten Hochschulen im ganzen Land, hatte internationales Renommee. Die estnischen Künstler waren überall in der UdSSR bekannt. Estland war in den Augen vieler Russen ein kleiner Vorposten des Westens, hier herzukommen war etwas Besonderes, ein Urlaubsaufenthalt galt als schick. 1980 fanden in Tallinn die Segelwettbewerbe der Olympischen Spiele statt. Die Breitspur der Eisenbahn verbindet Estland mit dem Stillen Ozean.

Jetzt ist Estland Mitglied der Europäischen Union und – im Vergleich zu Russland – weitaus „europäischer“. Am Flughafen funktioniert alles unkompliziert und reibungslos. Gleich unterhalb der Tallinner Altstadt treffen die Fähren aus Skandinavien und Finnland ein. Nach Helsinki benötigt man im schnellsten Falle ganze anderthalb Stunden. In der Sowjetzeit wurde Finnland hauptsächlich im eigens für finnische Touristen gebauten Hotel „Viru“ bestaunt.

Die Altstadt von Tallinn bezaubert ihre Besucher. Auf der Post bedient eine estnische Russin die Kunden mit einer derartigen Freundlichkeit, wie ich es auf keiner Post in Russland je erlebt habe. Mit Ausländern wird englisch gesprochen. Viel Glück bedarf es, um noch eines sowjetischen Autos ansichtig zu werden. Die ökonomischen Eckdaten sind imponierend, das Niveau im Bereich der elektronischen Medien ist beneidenswert. Bei den letzten Parlamentswahlen konnte die Stimme über das Internet abgegeben werden.

Und doch überzeugt dieses „Europäertum“ nicht diejenigen, die sich gerne an die Sowjetzeiten erinnern. Wer könnte ein estnisches Buch, einen Film, eine Marke oder ein Gericht nennen? Wer in der Europäischen Union könnte auch nur eine einzige bekannte estnische Persönlichkeit aufzählen - gleich ob aus der Politik, der Kunst, dem Sport?

Estland liegt nach Ansicht der Verehrer der Sowjetzeiten an der Peripherie der Europäischen Union. Ausländer, hauptsächlich Finnen, kommen hierher um sich zu vergnügen. Und die Esten ziehen gerne für immer weg. Eltern geben ihren Kindern Vornamen, in denen Buchstaben vorkommen, die es im estnischen Alphabet nicht gibt – „x“, „y“ und „z“, um auf diese Weise die Zugehörigkeit zur westlichen Welt zu unterstreichen.

Die Esten haben den Komplex eines kleinen Landes. Sie verweisen darauf, dass auf einen Bewohner ihres Landes 100 Bürger Russlands und 1000 Chinesen kommen. Der Einwohnerzahl nach steht Estland weltweit an 149. Stelle. Außerdem ist die Zahl gegenüber dem Ende der Sowjetzeit um 200.000 gesunken.

Einerseits ist Estland ein Land mit alter Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert wurde der Analphabetismus beseitigt. Und zugleich ist es ein Land der Eroberungen und Abhängigkeiten. Die Esten waren jahrhundertlang Bauern, der Adel kam von außerhalb. Es mangelt an Nationalhelden, an religiöser Identität, an großen Siegen, an großen Aufständen und großen Protesten.

Den wichtigsten Zusammenhalt der Esten bildet die Sprache. Mit ironischem Unterton wird gerne auf die linguistische Selbständigkeit verwiesen. Außerdem hält die Esten seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Gesang zusammen. Während die Menschen in anderen Unionsrepubliken gegen Ende der 1980er Jahre mit Forderungen nach Souveränität auf die Straße gingen, begannen die Esten zu singen. „Die Esten wollen lieber singen als demonstrieren“, sagt Tiit Toomsalu, ein ehemaliger Parlamentsabgeordneter. „Während der nächtlichen Gesänge, die 300.000 Menschen zusammenführten, wurde das Volk mobilisiert. Das große Musikereignis half, die Angst zu überwinden, stärkte den Unabhängigkeitswillen. Ihm verdankten die Esten ihren Zusammenhalt.“

Nach der Erringung der Unabhängigkeit werden die Esten mit Hilfe der historischen Politik zusammengehalten, deren Grundstock die Zeit der sowjetischen Dominanz darstellt. Die Zarenzeit wird wesentlich milder behandelt. Gleich gegenüber dem Parlamentsgebäude steht die Alexander-Newski-Kirche, die Ende des 19. Jahrhunderts als Symbol der russischen Oberherrschaft errichtet wurde.

Opfer der historischen Politik aber wurde der Bronzesoldat, der unweit des Okkupationsmuseums stand. Das 1947 eingeweihte Denkmal für die Befreiung Tallinns stand neben einem Gemeinschaftsgrab für mehrere gefallene Sowjetsoldaten. Ende April 2007 ordneten die estnischen Behörden ihre Exhumierung und die Demontage des Denkmals an. Sie beriefen sich dabei auf ein Gesetz über den Abriss „verbotener Bauten“, derjenigen mithin, mit denen die Sowjetzeit verherrlicht werde. Das rief heftige Proteste unter dem russischsprachigen Bevölkerungsteil hervor. Es kam zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Ein junger Russe starb, mehrere hundert Menschen wurden verletzt.

„Die Aktion wurde im Schutze der Nacht und der Polizei durchgeführt“, erklärt Toivo Palm. „Die Regierenden hätten wissen müssen, dass sie auf diese Weise selbst Barrikaden bauen und die Gesellschaft entzweien. Mich hat das Denkmal nicht gestört, doch nachdem beschlossen wurde, es zu verlegen, hätte es anders gemacht werden müssen – zivilisiert und taktvoll, ohne Ausschreitungen zu provozieren.“

Wladimir Manuilow, beschäftigt bei einem staatlichen Energiekonzern, ging nicht aus dem Hause, als es in Tallinn zu den Auseinandersetzungen kam und Geschäfte geplündert wurden. „Für mich war klar, dass es sich um eine Provokation handeln könnte. Ganz gleich von welcher Seite. Überall gibt es Böse und Gute. Oft ist es mir einfacher, mich mit Esten zu verständigen. Auf der Arbeit fühle ich mich in keiner Weise diskriminiert. Von Kindheit an spreche ich Estnisch. Mein Vorteil ist die russische Sprache, denn wir hängen am russischen Energienetz. Oft erlebe ich den Fall, bei denen Esten einen Job nicht bekommen, weil sie nicht Russisch können. Natürlich hätte das Denkmal nicht demontiert werden sollen. Es war kein Symbol für die Okkupation, sondern eine Ehrung für die im Kampf mit dem Faschismus gefallenen Soldaten. In Estland wird eine Geschichte geschrieben, die für Russen beleidigend ist. Wir sind die Bösen, die Okkupanten.“

Der Tallinner Ökonom Wladimir Wajngort meint gar, die historische Politik spiele nicht nur eine Rolle für den Zusammenhalt der Esten, sondern die estnische Rechte versuche dadurch, die soziale Unzufriedenheit zu kanalisieren und auf die Ebene nationaler Spannungen zu bringen. Wenn nämlich Esten und Russen durch gegenseitige Vorhaltungen blockiert seien, würden sie vergessen, dass sie nicht einmal ihren Kindern ausreichend Schulbücher kaufen könnten.

Nach den Ausschreitungen wurden vier Personen festgenommen. Unter ihnen war der 18-jährige Mark Sirok, der inoffizielle Anführer der in Estland nicht zugelassenen Jugendorganisation „Naschi“, die in Russland junge Anhänger von Wladimir Putin vereint. Er wurde beschuldigt, die Massenunruhen organisiert zu haben. „Ich habe nichts damit zu tun“, versichert Mark Sirok. „Ich war nicht unter den Demonstranten, von den Ausschreitungen erfuhr ich erst frühmorgens aus dem Fernsehen. Kurz bevor ich mich zur letzten Abiturprüfung in Gesellschaftskunde auf dem Weg machte. Auf dem Weg zur Schule hörte ich, wie jemand mir in gebrochenem Russisch nachrief: ‚Runter auf die Knie! Hände hinter den Kopf!‘ Mir wurden Handschellen angelegt und ich wurde zum Verhör gebracht. Zu Hause wurde mein Zimmer durchsucht, der PC, Bücher wurden mitgenommen. Drei Tage war ich im Polizeigewahrsam, dann hieß es, dass ich für 6 Monate festgenommen werde wegen Anstiftung öffentlicher Unruhen. Ich kam ins Gefängnis. Dort verbrachte ich 48 Tage. Ich saß in einer Zelle mit Mördern und Einbrechern. Mehrmals wurde ich Opfer von Gewalt. Ich bat um Arzneimittel, war total am Boden. Einmal wöchentlich durften wir duschen. Versorgt wurden wir mit einem nicht essbaren Brei und zynisch wurden wir gefragt, ob wir etwas nachhaben möchten. Toilettenpapier mussten wir im Gefängnisladen kaufen. Nur zweimal wurden die Eltern zu Besuch vorgelassen. Ich wurde wie Vieh behandelt. Obwohl ich aus dem Gefängnis entlassen wurde, darf ich Estland nicht verlassen. Ich warte auf den Prozess.“

Marks Eltern sind Staatsbürger Estlands. Beide sprachen sich für die Unabhängigkeit des Landes aus, weshalb sie bereits gleich zu Anfang die Staatsbürgerschaft erhielten. Beide arbeiten und wünschen sich nicht, dass die UdSSR zurückkehrt. Sie sind loyale Bürger Estlands. „Der Vater meint, es ist eben wie es ist“, sagt Mark. „Im Gegensatz zu ihm bin ich aber davon überzeugt, dass der Kampf für Bürgerrechte Sinn macht. Ich bin für die Integration von Esten und Russen, aber gegen die Assimilation der Russen.“

Lächelnd sagt Mark, dass man ihn als „Hand Moskaus“, als „KGB-Agent“ bezeichnet. „Ich weiß gar nicht, weshalb ich so wichtig geworden bin. Ich habe keine Zukunft in Estland. Nach der Freilassung aus dem Gefängnis habe ich das Abitur gemacht, nun versuche ich ein Studium in England oder Russland zu bekommen. Hier gestattet man mir weder zu arbeiten noch zu studieren.“

Die russischsprachige Jugend in Estland lernt aus Geschichtsbüchern, in denen die Russen als Feinde und Okkupanten dargestellt werden. Ihre Eltern sprechen wenig darüber, denn sie wollen sich einrichten im heutigen Estland, auch wenn sie sich nicht unbedingt wohl fühlen. In Russland – so die verbreitete Meinung – geht es noch schlechter zu. Ein niedrigerer Lebensstandard und ein Gesellschaftsmodell, welches weit entfernt ist von dem europäischen Gesellschaftsmodell.

Aus dem russischen Fernsehen hingegen kommen andere Informationen. Sie finden vor allem die aufbegehrende russischsprachige Jugend. Mark und seine Freunde sind überzeugt, dass sie von ihren Landsleuten nicht im Stich gelassen werden. Für viele Mitglieder von „Naschi“ sind sie einfach Helden, die sich für die Ehre der Russen und Russlands einsetzen. „Ich habe den Eindruck, dass ich ins Räderwerk der großen Politik geraten bin“, so Mark zum Abschluss.

Der Beitrag erschien in der polnischen Wochenzeitung „Przegląd“ (48/2007). Übersetzung unwesentlich gekürzt.

Der Autor ist einer der bekanntesten linken Publizisten in Polen. Er nahm im November 2007 an einem Workshop „Sozialismus im 21. Jahrhundert“ teil, den die Mihkel-Martna-Stiftung mit Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung in Tallinn mit Teilnehmern aus Estland, Polen, der Ukraine und Deutschland durchführte.