Details
Obwohl die aus der Guerilla hervorgegangene Partei FMLN bei den Parlamentswahlen im Januar nicht ganz denerwarteten Erfolg erringen konnte, hat ihr Kandidat Mauricio Funes gute Chancen, am Sonntag zum Präsidenten gewähltzu werden. Er ist weitaus beliebter als der einzige Gegenkandidat der regierenden Arena Partei, Rodrigo Avila.Funes bezieht moderate, sozialdemokratische Positionen und verkörpert den dringend gewünschten Wandel. Wenndie FMLN gewinnt, wird Mauricio Funes vor einer schwierigen Aufgabe stehen, denn im Parlament stellt die Rechtedie Mehrheit. Dazu kommen die Auseinandersetzungen innerhalb der eigenen Partei – noch hält der linke Flügel derFMLN still, um den Wahlsieg nicht zu gefährden. Daher sind unterschiedliche Positionen über die Dollarisierung, dieDiskussionen um ALBA und CAFTA, das Amnestiegesetz und die Privatisierung von Gemeinschaftsgütern alles andereals ausdiskutiert.
Weiter im PDF