Publikation Gesellschaftstheorie - Soziale Bewegungen / Organisierung - Wirtschafts- / Sozialpolitik Vorwärts und viel vergessen

Beiträge zur Geschichte und Geschichtsschreibung neuer sozialer Bewegungen. Die Aufsätze in diesem Buch machen die Bedeutung der Geschichte der neuen sozialen Bewegungen kenntlich – ohne freilich dabei einen funktionalistischen Zugriff auf historische Ereignisse zu propagieren.

Information

Reihe

Buch/ Broschur

Autor/innen

Gottfried Oy, Bernd Hüttner,

Erschienen

Juni 2005

Bestellhinweis

Nur online verfügbar

Vorwärts und viel vergessen versteht sich als Eingriff in die Debatte zur Geschichte und Geschichtsschreibung neuer sozialer Bewegungen. Die Beiträge in diesem Buch machen die Bedeutung der Geschichte der neuen sozialen Bewegungen und darin insbesondere der radikalen, undogmatischen Linken, ihrer Debatten, Zielsetzungen, Erfolge und Misserfolge für heutiges politisches Handeln kenntlich – ohne freilich dabei einen funktionalistischen Zugriff auf historische Ereignisse zu propagieren.

Mit Beiträgen von Sergio Bologna, AG Grauwacke, 
Stephan Grigat, Imma Harms, Sebastian Haunss, Bernd Hüttner, Serhat Karakayalı, Thomas Kunz, 
Dirk Lange, Ilse Lenz, Gottfried Oy, Brigitte Schneider, Christoph Schneider und Rainer Wendling.

AG SPAK Bücher 2005

ISBN 3-930830-59-0

176 Seiten, 11 Euro

Erscheint Mitte Juni 2005

Die Website zum Buch: www.vorwaerts.org

(Vorwort und Inhaltsverzeichnis, Rezensionen, Buchbestellung)

Mail an die Herausgeber: mail@vorwaerts.org

Zwei Texte wurden online publiziert:

>>Anmerkungen zu einer Re-Lektüre meines Textes »Acht Thesen zu einer militanten Geschichtsschreibung« aus dem Jahr 1977. Von Sergio Bologna (jungle world  Nummer 26 vom 29. Juni 2005 )

>>Serhat Karakayali: Lotta Continua in Frankfurt, Türken-Terror in Köln. Migrantische Kämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik (grundrisse Nr. 14)

Vorwort der Herausgeber

Vorwärts und viel vergessen - Bewegungsgeschichtsschreibung

zwischen Mangelökonomie und Desinteresse?

War im Planstaat der siebziger Jahre die Soziologie eine Art Leitwissenschaft, so gewinnt man heute den Eindruck, dass im Zeitalter eines vermeintlichen Endes der Geschichte die Geschichtswissenschaft diese Rolle übernommen hat. Der Prozess der Historisierung zentraler zeitgeschichtlicher Ereignisse und das Ringen um die Interpretationshoheit über diese nimmt einen immer größeren Stellenwert im aktuellen politischen Geschehen ein. Die Bedeutung von Protest und Opposition für die Legitimierung der Bundesrepublik ist dabei weiterhin umstritten, wie etwa die Dutschke-Debatte Anfang 2005 zeigte: Schien es lange so, dass „68“ als nachgeholter gesellschaftlicher Gründungsakt einer westlich orientierten BRD angesehen wurde, so weist die Auseinandersetzung um das Verhältnis von Rudi Dutschke zu politischer Gewalt in eine andere Richtung. Die Gewalt sei, wie vielfach angenommen, kein Zerfallsprodukt der Studentenbewegung, sondern Kernbestandteil der antiautoritären Bewegung gewesen, so Wolfgang Kraushaar, Historiker am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er wertet den im Besitz des Instituts befindlichen Dutschke-Nachlass aus und hat sich zum Ziel gesetzt, dessen Image als Ökopazifisten, das ihm die Gründer der Grünen posthum verliehen, gehörig ins Wanken zu bringen.

Hier wird eine Gewaltdebatte neu aufgerollt, die schon in den Auseinandersetzungen um die Vergangenheit des rotgrünen Außenministers anklang. Es geht dabei maßgeblich darum, wer von den 68ern wann in welchen Notizen und Papieren Gewalt gepredigt und auf der Straße auch praktiziert habe – und zwar schon lange bevor es staatliche Gegenreaktionen gab. Bei Dutschke wurde Kraushaar 1966 fündig, der Beweis sei damit erbracht, dass sein Stadtguerillakonzept keineswegs eine Reaktion auf den späteren Verlauf der Studentenbewegung gewesen sei, sondern schon lange vorher fertig in der Schublade gelegen habe. Staatliche Gewaltexzesse gegen die APO, etwa am 2. Juni 1967 oder während der Osterunruhen 1968, waren demnach notwendige Reaktionen auf ein vorhandenes Gewaltpotenzial, könnte man ergänzen.

Galten die 68er bislang als fester Bestandteil einer bundesdeutschen Erfolgsgeschichte, werden sie aktuell wieder einmal angegriffen. Es scheint demnach immer noch umstritten zu sein, welcher Grad von Denunziation oder Integration historischer Oppositionsbewegungen in welchen aktuellen politischen Situationen angesagt ist.

Während also die Deutungshoheit über die Geschichte eine große Rolle spielt, geben sich die neuen sozialen Bewegungen relativ geschichtslos – zumindest was den Umgang mit ihrer eigenen Vergangenheit betrifft. Die Klage ist nicht neu: Die Theoriebildung ist geschichtsvergessen, Erfahrungen aus älteren Debatten und Kampagnen sind verschüttet, „Neue“ müssen oder wollen sich vieles erst mühsam wieder neu aneignen – nicht immer mit besseren Ergebnissen wie die Generation vor ihnen. Gleichzeitig ziehen sich „Ältere“ resigniert zurück, da eine Weiterentwicklung kritischer Politik nicht möglich zu sein scheint. Damit ist allerdings weit mehr als ein Bedauern des permanenten Wissensverlustes über zentrale Kulturtechniken gemeint, es geht vielmehr darum, dass es den neuen sozialen Bewegungen und der radikalen, undogmatischen Linken an einem kollektiven Gedächtnis mangelt.

Mit dem vorliegenden Band wollen wir in die Debatte zur Geschichte der und zur Geschichtsschreibung über die neuen sozialen Bewegungen eingreifen und die Bedeutung der Geschichte der neuen sozialen Bewegungen und darin insbesondere der radikalen, undogmatischen Linken für heutiges politisches Handeln kenntlich machen – ohne freilich dabei einen funktionalistischen Zugriff auf historische Ereignisse zu propagieren. In keinem Fall kann es darum gehen, Aktionen, Kampagnen oder Mobilisierungen aus der Vergangenheit zur Blaupause für außerinstitutionelles und außerparlamentarisches politisches Handeln schlechthin zu erklären. Vielmehr kann ein Zugang zur Geschichte neuer sozialer Bewegungen nur von der Frage angeleitet sein, was diese Bewegungen, deren Debatten, Zielsetzungen, Erfolge und Misserfolge uns heute noch sagen bzw. was überhaupt als Erfolg oder Misserfolg gewertet werden kann, oder ob nicht das erfolgsorientierte Denken schon selbst der hegemonialen Geschichtsschreibung auf den Leim geht und für die Beschäftigung mit neuen sozialen Bewegungen ganz andere Kriterien zu gelten haben.

In den Sozial- und Geschichtswissenschaften ist Bewegungsgeschichte ein erstaunlich randständiges Thema. Erstaunlich ist das schon allein deswegen, weil viele Menschen – insbesondere Sozial- und GeschichtswissenschaftlerInnen – im Laufe ihres Lebens mit Aktionen, Lebensstilen oder anderen Modi der neuen sozialen Bewegungen in Berührung kamen. Diese Erfahrungen werden jedoch anscheinend nicht als Bestandteil einer politischen Geschichte angesehen, vielmehr werden sie als private Jugenderlebnisse abgebucht, getreu dem Wehnerschen Motto, nach dem ein guter Demokrat durchaus eine radikale Jugend durchgemacht haben müsse.

Dabei ist durchaus ein historischer Fundus an Konzepten politischer Geschichtsarbeit vorhanden. In den sechziger und siebziger Jahren setzte sich die Historische Sozialwissenschaft in Kritik der damals hegemonialen Politik- und Geistesgeschichte („Staatsmänner machen Geschichte“) für die Betonung gesellschaftlicher Prozesse und Strukturen ein. Sie untersuchte Klassen und Schichten, technische Innovation und Ökonomie. Die am Fortschrittspessimismus der neuen sozialen Bewegungen angelehnte Alltagsgeschichte wiederum kritisiert an der SPD-nahen Historischen Sozialwissenschaft, dass das Individuum, sein Alltag und individuelle Deutungen dort nicht vorkämen. In den achtziger Jahren gab es in der BRD die Geschichtswerkstätten, in denen sich feministische, gewerkschaftliche und andere ehrenamtliche und akademische HistorikerInnen zusammenschlossen. Sie brachten die Geschichte derjenigen in die Öffentlichkeit, die bislang von der konservativen Geschichtswissenschaft und der Historischen Sozialwissenschaft ausgeschlossen waren: so genannte Unterschichten, Frauen, nicht organisationsgebundene Strömungen und Aktionsformen der ArbeiterInnenbewegung usw. Diese so genannten BarfußhistorikerInnen betrieben Geschichte aus der Sicht der Unterdrückten und Abhängigen, sie untersuchten deren Alltag mit einem bewusst subjektiven Ansatz und der Methode der oral history, der erzählten Geschichte: Durch Befragungen von ZeitzeugInnen nutzt die oral history deren Kompetenz und rückt jene überhaupt erst als Quellen mit Aussagekraft und -wert ins Bewusstsein. Die AktivistInnen der Geschichtswerkstätten verfuhren nach dem Motto „Grabe (= forsche), wo du stehst“ und untersuchten die Geschichte ihres Betriebes oder Stadtteils. Dies führte im weiteren zu der Kritik, dass das immergleiche unkritische Erzählen von individuellen Erinnerungen („Geschichten statt Geschichte“) in eine Art alternative Heimatgeschichte münde und somit auch nicht gerade politisch fortschrittlich und methodisch innovativ sei. Hinzu kommt die in letzter Zeit stark problematisierte Thematik der Beschränktheit und Fragwürdigkeit individueller Erinnerungen von ZeitzeugInnen.

Historische Aufarbeitung – und die betrifft in den schnelllebigen neuen sozialen Bewegungen schon einen Zeitraum von vor fünf Jahren – kann nur von Menschen vollbracht werden, die „dabei“ waren oder sich für die Beschäftigung mit der Geschichte der eigenen Bewegung engagieren und sich dafür Zeit nehmen (können). Dabei gilt es, gravierenden Tatsachen Rechnung zu tragen: erstens der politischen Lage, die nicht nur von Abwehr-, sondern auch von Existenzkämpfen gekennzeichnet ist, die den Aktivismus in bisher gekannter Form in Frage stellen und zudem kaum Raum für den Luxus von Geschichtsarbeit lassen. Zweitens ist die Zeitspanne, in der sich die meisten AktivistInnen in den Bewegungen aufhalten, relativ kurz und reicht in der Regel nicht über das „schwarz-rote Jahrzehnt“ vom 19. bis 28. Lebensjahr hinaus. Dies hat zur Folge, dass ein Interesse für geschichtliche Aufarbeitung kaum entsteht und die Frage nach der eigenen Geschichte selten gestellt wird. Drittens sind es oft nur Einzelpersonen und kleine politische Gruppen, die sich für Geschichtsarbeit begeistern können. Zudem betreiben Bewegungsarchive jenseits der Betreuung ihrer meist wenigen NutzerInnen keine offensive historische Bildungsarbeit.

Die Geschichtslosigkeit der neuen sozialen Bewegungen und der radikalen, undogmatischen Linken resultiert aber auch aus dem Selbstverständnis undogmatischer Praxis, das von Spontanität geprägt ist, geplante, strategische Politik sowie festere Organisationsformen lange Zeit ablehnte und Theorie (und damit auch Geschichte) vor allem als Legitimation der eigenen Praxis verstand. Ein kollektives Gedächtnis kann sich angesichts solcher losen Strukturen und einer hohen personellen Fluktuation nur schwerlich bilden.

Die Geschichte der neuen sozialen Bewegungen und der radikalen, undogmatischen Linken ist in großen Teilen – insbesondere auf lokaler und regionaler Ebene – erst noch zu schreiben. Sicher sind dabei die bescheidenen materiellen Bedingungen, denen Geschichtsvermittlung heute unterliegt, in Rechnung zu stellen. Die ehrenamtliche Arbeit an diesem Buch beispielsweise war von Bedingungen der Mangelökonomie geprägt, die Herausgeber und viele der AutorInnen sind im weitesten Sinne prekär Beschäftigte. Manchmal hätten wir uns schon die Stille eines Studierzimmers gewünscht, in dem man – typisch männlich – den Sorgen um Existenz und Reproduktion enthoben, der Theo­rie frönen, oder einfach nur in Ruhe ein Buch lesen kann. Inhaltlich hat es jedoch eher Vorteile, sich mit Bewegungsgeschichte jenseits akademischer Zwänge und Anpassungsleistungen auseinander zu setzen – ohne dabei den prekären Status ehrenamtlicher Geschichtsarbeit glorifizieren zu wollen: Politische Fragestellungen werden wieder zentral, akademische Rituale und Moden stehen erst einmal nicht im Mittelpunkt, wenn sie auch aufgrund eigener akademischer Sozialisation nicht völlig abzuschütteln sind.

Die Initiative zu diesem Band und der ihm vorangegangenen Tagung im Oktober 2004 in Bremen entsprang außerakademischem Engagement. Als Nachfolgeveranstaltung von making history, einer unter anderem vom Arbeitskreis Kritische Geschichte 2003 in München ausgerichteten Tagung zu Positionen und Perspektiven kritischer Geschichtswissenschaft,(1) war Vorwärts und viel vergessen – Fachtagung zur Geschichte sozialer Bewegungen in Bremen Ausgangspunkt einer kritischen Debatte über Chancen und Grenzen einer Bewegungsgeschichtsschreibung, deren erste, sicherlich lückenhafte Zwischenergebnisse nun in diesem Band vorliegen. Bewusst greifen wir dabei auf Ansätze, die innerhalb und außerhalb der Akademie entwickelt wurden, zurück, ohne das eine als bewegungsfernes Herrschaftswissen oder das andere als unwissenschaftliche Selbstbeweihräucherung zu diffamieren. Nicht gelungen ist uns dabei allerdings, die Hegemonie männlicher, akademisch sozialisierter Geschichtsschreiber zu brechen. Auch die eingeforderte Alltagsorientierung der Geschichtsschreibung zeigt sich nur in wenigen Beiträgen.

Die 13 Beiträge, die der Band enthält, decken somit zwar nicht die ganze Bandbreite einer Bewegungsgeschichte, wie wir sie uns wünschen würden, ab, repräsentieren aber dennoch maßgebliche Teile. Widmen sich einige der Beiträge beispielhaft der „konkreten Geschichte“ neuer sozialer Bewegungen (Ilse Lenz und Brigitte Schneider, AG Grauwacke, Rainer Wendling, Gottfried Oy und Christoph Schneider), so thematisieren andere politische Bedingungen und (Miss-)Erfolge politischer Bewegungen (Gottfried Oy, Thomas Kunz, Serhat Karakayali, Stephan Grigat, Bernd Hüttner) oder die theoretischen und methodischen Voraussetzungen und Fallstricke einer Ausein­andersetzung mit der Geschichte neuer sozialer Bewegungen und der radikalen, undogmatischen Linken (Imma Harms, Sebastian Haunss, Dirk Lange, Sergio Bologna).

Wir hoffen, zumindest einen Eindruck davon zu vermitteln, auf welchen Feldern interessante Ansätze verfolgt werden, welche Themen derzeit in der Diskussion sind und woran sich die Geschichtsarbeit zukünftig orientieren kann – und wünschen uns eine rege Debatte über die zur Diskussion gestellten Ansätze und Thesen.(2)

Allen, die zum Zustandekommen des Buches beigetragen haben, insbesondere den AutorInnen, dem Verlag sowie der Rosa Luxemburg Stiftung – namentlich Dr. Florian Weis und Dr. Lutz Kirschner – für die finanzielle Unterstützung, sei herzlich gedankt.

Anmerkungen

1 Siehe Richard Heigl, Petra Ziegler, Philip Bauer (Hg.) 2005: Kritische Geschichte. Perspektiven und Positionen, Leipzig und www.kritische-geschichte.de.

2. Ein Ort dieser Debatte ist die Mailingliste des Netzwerks Kritische Geschichte (Subskription über www.kritische-geschichte.de).

Email-Kontakt zu den Herausgebern mail@vorwaerts.org

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Bernd Hüttner/Gottfried Oy/Norbert Schepers: Vorwärts und viel vergessen. Bewegungsgeschichtsschreibung zwischen Mangelökonomie und Desinteresse?  Probleme der Bewegungsgeschichtsschreibung

Probleme der Bewegungsgeschichtsschreibung

Imma Harms: Der Zwang zur Geschichtsschreibung. Polemik gegen die Vitrinisierung der eigenen Vergangenheit

Sebastian Haunss: Geschichte und Perspektiven sozialer Bewegungen

Projekte einer Bewegungsgeschichtsschreibung

Dirk Lange: Politische Alltagsgeschichte. Ein Konzept zur historischen Erforschung neuer sozialer Bewegungen. Projekte einer Bewegungsgeschichtsschreibung

Ilse Lenz/Brigitte Schneider: Neue Frauenbewegungen und soziale Bewegungsforschung. Ansichten eines Forschungsprojekts

A.G. Grauwacke: Autonome in Bewegung. Reflexionen über ein Geschichtsprojekt von unten

Rainer Wendling: Zwischen Sozialgeschichte und oral history. Ein eMail-Interview mit Rainer Wendling vom Verlag Assoziation A über die Schwierigkeiten außerakademischer Geschichtsarbeit

Gottfried Oy/Christoph Schneider: Freiheit vor der Politik. Die Ausstellung Zur Vorstellung des Terrors. Die RAF Geschichte einzelner Bewegungen

Geschichte einzelner Bewegungen

Gottfried Oy: „Haut dem Springer auf die Finger“. Neue Soziale Bewegungen und ihre Medienpolitik

Thomas Kunz: Fortwährendes Sicherheitsspiel. Die Politik Innerer Sicherheit in der Bundesrepublik

und ihre Kritiker

Serhat Karakayali: Lotta Continua in Frankfurt, Türken-Terror in Köln. Migrantische Kämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik

Stephan Grigat: „Danke, Gerhard!“ Die Staatsfixiertheit der Linken und der Konformismus oppositioneller Bewegungen

Bernd Hüttner: Schätze, Schimmel und Sozialgeschichte. Aus dem Alltag eines Bewegungsarchivs

Historisches Dokument

Sergio Bologna: Acht Thesen zu einer militanten Geschichtsschreibung. Mit einer Einleitung von Bernd Hüttner und

Anmerkungen zu einer Re-Lektüre von Sergio Bologna