Publikation Ungleichheit / Soziale Kämpfe - Geschlechterverhältnisse - Gesellschaftstheorie Vicki Morales-Seifert: Migrantinnen in der Putzarbeit

Beitrag zur Konferenz: "Arbeitsverhältnisse der Zukunft. Gewerkschaften - Migration - Frauen". RLS in Kooperation mit AKU, Regenbogen e.V.- für eine neue Linke, Zeitschrift Sozialismus am 25./26. November 2000 in Hamburg

Information

Reihe

Online-Publ.

Erschienen

November 2000

Bestellhinweis

Nur online verfügbar

Konferenz: Arbeitsverhältnisse der Zukunft. Gewerkschaften - Migration - Frauen

RLS in Kooperation mit AKU, Regenbogen e.V.- für eine neue Linke, Zeitschrift Sozialismus

Termin:

25./26. November 2000

Ort:

Deutsch-Ausländische Begegnungsstätte (DAB)

Amandastraße 58

20357 Hamburg

Migrantinnen in der Putzarbeit

Durch meine Kontakte mit drei religiösen philippinischen Gruppen in Harnburg -eine davon ist die "Catholic Fellowship Gruppe", die ich selbst koordiniere -und durch unsere ßeratungsarbeit mit vielen Migrantinnen kann ich aufgrund von Befragungen über die Situation und Bedingungen vieler philippinischer Frauen, die in der Putzarbeit tätig sind, berichten. Die von mir zusammengetragenen Fakten treffen in der Regel auch auf andere asiatische sowie auf afrikanische. lateinamerikanische und osteuropäische Frauen zu.

Faktoren

Die vielen Faktoren, die die meisten Migrantinnen zwingen, ins Ausland, zum Beispiel in die Bundesrepublik Deutschland einzureisen und Putzarbeit zu übernehmen, basieren zum ersten auf ihrer Frauenrolle im Heimatland. Diese Frauen sind Mutter oder Tochter aus einer großen Familie. Einige sind verheiratet, einige verwitwet oder noch ledig. Sie haben Kind/er. Eltern und Verwandte zu versorgen. Sie müssen die Verantwortung für die Ernährung der Familie übernehmen, weil viele Männer wegen Krankheit, teures Leben, durch Inflation und dauernde Naturkatastrophen auf den Philippinen diese nicht mehr allein leisten können. Ein weiterer Faktor ist die eingeschränkte Arbeitsmöglichkeit für Frauen auf den Philippinen. Trotz guter Ausbildung zur Lehrerin. Bank­ oder Büroangestellten, Ärztin, Krankenschwester, Hebamme, Schauspielerin, Schneiderin, Friseurin und zu anderen Berufen haben viele Frauen geringe oder gar keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Hier zeigt sich, dass Ausbildung keine Garantie für ein Betätigungsfeld ist. Es sind vielmehr gute Verbindungen oder ein Geschäftskapital vonnöten, um sich überhaupt eine richtige Existenz sichern zu können. Es gibt sogar männliche Arbeitgeber, die sexuelle Leistungen von den Bewerberinnen verlangen, wenn sie in einem Unternehmen aufgenommen werden wollen. Außerdem gelten Frauen als hohes Risiko, weil sie Kinder gebären. Das heißt für die Arbeitgeber mehr Ausgaben für den Anteil an der Sozial­ und Krankenversicherung sowie die Befürchtung eines längeren Arbeitsausfalls .

Verlockend für die Job suchenden Frauen von den Philippinen ist drittens die gesteigerte Nachfrage nach häuslicher Arbeitshilfe in Deutschland. Das Angebot hat sich deshalb so vervielfältigt, weil immer mehr deutsche Ehefrauen berufstätig geworden sind und Karriere machen wollen. Es gibt aber auch viele alleinstehende Frauen oder Männer, die nach billigen Hilfskräften für den Haushalt suchen, um für sich selbst mehr Geld zu verdienen .

Punkt Nummer vier, warum Filipinas in deutsche Haushalte streben, sind die weitaus besseren Löhne, die sie hier erwarten. Eine Putzfrau in Deutschland verdient soviel Geld oder gar mehr als eine höhere Angestellte auf den Philippinen. Vor allem, wenn sie keine Steuern zu zahlen haben, also, wenn sie schwarz arbeiten. Rosalinda beispielsweise, die schon fünfzehn Jahre in Deutschland lebt, hat es allein mit ihrer Putzarbeit geschafft, ihre drei Kinder aufs Gymnasium schicken zu können. Ihr Mann hatte sie und die Kinder wegen einer anderen Frau verlassen. Auch Nora, eine Witwe, hat es als Haushaltshilfe weit gebracht. Sie baute ein schönes, großes Haus auf den Philippinen und überweist ihren Enkeln in der Heimat regelmäßig Geld für deren Schulausbildung.

Berufsanerkennung beziehungsweise Nichtanerkennung ist ein weiterer Umstand, der Migrantinnen zu niederer Arbeit zwingt­ Migrantinnen brauchen immer noch Nachschulung, um überhaupt hier in Deutschland ihren Beruf praktizieren zu dürfen. Besonders schwer haben es Frauen im medizinischen Bereich, also Ärztinnen, Krankenschwestern, Hebammen u.a. (wie Merci und Sonia). Sie verfügen nicht über den ausreichenden Wortschatz in der deutschen Sprache und das Fachvokabular, was aber unerlässlich ist. Auch ihnen bleibt oft nur die Putzarbeit oder andere körperlich schwere Tätigkeit, um schnell Geld zu verdienen.

Einreisewege

Es gibt mehrere Wege, nach Deutschland zu kommen­ Die legalen Wege sind als Hausangestellte von Botschaftern oder Diplomaten, als Touristin, als Heiratsmigrantin oder als Au-Pair. Illegale Wege tun sich viele auf, darunter die Einreise mit falschen Papieren, durch Schlepperorganisationen und Zuhälter.

Die legalen Wege

Das Hauspersonal von Botschaftern oder Diplomaten soll normalerweise zusammen mit den Arbeitgebern ausreisen, gemäß des begrenzten Arbeitsvertrages. Einige bleiben jedoch hier und versuchen, eine andere Familie ZU finden, die sie weiter beschäftigt. So auch im Fall von Lydia. Ihr Arbeitgeber wurde zusammen mit seiner Familie von Hamburg nach Afrika versetzt, Auf ihren eigenen Wunsch hin blieb Lydia hier und wurde an ein anderes Konsulat weitervermittelt. Cora indessen heiratete einen Deutschen, um in der Bundesrepublik Bleiberecht zu bekommen.

Annalyn, die früher im Deutschkurs von AfW war , kam über eine deutsch-chinesische Familie nach Deutschland, bei der sie als Haushaltshilfe arbeitet. Sie muss jedes Vierteljahr nach Hongkong ausreisen und kann nach einigen Monaten wieder kommen, um weiter für diese Familie tätig zu sein.

Viele Filipinas reisen mit einem Touristenvisum in die Bundesrepublik Deutschland ein, obwohl sie den Zweck verfolgen, sich hierzulande eine Beschäftigung zu suchen. Eine Touristin benötigt lediglich "show money" für die Ausländerbehörde oder ein Bankkonto, welches einen bestimmten Betrag ausweist, der gewährleistet, dass die Antragstellerin die Reise und sämtliche anderen Kosten aufbringen kann. Mir ist eine Gruppe von zehn Filipinos/ Filipinas bekannt. Sie gehören zu den besseren Familien auf den Philippinen und haben selber Hausangestellte daheim. Sie unternahmen eine Europareise (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Belgien. Niederlande und Luxemburg) , um in Erfahrung zu bringen, wie die Arbeitsmöglichkeiten in diesen Ländern sind. Zwei Frauen sind in Italien geblieben und arbeiten dort als Köchinnen in einer großen Villa.

Auch eine Einladung von Verwandten im Gastland, die für die Dauer des Aufenthaltes die Kosten und Verantwortung übernehmen. ist ausreichend, um ein Touristenvisum zu erhalten. Tatsache ist, dass nach Ablauf dieses Visums viele Filipinas illegal in Deutschland bleiben. Die meisten von ihnen suchen dann fieberhaft, um jemanden zu finden. der sie heiratet Einige gehen dann sogar Scheinehen ein, da sie bereits zu Hause verheiratet sind. Um das bewerkstelligen zu können, brauchen die Betroffenen allerdings engste Beziehungen zu Behörden auf den Philippinen oder aber hohe Bestechungsgelder für Beamte, damit diese beispielsweise eine

Ledigkeitsbescheinigung oder eine falsche Sterbeurkunde des Mannes ausstellen. In der Regel halten diese Ehen nur kurz. Dann kommt es häufig zur Scheidung und oft auch zur Rückkehr ins Heimatland. Während der Ehe allerdings wurden Geschwister oder Nachwuchs hierher geholt, die weiter illegal in Deutschland leben. Viele von diesen Frauen haben bei einer Firma oder als Hausangestellte mit einem Stundenlohn zwischen 10,00 und 25,00 D-Mark geputzt.

Ein weiterer Weg, um nach Deutschland zu kommen und hier zu arbeiten, führt über den Heiratsmarkt. Eine Reihe der ehewilligen Migrantinnen lassen sich von Verwandten oder Freunden in die Bundesrepublik holen. Diejenigen. die hierzulande niemanden kennen, wenden sich an Heiratsvermittlungen. Durch Bekannte oder Anzeigen werden Männer gesucht, die eine ausländische Frau heiraten möchten. Die Auswahl ist dabei erheblich begrenzt. Oft kommt es vor, dass die Aspirantinnen wesentlich ältere Männer heiraten. Sie haben keine Zeit, einen anderen kennen zu lernen, oder aber sie wähnen sich in dem Glauben, ein älterer Partner kann ihnen mehr finanzielle Sicherheit bieten. Leider sind mir viele Fälle bekannt, in denen sich später herausstellt, dass diese Männer arbeitslos und Sozialhilfeempfänger sind. Sie wählen bewusst eine Partnerin aus einem fernen Land, aus einer anderen Kultur, in der Frauen weniger Ansprüche haben. Nach der Heirat halten viele ihre Angetrauten fast wie Sklavinnen und lassen sie auch für sich arbeiten­ meistens als Putzhilfen.

Um mit einem "Au-Pair-Visum" nach Deutschland einreisen zu können, müssen eine Reihe von bestimmten Bedingungen erfüllt werden. Einmal in einem deutschen Haushalt, wird von den jungen Frauen auch Putzhilfe erwartet. Dabei kommt es oft vor, dass die Arbeitgeber in ihrem Leistungsbegehren zu weit gehen. Mir sind hierzu mehrere Fälle bekannt. Zwei Mädchen haben sich beschwert, dass sie kaum noch freie oder ausreichend Zeit haben, um Deutschkurse und andere Bildungsmaßnahmen wahrzunehmen. Sie müssen neben Babysitting viele Stunden Putzarbeit eisten.

Risiken

Migrantinnen, die Putzarbeit im Hallshalt, in einer kleinen Firma oder in einem großen Unternehmen erledigen, müssen mancherlei Risiken bewältigen, vor allem, wenn sie einen illegalen Status haben. Erstens leben viele von ihnen, die illegal hier sind, in ständiger Angst. Der psychische Druck ist enorm; sie leiden unter Schlaf- und Kreislaufstörungen, an Herzerkrankungen und anderen Beschwerden) resultierend aus der Furcht, abgeschoben zu werden oder ins Gefängnis zu wandern, wenn die Polizei sie aufgreift oder entdeckt. Sie haben kaum gesellschaftliche Kontakte und vermeiden es zudem, mit ihren Landsleuten zusammenzukommen aus der Befürchtung heraus, verraten zu werden. Isolation und Einsamkeit ist also vielfach das Los dieser Ausländerinnen.

Die meisten Migrantinnen, die keine Arbeitserlaubnis besitzen, werden oft von ihren Arbeitgebern ausgebeutet. Sie erhalten niedrigste Löhne und müssen lange Arbeitszeiten in Kauf nehmen ohne Aussicht auf Überstundenbezahlung. Wenn sie etwas falsch gemacht haben, gibt es kein Pardon. Sie müssen dafür Geld rausrücken oder aber die Sachen ersetzen. Wie beispielsweise im Fall Berthi. Sie hatte beim Waschen eine Bluse verfärbt, woraufhin ihr von dem sowieso schon spärlichen Verdienst 50 Mark abgezogen wurden.

Viele ausländische Frauen müssen ihre medizinischen Kosten ganz allein tragen. Deshalb nehmen sie, selbst wenn sie sehr stark erkältet sind und Fieber haben, nur billige Tabletten oder Hustensaft, ohne den Arzt aufzusuchen. Auf diese Weise verschleppen sie ihre Krankheit, bis sie vor Erschöpfung nicht mehr können oder die Schmerzen unerträglich geworden sind. Mir sind Fälle bekannt, in denen Frauen ihren ganzen Jahresverdienst aufbringen mussten, um wieder gesund zu werden. Eine Frau ist sogar gestorben, weil niemand wusste, auch sie nicht, dass sie Leukämie hatte. Über eine Kranken- und Sozialversicherung verfügt keine der illegalen Migrantinnen.

Ein großes Risiko in der Putztätigkeit sind auch die berufsbedingten Erkrankungen. Manche der Putzmittel, mit denen die Frauen arbeiten müssen, sind so stark und ätzend, dass sie zu chemischen Vergiftungen führen, was wiederum Krebs und Hautkrankheiten verursacht. Ich kenne ein paar Migrantinnen, die sich nicht trauen, ihre Hände jemandem zur Begrüßung zu geben, weil sie zu entzündet sind. Oft sind diese Putzhilfen allergisch gegen Handschuhe und erledigen ihre Arbeit ohne.

Probleme

Parallel zu den Missständen, mit denen Migrantinnen in Deutschland und allgemein im Ausland konfrontiert sind, müssen sie sich häufig auch noch mit erheblichen Schwierigkeiten in ihrem Heimatland abquälen. Viele der migrierten Filipinas zum Beispiel hinterlassen zu Hause eine zerstörte Familie. Nach der Abreise der Ehefrau und Mutter in die Ferne zum Geldverdienen nehmen sich eine große Anzahl der Männer und Väter eine Geliebte und vernachlässigen die Kinder. Oft geraten die Kids und Jugendlichen dadurch in schlechte Gesellschaft sowie gefährliche Cliquen und beginnen, Drogen ZU nehmen und Alkohol zu trinken. Die Kinder, die die Schule besuchen, haben kaum elterliche oder verwandtschaft1iche Unterstützung) was meist schlechte Noten und Zeugnisse zur Folge hat. Sie werden oft auch krank, weil sie keine Liebe und Fürsorge erhalten.

Ein weiteres Problem, das viele Migrantinnen lösen müssen, stellen die hohen Schulden dar, die sie vor ihrer Abreise auf den Philippinen gemacht haben. Da sie für diese immense Zinsen zahlen müssen, können sie die Kredite kaum begleichen. Außerdem nehmen manche Frauen an. dass die von ihnen regelmäßig überwiesenen Geldbeträge nicht für die Abzahlung der Schulden verwendet, sondern von Angehörigen für andere Zwecke ausgegeben werden. Ein solcher Verdacht führt naturgemäß zu erheblichem Misstrauen gegenüber den Familienmitgliedern im Heimatland -eine zusätzliche schmerzliche Belastung zu den schweren finanziellen Sorgen.

Tatsache ist ferner, dass die meisten Migrantinnen zu Geburtstagen, zur Weihnachts-, Ostern­ und Pfingstzeit verstärkt unter Heimweh leiden, weil sie die Festtage ohne ihre Angehörigen - die Familienbande sind sehr eng auf den Philippinen - feiern müssen. Die große Entfernung und ihr illegaler Aufenthaltsstatus hindern fast alle Frauen daran, zu diesen oder anderen Zeiten nach Hause zu fahren.

Die Putzarbeit wird als die niedrigste Erwerbstätigkeit nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch in der Dritten Welt angesehen. Viele philippinische Frauen , die diese Arbeit verrichten, geben sich deshalb den Namen "Cinderella", um sich mit diesem "Beruf" identifizieren zu können. Einige von ihnen täuschen auch vor, im Büro zu arbeiten, und zwar auch noch nach Feierabend. In Wirklichkeit machen sie aber keine Überstunden, sondern putzen.

Wie schon anfangs erwähnt, besteht in Deutschland eine große Nachfrage nach Putzhilfen in Gewerbebetrieben und Familienhaushalten. Leider sind die meisten Arbeitgeber, die sie benötigen, nicht bereit, die Putzarbeiterinnen legal einzustellen.

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Victoria Morales-Seifert, Jahrgang 1951, auf den Philippinen geboren. Ausbildung zur Bankkauffrau. 1973-1980 Bankangestellte und Sekretärin bei Monte de Piedad & Savings in Manila, Philippines. Seit November 1988 Sozialarbeiterin bei Amnesty for Women, Arbeitsgebiete: Betreuung südostasiatischer, insbesondere philippinischer Frauen.

Amnesty for Women - Städtegruppe Hamburg e.V.- ist ein Frauenprojekt für Migrantinnen. Wir arbeiten seit 1986 gegen die geschlechtsspezifische Unterdrückung von Frauen im Rahmen der Migration. Die erste Amnesty for Women- Gruppe wurde 1982 in Wien gegründet mit dem Ziel, die Gewaltformen und Repressionen zu bekämpfen, die Frauen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit erfahren. Die Städtegruppe in Hamburg hat sich 1986 schwerpunktmäßig auf die Themen Migration, Sextourismus, Zwangsprostitution und Frauenhandel konzentriert und hat zunächst überwiegend mit Frauen aus Ostasien, zum Beispiel Frauen von den Philippinen und aus Thailand, gezielt gearbeitet. Im Laufe der Zeit wurde die Zielgruppe erweitert für Frauen aus Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa und Afrika, da sie genau wie die asiatischen Frauen von unseren Schwerpunktthemen betroffen sind. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebenssituation von Migrantinnen. Wir wollen die Strukturen aufzeigen und bekämpfen, die Migrantinnen abhängig und ausbeutbar machen. Dazu führen wir gezielt Aktionen durch, machen Öffentlichkeitsarbeit und unterstützen den Widerstand von Frauen. Um unsere Ziele umzusetzen, kooperieren und vernetzen wir uns mit zahlreichen Frauenorganisationen auf nationaler und internationaler Ebene. Die täglichen Beratungen zu rechtlichen, sozialen und gesundheitlichen Fragen werden von uns in unterschiedlichen Landessprachen durchgeführt. (Thai, Tagalog, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch, Bulgarisch). Amnesty for Women bietet verschiedene Deutsch- und Interessenkurse an, die dazu beitragen sollen, die Frauen in ihrem täglichen Leben selbständig und unabhängig zu machen. Außerdem begleiten wir sie - falls erforderlich - zu Behörden, Ämtern, Rechtsanwälten, Ärzten und anderen Einrichtungen. Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit erstellen wir Rundbriefe (3x im Jahr), machen Radiosendungen über verschiedene Frauenthemen, führen Veranstaltungen durch und halten Vorträge über unsere Arbeit und über die politischen Hintergründe von Frauenhandel und Migration.

Der Verein hat zur Zeit vier Unterprojekte: TAMPEP- (Transnational AIDS/STD Prevention among migrant Prostitutes in Europe Project), ADVOCATS FOR WOMEN - ein Projekt zum Training in Frauen- und Menschenrechtsfragen, KOOFRA - Koordinierungsstelle gegen Frauenhandel; und FGM - Arbeitsgruppe gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Unsere Adresse und Bürozeiten: Amnesty for Women, Städtegruppe Hamburg e.V. Große Bergstr. 231, 22767 Hamburg Tel. 040/384753, Fax 040/385758