Weltweit gehen Frauen und queere Menschen auf die Straßen: Sie wehren sich gegen staatliche oder sexuelle Gewalt, streiken für bessere Arbeitsbedingungen, machen sich stark für selbstbestimmte Sexualität. Feministische Mobilisierungen sind das prägende Gesicht der erstarkenden Proteste gegen den neoliberalen Autoritarismus und seine Handlanger. In zahlreichen Ländern – ob in Chile, Polen, Spanien, Indien oder Sudan – bringen sie ganze Gesellschaften in Bewegung. Das Momentum ist ein feministisches, die darin liegende Chance unübersehbar. Wie kann die LINKE diese vielversprechenden Entwicklungen mit voranbringen, Teil der gebündelten Kräfte sein, gerade auch hierzulande?
Autor*innenkollektiv: Alex Wischnewski, Alexandra Grimm, Alexandra Mehdi, Anne Steckner, Annegret Gabelin, Annette Frölich, Barbara Fried, Bettina Gutperl, Brigitta Meyer, Cornelia Swillus-Knöchel, Daniela Mehler-Würzbach, Daphne Weber, Gabi Lenkenhoff, Heide Hepach, Heidi Scharf, Hildegard Heinemann, Inge Höger, Kerstin Wolter, Lisa Neher, Nina Eumann, Regina Jürgens, Sabine Skubsch, Sybille Stamm
Das Autor*innenkollektiv besteht aus Frauen* der LINKEN, die sich durch ihr feministisches Eingreifen inner- und außerhalb der Partei kennengelernt haben. Ihre Erfahrungen haben sie dazu bewogen, diesen Text zu schreiben und sich damit in die laufende Strategiedebatte der Partei einzumischen.