Publikation Ungleichheit / Soziale Kämpfe - Wirtschafts- / Sozialpolitik Arbeitszeitverkürzung. Begründungen - Probleme - Lösungsansätze.

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Erschienen

Januar 2005

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Texte zur politischen Bildung. Heft 32:
134 S.

Enthält:
Einleitung. S. 9f. - I Ronald Blaschke: Weniger arbeiten! S. 11-81. - II Jürgen Leibiger: Arbeitszeitverkürzung und Perspektiven der Freizeit. S. 83-126. - Literaturverzeichnis. S. 127-130. - Neuerscheinungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. S. 131-134. - Zu den Autoren des Heftes. S. 135.

Kostenbeitrag: 6,50 €, Mitglieder 4,50 €

Aus der Einleitung:
»Das Thema Arbeitszeitverkürzung ist ein altes und aktuelles Thema. Der Kampf der Arbeiter um Arbeitszeitverkürzung ist so alt wie die kapitalistische Arbeitsgesellschaft. Es ist der Kampf, der von den Arbeitenden um die Verfügung über die Lebenszeit geführt wurde und wird. In der Geschichte gab es unterschiedliche Formen des Kampfes um die Aneignung der Lebenszeit - Verweigerung, Sabotage, Streiks, Demonstrationen, parlamentarische Interventionen. In jüngster Zeit nehmen die Versuche der Unternehmer und deren Lobby-Verbände zu, die Arbeitszeiten der Lohnabhängigen wieder zu verlängern. Die Aussichten dafür stehen gut: Die Lohnabhängigen sind erpreßbarer denn je. ... Der Verzicht auf mühsam erkämpfte Arbeitszeitverkürzung ist scheinbar unausweichlich. Diese Situation verlangt danach, die alte Frage nach der Arbeits- und Lebenszeit erneut auf die Tagesordnung zu setzen. ... Neue Strategien zur Arbeitszeitverkürzung, die die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und induvidualisierten Arbeits- und Lebensbedingen berücksichtigen, sind zu entwickeln. ... Mit der Publikation ... möchte sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen in die aktuelle sozialwissenschaftliche und politische Diskussion zum Thema Arbeitszeitverkürzung einbringen.«