Publikation Der Völkerbund

Als zwischenstaatliche Organisation für den Weltfrieden und die Haltung Deutschlands. Zum 75. Jahrestag der Gründung des Völkerbundes. Texte zur politischen Bildung Heft 20. Autor: Walter Poeggel

Information

Herausgeber/ innen

Manfred Neuhaus,

Erschienen

Januar 1995

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Der verhängnisvolle Kreislauf Krieg-Frieden beschäftigt schon seit langer Zeit Wissenschaftler und Politiker. Historiker haben errechnet, daß es in den letzten fünfeinhalbtausend Jahren nur etwa 300 Jahre Frieden gab, während der anderen Zeit aber 14.500 Kriege geführt wurden. Dem Krieg wurde zur Aufrechterhaltung und Erweiterung der Macht (einschließlich des Erwerbs von Kolonien und kolonialer Herrschaft), zur Durchsetzung des gesellschaftlichen Fortschritts, z. B. auch hinsichtlich der Herstellung der staatlichen Einheit von Frankreich, Italien und Deutschland, eine progressive Funktion zuerkannt. Daher hatte das Recht zum Krieg (jus ad bellum) auch im Völkerrecht einen legitimen Platz.

Inhalt

  • Geistige und politische Ideen zur Bildung eines Staatenbundes für den Weltfrieden (S. 5)
  • Der Völkerbund als zwischenstaatliches Instrument gegen den »Krieg als Mittel der Politik« (S. 13)
    • Die Gründung des Völkerbundes und seine Zielsetzung (S. 13)
    • Sicherung des Kriegsverbots durch Abrüstung und friedliche Streitbeilegung (S. 15)
    • Mandatssystem und Minderheitenschutz (S. 18)
    • Soziale Gerechtigkeit als Frieclensfakter (S. 23)
  • Die Struktur des Völkerbundes (S. 24)
  • Deutschlands Haltung zum Völkerbund (S. 27)
    • Versailler Friedensvertrag und Völkerbund (S. 27)
    • Die Diskussion über die Kriegsschuld (S. 28)
    • Deutschlands Rolle im Völkerbund (S. 32)
    • Der Austritt des Dritten Reiches aus dem Vôlkerbund (S. 37)
  • Das Scheitern des Völkerbundes (S. 39)
  • Dokumente (S. 43)
    • Satzung des Völkerbundes von 1920 mit den Änderungen von 1921 (S. 43)
    • Der Kriegsächtungspakt von 1928 (Briancl-Kellogg-Pakt) (S. 57)
  • Über den Autor dieses Heftes (S. 61)
  • Weitere Veröffentlichungen des R0sa-Luxemburg-Vereins (S. 63)

Kostenbeitrag: 2,00 Euro / Mitglieder: 1,50 Euro

Bestellungen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen unter: info@rosalux-sachsen.de, Tel: 0341-9608531

Diese Publikation wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.