Publikation Wirtschafts- / Sozialpolitik - Stadt / Kommune / Region - Wohnen Wohnungsbaugenossenschaften ernst nehmen und stärker einbeziehen!

Potenziell wichtige Bündnispartner progressiver Wohnungspolitik

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Autor/innen

Bernd Belina, Maximilian Pechstein,

Erschienen

April 2021

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Frankfurt am Main: Das Wohnen ist sehr teuer, gebaut wird überwiegend im Luxussegment. CC BY 2.0, Foto: Kiefer / flickr

Wohnungsbaugenossenschaften, insbesondere die teils über 100 Jahre alten Traditionsgenossenschaften, werden in progressiven wohnungspolitischen Debatten oft zu wenig beachtet. Dabei zeigt sich, dass sie dank ihres solidarischen Eigentumsmodells, ihrer Erfahrung und ihres Know-hows in der Lage sind, günstigen Wohnraum bereitzustellen. Sie gehören damit zu den wenigen verbliebenen nicht-profitorientierten Akteuren und zu potenziell wichtigen Bündnispartnern einer progressiven Wohnungspolitik. Es gilt, sie ernst zu nehmen und stärker einzubeziehen.

Bernd Belina ist Professor für Humangeographie am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt a. M. Er forscht unter anderem zu Themen im Bereich Wohnen und Bodenpolitik; vgl. die Studie «Die kommunale Bodenfrage» (2019, mit Werner Heinz) sowie das Stichwort «Miete» im «Historisch-kritischen Wörterbuch des Marxismus» (2018). Maximilian Pechstein ist Masterstudent und studentischer Mitarbeiter am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt a. M. Davor hat er in Jena und Toronto studiert und war im Bereich Stadtentwicklungspolitik in Berlin tätig.