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Publikation : Kein Frieden in der Casamance

Gebündelte Verhandlungen sind eine vielversprechende Strategie für den Senegal

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autor
Bruno Sonko,
Erschienen
September 2021
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Nur online verfügbar

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Casamance, südliches Senegal Foto: picture alliance / Xinhua News Agency

Der Konflikt um die Region Casamance ist eine der ältesten schwelenden, bewaffneten Auseinandersetzungen auf dem afrikanischen Kontinent. Die Region gehört zum Senegal und liegt zwischen Gambia und Guinea-Bissau. Seit 1982 versucht die Bewegung der demokratischen Kräfte der Casamance (Mouvement des Forces Démocratiques de la Casamance, MFDC), die Unabhängigkeit der Region mit militärischen Mitteln zu erkämpfen. Der Konflikt dauert bis heute an und hat zahlreiche Opfer gefordert: Tausende Tote und rund 50.000 Vertriebene. Eine Beilegung ist nur möglich, wenn es einerseits gelingt, dass die verschiedenen bewaffneten Flügel der MFDC einheitlich mit der senegalesischen Regierung verhandeln. Andererseits müssen Regierung und Armee umfassend und wahrheitsgetreu über ihre militärischen Aktionen berichten, damit diese in der Öffentlichkeit bewertet werden können.

Der Autor

Bruno Sonko ist Programmleiter des Regionalbüros Westafrika der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Dakar.

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