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Durch den militärischen Einmarsch Russlands in die Ukraine änderte sich die Welt, wie wir sie kannten, zum Schlimmeren. Sie war auch vorher nicht gut. Aber die Hoffnung auf eine Friedensdividende, wie sie am Ende der Blockkonfrontation zu Beginn der 90er Jahre bestanden hatte und in den darauffolgenden Jahren sukzessive schwand, scheint ins Reich der Wünsche verbannt.
Der Krieg verschärfte die (Sinn-)Krise der Linken: nicht, was deren Haltung und Kämpfe für eine friedliche Welt ohne Krieg anbelangte, aber in der Frage, wie mit einem ausgebrochenen Krieg umzugehen ist. Es dauerte nur wenige Tage, bis die ersten Kommentatoren der Friedensbewegung eine Mitschuld an diesem Krieg gaben. Die habe naiv immer wieder Abrüstung gefordert, als Wehrhaftigkeit und Aufrüstung das Gebot der Stunde gewesen seien. Die Dummheit des Krieges (UN-Generalsekretär Guterres) wurde umgemünzt in die Dummheit, militärisch nicht wehrhaft genug zu sein. Das verlangt nach Debatte und Vorschlägen. Nach Besonnenheit und Ermutigung, den Kampf gegen Wettrüsten und ein Gleichgewicht des Schreckens zu führen. Für Frieden.
Inhalt - Wir müssen uns ehrlich machen
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Der Indopazifik: Europäische Außen- und Sicherheitspolitik in Süd- und Südostasien - „Menschen ohne Erinnerungen sind Menschen ohne Geschichte“
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