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Liebe Leser*innen,
da liegt sie wieder vor euch, unsere 8. März-Zeitung 2026, so vielfältig und kämpferisch mitten in den regionalen und weltweiten Brennpunkten wie selten zuvor. Wir sind selbst überwältigt, wie deutlich sich in vielen Beiträgen Mut und Entschlossenheit dokumentiert, sich in dem aktuell oft ausweglos scheinenden Krisengelage nicht unterkriegen zu lassen.
Die Resonanz auf unseren Aufruf war umwerfend. Wir erhielten so viele Artikel, dass wir die Zeitung um vier Seiten erweitern (und gleichzeitig deren Finanzierung organisieren) mussten. So scheint auch unser Aufruf ein Momentum getroffen zu haben – die sich im Inneren ablagernden Widersprüche drängen nach außen, verlangen nach Artikulation, nach Handlungsfähigkeit, nach gemeinsamem Tun.
Das hannoversche 8.-März-Bündnis bildet ein breites Spektrum feministisch-politischer Positionierungen ab, die sich aus den Geschichten der jeweiligen Bündnispartnerinnen ergeben. Alle Autorinnen sind für ihre Texte selbst verantwortlich, darauf verweisen wir im Impressum. Konflikte, die sich in unserem derzeit angeheizten politischen Klima daraus vielleicht ergeben, werden wir – wie jedes Jahr – in unseren Auswertungstreffen der Zeitung bearbeiten. Dazu sind alle eingeladen! Wir freuen uns über alle Rückmeldungen – zustimmende wie kritische.
In diesem Sinn wünschen wir euch eine anregende Zeitungslektüre.
Das Hannoversche Frauenbündnis zum Internationalen Frauentag 2026
Anmerkung zur Schreibweise: Mit dem Stern soll im Sinne der Sichtbarmachung in der Sprache ein Raum für Geschlechtsidentitäten jenseits von "Mann" und "Frau" eröffnet werden.
Und wer die Zeitung als Printversion haben möchte, meldet sich einfach bei uns im Regionalbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hannover. Ab voraussichtlich Freitag sollte sie dort vorrätig sein.