Die Taktik der E wurde nach den gescheiterten Versuchen einer proletarischen Revolution in Deutschland um 1920 gemeinsam von führenden deutschen und russischen Kommunisten ausgearbeitet.
Demonstration gegen den Kapp-Putsch in Berlin im März 1920: Die Abwehr des gegen Novemberrevolution und Weimarer Republik gerichteten Putschversuchs war ein frühes Beispiel der Einheitsfrontmethode. Dem Aufruf der SPD-geführten Reichsregierung zum Generalstreik schlossen sich auch USPD und KPD an. Wikimedia Commons / Public Domain
A: ǧabhat waḥda. – E: united front. – F: front uni. – R: edinyi front. – S: frente unido. – C: tongyi zhanxian 统一战线
Theodor Bergmann
HKWM 3, 1997, Spalten 194-199
Die Taktik der E wurde nach den gescheiterten Versuchen einer proletarischen Revolution in Deutschland um 1920 gemeinsam von führenden deutschen und russischen Kommunisten ausgearbeitet, u.a. von W.I. Lenin, Paul Levi, August Thalheimer, Karl Radek, Gregori Sinowjew (vgl. Reisberg 1971, Watlin 1993, Firsow 1987). Auf dem IV. Weltkongress der KI wurde als verbindliche Orientierung beschlossen und definiert: »Die Taktik der E ist das Angebot des gemeinsamen Kampfes der Kommunisten mit allen Arbeitern, die anderen Parteien oder Gruppen angehören, und mit allen parteilosen Arbeitern zwecks Verteidigung der elementarsten Lebensinteressen der Arbeiterklasse gegen die Bourgeoisie.« (Thesen, 1922)
Der antifaschistische Konsens reichte von Kommunisten bis zu konservativen Hitlergegnern. Es…
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