Publikation International / Transnational - Nordamerika Die gekaufte Schlammschlacht

Obama, Romney und der Kampf ums Weiße Haus. Standpunkte 7/2012 von Ethan Young.

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Reihe

Standpunkte

Autor

Ethan Young,

Erschienen

Mai 2012

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«Die größte Schlammschlacht aller Zeiten» – das könnte, so die vorherrschende Einschätzung der US-Medien, der Präsidentschaftswahlkampf in den Vereinigten Staaten werden. Denn die Anhänger des demokratischen Amtsinhabers, Barack Obama, und seines republikanischen Herausforderers, des Multimillionärs und früheren Gouverneurs von Massachusetts Mitt Romney, stünden sich unversöhnlich gegenüber.

In der Tat haben sich die Republikaner zu keinem Zeitpunkt damit abgefunden, dass sie die Macht an den Demokraten Obama verloren haben. Die stramm rechte Tea-Party-Bewegung, die sich nach dem Amtsantritt des ersten afroamerikanischen Präsidenten formierte, hat die Republikanische Partei weiter nach rechts getrieben. Seit im Herbst letzten Jahres, nach gewerkschaftlichen Abwehrkämpfen in mehreren Bundesstaaten, Occupy Wall Street die politische Bühne betreten hat, gibt es nun auch auf der Linken eine soziale Bewegung, wie sie das Land seit Jahrzehnten nicht gesehen hat.

Aber sind die politischen Differenzen zwischen den beiden Lagern tatsächlich so groß, wie es in der medialen Polarisierung erscheint? Über welche Machtressourcen verfügen die Kandidaten? Wo liegen die Fallstricke ihrer Kampagnen? Und welche Rolle spielt die demokratische Linke?

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Ethan Young lebt in Brooklyn. Er editiert den Blog «Economy Watch» für das New Yorker «Brecht Forum» und ist Moderator von «Portside.org».