Publikation International / Transnational - Afrika - Parteien / Wahlanalysen Die Wahlen in Kenia im März 2013

Eine vorläufige Analyse von Siegfried Schröder, Regionalbüro Ostafrika.

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Autor

Siegfried Schröder,

Erschienen

März 2013

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Am 4. März 2013 fanden in Kenia zum ersten Mal nach der Verabschiedung der neuen Verfassung im Jahr 2010 Wahlen statt. Da der amtierende Präsident Mwai Kibaki nach zwei Wahlperioden im Amt nicht mehr kandidieren durfte und ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden aussichtsreichsten Kandidaten für seine Nachfolge vorausgesagt war, konzentrierte sich das Interesse der nationalen und internationalen Öffentlichkeit auf die Wahl des Präsidenten. Aber auch die Wahl zu den neugeschaffenen Gremien des Senats, der regionalen Vertreterversammlungen und die Wahl der Gouverneure waren für die von der Verfassung vorgesehene Dezentralisierung von großer Bedeutung.

Am 9. März wurde Uhuru Kenyatta nach einem langwierigen und von einigen technischen Schwierigkeiten begleiteten Auszählungsprozess vom Vorsitzenden der Wahlkommission mit dem denkbar knappen Resultat von 50,07 Prozent der abgegebenen Stimmen im ersten Wahlgang zum neu gewählten Präsidenten Kenias erklärt. Sein Gegenspieler Raila Odinga kündigte umgehend an, das Wahlergebnis gerichtlich anzufechten.

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