Publikation Staat / Demokratie - Parteien / Wahlanalysen - Afrika Problemstellungen rund um die nächsten Parlamentswahlen in Mali

Interview mit dem malischen Journalisten Nouhoum Keïta

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Nouhoum Keïta,

Erschienen

Dezember 2013

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Die Malier bereiten sich darauf vor, an die Urnen zu gehen, um eine neue Nationalversammlung zu wählen. Mehr als 1.000 KandidatInnen werden sich gegenüberstehen, um einen der 147 Sitze als Abgeordnete zu besetzen. Ein Abgeordnetenmandat dauert fünf Jahre. Der erste Wahlgang dieser Mehrheitswahl ist für den 24. November 2013 festgelegt worden, während der zweite Wahlgang am 15. Dezember 2013 vorgesehen ist. 

Die letzten Parlamentswahlen in Mali fanden im Juli 2007 statt. Damals hatte die Koalition des Präsidenten Amadou Toumani Touré gewonnen, der im März 2012 durch einen Militärputsch abgesetzt worden war. Der Militärputsch steht im Zusammenhang mit der ausgebrochenen Rebellion im Norden des Landes, welche begonnen hatte die Autorität des malischen Staates zu untergraben und dessen Territorialansprüche  zu verletzen.

Die Parlamentswahlen folgen auf die im Juli und August 2013 stattgefundenen Präsidentschaftswahlen, die Ibrahim Boubacar Keïta für sich entscheiden konnte. Wie gewohnt wird die Völkergemeinschaft über den Ablauf der Wahlen wachen und beim korrekten Ablauf behilflich sein. Die Summe von drei Millionen Dollar wurde als Unterstützung allein von den USA zugesichert.

Im folgenden Interview zieht der Journalist und Verwaltungssekretär der Partei SADI (Afrikanische Solidarität für Demokratie und Unabhängigkeit), Nouhoum Keïta, Zwischenbilanz über die aktuelle, politische Situation im Vorfeld der Parlamentswahlen in Mali.

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