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Publikation : „Von der Fabrik, in die Stadt“

Mitten im Wahlkampf des Jahres 1969, zwischen den Schildern, die dafür einnehmen sollten, den Kommunismus zu fürchten oder die Demokratie zu wagen, entschlossen sich die Arbeitenden der Stahlwerke von Hoesch in Dortmund zu Streik.

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Reihe
Online-Publ.
Erschienen
März 2008
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Das Jahr 1968 fand nicht nur in den Hörsälen statt

 

Mitten im Wahlkampf des Jahres 1969, zwischen den Schildern, die dafür einnehmen sollten, den Kommunismus zu fürchten oder die Demokratie zu wagen, entschlossen sich die Arbeitenden der Stahlwerke von Hoesch in Dortmund zu Streik.

Dieser Streik war im Grunde nichts Besonderes, und es war auch nicht das erste Mal. Schon in den beiden Jahrzehnten zuvor hatten die Beschäftigten der drei kürzlich fusionierten Werke, vor allem die der "Westfalenhütte", immer wieder die Arbeit nieder gelegt. Meistens jedoch gelangten diese "wilden" Proteste gegen Ungerechtigkeiten bei den Löhnen und Unerträglichkeiten der Arbeitsbedingungen nicht an die Öffentlichkeit, sondern wurden "diskret" vor Ort erledigt, und nicht selten hatte es dabei Zugeständnisse an die Streikenden gegeben.

(...)

 

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