Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Spielraum verspielt – Ecuador vor den Wahlen.

Trotz radikaler Rhetorik hat die Regierung Correa längst einen pragmatischen Kurs eingeschlagen und den ecuadorianischen Kapitalismus modernisiert. Standpunkte 2/2017

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autorin
Karin Gabbert,
Erschienen
Februar 2017
Bestellhinweis
Nur online verfügbar
Zugehörige Dateien

Details

Am 19. Februar 2017 finden in Ecuador Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Die seit zehn Jahren amtierende Regierungspartei Alianza País tritt nicht mehr mit dem aktuellen Präsidenten Rafael Correa an und das Land befindet sich in einer Wirtschaftskrise. „Fällt“ die nächste linke Regierung in Lateinamerika oder kann der Vormarsch der Rechten aufgehalten werden? So einfach stellt sich die Frage nicht. Wer auch immer die Wahlen gewinnen wird: Der Spielraum der nächsten Regierung ist durch Schulden, gestärkte Machtgruppen, geschwächte Bewegungen und eine noch stärkere Abhängigkeit vom Weltmarkt deutlich geschrumpft.

Karin Gabbert leitet das Regionalbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Quito.

Weitere Inhalte zum Thema

Kolumbien: Auftakt ins Superwahljahr

: Analyse 02.04.2026

Bei den Parlamentswahlen bleibt die Linke stärkste Kraft, aber ohne parlamentarische Mehrheit

Rebellisch Regieren 2026?

: „Luxemburg“ Artikel 03/2026

Ein Kommentar zu Kalle Kunkel und Philipp Möller 

In welchem Kapitalismus leben wir?, 12 Mai 2026

: Diskussion/Vortrag online

Berlin18:00 Uhr

Ein neues Grundsatzprogramm für Die Linke